Ausbildung Top, Rest leider Flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung bzw. die Academy
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Art und Weise, wie mit jemandem umgegangen wird, und die sehr schlechte Kommunikation bei wichtigen Themen.
Verbesserungsvorschläge
Schätzt eure Auszubildenden mehr wert, da sie – kurz gesagt – zum Großteil alle Projekte unterstützen, und das für vergleichsweise wenig bis gar keine Kosten. Ebenso wird es Zeit, dass die Kommunikation verbessert wird.
Arbeitsatmosphäre
Sehr, sehr, sehr bedrückend und nicht positiv. Zurzeit läuft es in der Firma leider nicht gut, was die Kommunikation angeht. Das wirkt sich dementsprechend auch auf die Arbeiter aus.
Karrierechancen
Es gibt sie, leider nur mit dem Kriterium, wie lange man hier arbeitet, und nicht, wie gut man ist. Schade.
Arbeitszeiten
Heutzutage sind 40-Stunden-Wochen in diesem Berufsfeld nicht mehr die Regel. Ebenso ist man meist gezwungen, noch länger als üblich zu arbeiten, da einfach zu viele Aufgaben auf einzelne Personen geworfen werden und erwartet wird, dass diese zeitnah erledigt werden.
Ausbildungsvergütung
Sie wurde zwar erhöht, aber dennoch leider etwas unter dem Durchschnitt. Ganz zu schweigen davon, dass Schneider-Azubis mit weniger Stunden, also 35 Stunden pro Woche, mehr verdienen als wir mit 40 Stunden pro Woche, obwohl man meinen könnte, dass wir ein Teil von Schneider Electric sind. Ich finde es einfach nur schade, dass wir keine Vorteile davon tragen, sondern alle Nachteile abbekommen.
Die Ausbilder
Die Ausbilder und Trainer sind super kompetent und nehmen sich sehr viel Mühe und Zeit, um jedem Einzelnen so gut wie möglich zu helfen. Ebenso wird hier darauf geachtet, welche Stärken man aufweist, und es wird aktiv darauf aufgebaut. Das sieht man nicht oft. Der Umgang ist hier noch sehr familiär, jeder respektiert jeden und es wird darauf geachtet, dass niemand untergeht.
Spaßfaktor
Am Anfang der Ausbildung hatte man noch Spaß. Doch je mehr man in die Firma hineingewachsen ist, desto weniger Spaß hat man, da man merkt, wie es hier wirklich abläuft.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ja, nach ca. einem Jahr voller Schulungen wird man hier in laufende Projekte gesteckt. In diesen kann man sein Wissen beweisen bzw. stärken. Leider sind es oft am Anfang mehr Kleinigkeiten, die zeitintensiv sind, aber keine Tiefe haben (Prozessbilder als Beispiel). Als Azubi bekommt man nicht viel Verantwortung und mehr oder weniger erstmal die Drecksarbeit, die niemand machen will oder die nicht ganz so wichtig ist, aber nett zu haben ist. Viel Abwechslung ist eher die Seltenheit.
Variation
Wie schon genannt keine wirkliche Variation, leider.
Respekt
Am Anfang dachte ich noch, dass man in der Firma wenigstens als Arbeiter/Mensch respektiert wird. Doch leider trügt der Schein. Uns als Azubis wurden am Anfang der Ausbildung unbefristete Verträge angeboten. Dies wurde uns in diesem Jahr leider nicht gewährt, da die Wirtschaftslage nicht so gut ist. Ok, kann passieren. Also haben wir eine mündliche Zusage für einen Vertrag über ein Jahr bekommen. Es ist erstmal besser als nichts. Jetzt haben sie jedoch den Vogel abgeschossen: Eine Woche vor den mündlichen Prüfungen (also dem Abschluss der Ausbildung) wurde etwas mehr als der Hälfte der Azubis mitgeteilt, dass sie nicht übernommen werden, sie aber als Entschädigung drei Monate Gehalt bekommen und freigestellt werden. Wow, danke für nichts. Ehrlich gesagt bin ich sehr enttäuscht von der Firma bzw. vom Management, auch wenn das Ganze sehr wahrscheinlich von weiter oben kommt …
