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Bewertung

Guter Arbeitgeber, nur nicht für mich.

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 bei PROLOGA Services GmbH in Halle (Saale) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich möchte nochmal betonen, wie sehr ich es zu schätzen weiß, wie viel mir in der Work-Life-Balance ermöglicht wurde. Die Arbeit mit 90+% der anderen Entwickler war ebenfalls wirklich gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Dinge laufen leider nicht ganz rund. Die Gehaltsabrechnungen kommen oft 2-3 Monate später und auch auf andere Bescheinigungen muss man teils Monate warten.

Ich habe das Zeiterfassungssystem als katastrophal empfunden.

Verbesserungsvorschläge

Es benötigt Konzepte für die Weiterbildung, nicht nur für Entwickler, sondern auch für Teamleiter. Das Gehaltsgefüge muss fairer gestaltet werden, mmn. werden einige Personen nicht ansatzweise nach Beitrag und Wichtigkeit für die Firma bezahlt.

Es benötigt ein Konzept für das Onboarding neuer Kollegen.

Arbeitsatmosphäre

Das hängt sehr davon ab, mit wem man in welchen Projekten zusammenarbeitet. Ich hatte Kollegen, mit denen das Arbeiten sehr viel Spaß gemacht hat und auch Teams, in denen die Zusammenarbeit nicht gut lief. In einigen Teams wurde sehr unstrukturiert gearbeitet und es hat sich öfter auch nicht so angefühlt, als hätten alle Teamleiter den Unterschied zwischen agil und Wasserfall verstanden.

Image

Kununu sagt als Beschreibung für "Image": [...] Reden die Mitarbeiter gut über ihre Firma?
In dem Punkt muss ich leider sagen, dass ich das überhaupt nicht so erlebt habe. Viele sind unzufrieden und ich habe öfter von verschiedenen Personen Dinge wie "die Kollegen hier sind top, wegen etwas anderem würde ich hier auch nicht mehr arbeiten" gehört. Die Kunden wirken aber mit der Zusammenarbeit zufrieden bis sehr zufrienden.

Work-Life-Balance

Top. Sehr individuelle Arbeitsgestaltung möglich. Gleitzeitregelungen mit Kernarbeitszeit und Hybridregelungen für Home-Office. Es gibt nur sehr wenig Diskussionsbedarf, wenn mal ein persönlicher Termin in die Kernarbeitszeit fällt. Generell hatte ich immer das Gefühl, dass mir hier sehr entgegengekommen wird.

Karriere/Weiterbildung

Dies war einer der Punkte, weshalb ich mein Arbeitsverhältnis beendet habe.

Mit wurden bei meiner persönlichen Weiterbildung unabhängig vom Arbeitgeber keine Steine in den Weg gelegt und auch verschiedene Möglichkeiten (z.B. unbezahlter Urlaub für verpflichtende Termine, Arbeitszeitreduzierung) angeboten. Bildungsurlaub wurde mir ohne Widerspruch genehmigt. Ein Angebot zur finanziellen Unterstützung dabei gab es nicht, habe ich aber auch nicht erfragt.

Es gibt ein Weiterbildungskonzept in der Firma, allerdings wurde mir bei jedem Vorschlag, den ich eingebracht habe immer von Kollegen (in höherer Position) gesagt "du kannst versuchen das zu beantragen, genehmigt wird das aber sowieso nicht". Generell wurde viel Wert auf die kostenlosen openSAP-Kurse gelegt, für die man theoretisch bestimmt auch einen oder zwei Tage Zeit einbugetiert bekommen hätte. Mmn. sind die Informationen, die man in den kurzen, kostenlosen Kursen vermittelt bekommt, meist zu oberflächlich, um viel praktischen Nutzen daraus zu ziehen.

Gehalt/Benefits

Es hat sich in den letzten beiden Jahren etwas getan, aber gut ist es trotzdem nicht. Mir wurde öfter eine kommende größere Gehaltserhöhung angedeutet, die dann in der Realität aber nicht kam oder meiner Betrachtung nach nicht ausreichend war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In meiner (und auch der einiger, aber nicht aller Kollegen) Einschätzung wirkt das Engagement nicht so ganz authentisch. Es gibt aber eine Solaranlage auf dem Dach und einen Fahrradkäfig. Es wurde einmal im Jahr einen Tag lang ein Projekt der Freiwilligenagentur unterstützt, das fand ich schon wirklich prima.

Kollegenzusammenhalt

Der größte Punkt, der für die Firma spricht. Fast jeder hilft jedem und niemand wird dafür getadelt wenn man etwas nicht weiß. Die Kollegen ziehen größtenteils an einem Strang und arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin.

Umgang mit älteren Kollegen

So richtig gut kann ich das nicht bewerten, aber ich habe nicht wahrgenommen, dass es hier Probleme gibt.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte in den Jahren meiner Ausbildung sowie den Jahren dannach immer das Gefühl, dass mehr über mich gesprochen wird, als das Gefühl, das mit mir gesprochen wird. Bei den meisten Punkten war das nicht so schlimm, aber ab und zu hätte ich auch gern etwas persönlichen Kontakt gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind sehr in die Jahre gekommen. Die Peripherie sowie Einrichtung ist alt und abgenutzt, der Teppichboden teils fleckig (oben im Flur z.B.). Mit meinem PC hatte ich nur wenig Probleme, die dann auch immer sehr schnell von der IT behoben wurden. Im Sommer wird die Temperatur über verstaubte Standventilatoren, die älter als einige Kollegen sind, reguliert, je nach Sitzplatz ist es schwer auszuhalten.

Kommunikation

Sehr vom Team abhängig, aber insgesamt gar nicht gut. Teils Micro-Management der Teamleiter, teils völlige Eigenverantwortung. Jede Arbeitsübergabe oder Einarbeitung, die ich hatte, lief katastrophal oder fand nicht statt. Absprachen über Auslastung wurden nachdem Dinge versprochen wurden getroffen, Lösungen gab es dann hinterher keine dafür.

Gleichberechtigung

So richtig gut kann ich das nicht bewerten, aber ich habe nicht wahrgenommen, dass es hier Probleme gibt.

Interessante Aufgaben

Es wurde bei mir schon grob Rücksicht darauf genommen, was ich gern tun würde. Alles war aber nicht möglich. Es gab es auch Aufgabenbereiche, die technologisch etwas in die Jahre gekommen sind.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.