Miserables Management
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Ausbildungsteam und einen Haufen liebe Kolleginnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Management
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitenden zuhören.
Arbeitsatmosphäre
Aktuell insgesamt sehr angespannt.
Karrierechancen
Als ich eingestellt wurde, wurde klar damit geworben dass man für den Eigenbedarf ausbildet. Ist nun wohl nicht mehr so. Auch hier gilt aber: Wenn man Eigeninitiative zeigt und an die richtigen Leute gerät, kann man Glück haben und einen ganz guten Karriereweg gehen.
Arbeitszeiten
40h-Woche und Gleitzeit, eigentlich Standard würde ich sagen. Konkurrenten, sowie der Mutterkonzern Schneider Electric sind aber alle mittlerweile bei 35h-Woche Vollzeit. Schade dass man da nicht mitzieht.
Auszubildende von Schneider, die von ProLeiT ausgebildet werden, haben eine 35h-Woche. Das ist sehr frustrierend zu sehen wie man selbst länger arbeiten muss, bei den gleichen Tätigkeiten und Bedingungen.
Dualstudierende von Schneider, die bei ProLeiT ausgebildet werden, sind unter dem Semester freigestellt.
Verbundstudierende bei ProLeiT arbeiten während der Vorlesungszeit 5h die Woche und sind nicht für die Klausurvorbereitung freigestellt. Diese 5h Regelungen ist eine Belastung für die Abteilungen, die nicht wissen wie man so eine Kraft beschäftigt, und auch für die Studierenden selbst, die mit einem Ingenieurs-/Informatikstudium eigentlich schon ganz gut bedient sind. Von oben steht dieser Beschluss aber fest und da hat noch keine Beschwerde etwas erreicht.
Ausbildungsvergütung
Unterdurchschnittlich.
Die Ausbilder
Super Ausbildungsabteilung! Ausbildende denen man wirklich am Herzen liegt, die möchten dass man etwas lernt und Spaß an der Sache hatte.
Spaßfaktor
Trainings und die Teams in den Abteilungen sind oft super gewesen. Die anderen Faktoren ziehen da den Spaß an der Arbeit doch sehr runter.
Aufgaben/Tätigkeiten
Mir wurden mehrfach Aufgaben zugeschoben, für die kein Budget geplant wurde und die somit seit Ewigkeiten liegen geblieben sind und auch nur von Azubis weiterentwickelt. Das ist sehr frustrierend, vor allem wenn dann am Ende der Aufgabe kein Feedback zur Arbeit gegeben werden kann, weil kein ausgelernter Mitarbeiter aus Kostengründen an diesem Projekt arbeiten darf um es zu testen.
Sinnvolle Aufgaben für Dualstudierende unter dem Semester zu finden hat auch eigentlich nie wirklich geklappt.
Das ist aber beides sehr vom Team/Management abhängig und wurde auch schon gut gemacht. Inhaltlich waren die Aufgaben immer okay, unnütze Azubi Aufgaben wie Kaffee kochen oder Dateien ausdrucken gab es nie.
Variation
Auch wenn die Ausbildende sich Mühe geben Azubis sinnvoll und breit gefächert in den Abteilungen einzusetzen, ist es praktisch doch der Fall das Abteilungen einem gerne Aufgaben geben, die man schonmal gemacht hat. Meistens haben die Beauftragten keine Zeit einen in etwas neues einzuarbeiten und es lohnt sich für diejenigen mehr den Azubis dann die gleiche Arbeit nochmal zu geben wenn es ja schonmal geklappt hat. Wenn man sich selbst dafür einsetzt, dann kann man Glück haben und das Team geht auf einen ein und zeigt auch mal was Neues.
Respekt
Sobald man im Organigramm mehr als ein/zwei Ebenen nach oben geht, fehlt es hieran völlig. Entscheidungen von oben herab sind hier Programm. Da bringt es leider auch nichts, wenn die direkten Vorgesetzten herzensgute Menschen sind, wenn oben drüber Beschlüsse passieren die nicht nach unten kommuniziert werden.
Unsere Azubis die dieses Jahr fertig werden haben sehr lange bangen müssen, ob sie eine Übernahme bekommen. Dann kam endlich die „endgültige“ Antwort und die Lage hat sich beruhigt. Nun eine Woche vor den finalen mündlich Prüfungen wurde der Hälfte doch wieder abgesagt, obwohl sie schon fest mit dem Vertrag gerechnet haben. Ausbilder konnten leider nichts machen außer zuschauen.
