19 von 47 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die offene Art und Weise. Der freundliche, fast familiäre Umgang aller untereinander. Das Vertrauen in die Angestellten.
Mehr Tranzparenz gegenüber den Angestellten (in allen Bereichen). Weniger "Holschuld" für die Angestellten, also mehr proaktives Informieren der Angestellten durch den Arbeitgeber. Ein richtiges Mentoring-Programm aufbauen.
Die Prologa ist ein tolles, modernes und innovatives Unternehmen, das seinen Mitarbeitern viel bietet und im Gegenzug aber auch Einiges erwartet. Die Geschäftsführung ist ständig daran interessiert, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Prozesse werden regelmäßig hinterfragt und Mitarbeiter immer wieder aufgefordert eigene, neue Ideen einzubringen.
Man kann seiner Tätigkeit in einem sehr angenehmen Umfeld nachgehen.
Die Prologa ist sehr daran interessiert, dass die Mitarbeiter sich wohl fühlen.
Ehrlich gesagt, nichts!
Ich denke, die Prologa ist bereits ein Arbeitgeber, der sehr viel für seine Mitarbeiter tut. Natürlich muss am Ende auch hier gearbeitet werden und Leistung gezeigt werden. Von nichts, kommt nichts. Aber wo ist das nicht so?
Ob man noch mehr tun kann oder sollte? Bestimmt. Mehr geht immer! Was genau das sein könnte? Kommunikation und Mülltrennung wurden bereits angesprochen. Ein abschließbarer Fahrradständer wäre noch toll, aber sonst?
Lockere und sehr gute Atmosphäre, man hat ausschließlich mit sehr intelligenten, offenen und freundlichen Menschen zu tun.
Ich denke eigentlich sehr gut. Natürlich gibt es immer (Ex-)Mitarbeiter, die etwas zu meckern haben. Das ist auch in Ordnung, wenn es sich um konstruktive und nachvollziehbare Kritik handelt und das Unternehmen sich diese annehmen und Verbesserungen anstreben kann. Kollektives " Abgewatsche" bringt gar nichts und ist auch nicht gerechtfertigt.
Flexible Vertrauensarbeitszeit mit einer sehr humanen und familienfreundlichen Kernarbeitszeit. Wie man da sagen kann, eine Work-Life-Balance sei nicht vorhanden, ist mir schleierhaft. Da ist man natürlich eine stückweit selbst verantwortlich und muss sich und seine Zeit auch selbst organisieren können. Natürlich gibt es Zeiten, in denen man mal zum Kunden reisen muss, aber auch die Organisation dieser Termine liegt zumeist in eigener Verantwortung und wird selten vorgegeben. Und natürlich gibt es auch Zeiten, in denen mehr Arbeit anfällt und man auch mal länger bleiben muss, aber genau dafür gibt es doch die flexible Arbeitszeit. Man kann seine Überstunden (eigenverantwortlich und selbstständig) abbauen, wenn die Arbeit wieder weniger wird, was regelmäßig der Fall ist.
Auch hier gilt: wer nicht fragt, der kriegt auch nichts. Man muss schon konkrete Wünsche äußern und sich im besten Fall auch schon mal selbst informiert haben, was es zu welchem Preis gibt. Wenn man dann noch darstellen kann, welchen Mehrwert das Unternehmen durch die Weiterbildung haben wird, gibt es keinen Grund Weiterbildungswünsche abzulehnen und es wird auch nicht getan.
Da die Hierarchie, wie oben erwähnt sehr flach ist, gibt es im Grunde keine Karriereleiter, die man hochklettern kann. Aber es gibt genügend Möglichkeiten, sich eine gute Position zu erarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Diese Möglichkeiten werden den Mitarbeitern auch immer wieder aufgezeigt, um nicht sogar zu sagen, auf dem goldenen Teller präsentiert, man muss nur zugreifen, sich engagieren und dann was draus machen, dann stehen einem viele Wege bei der Prologa offen.
Gehaltstechnisch im Durchschnitt dieser Region.
Ein kleines Manko beim Umweltbewusstsein: es gibt leider keine wirkliche bzw. gelebte Mülltrennung.
1A. Soviel Miteinander gibt es selten. Diverse Sportgruppen ( Volleyball, Laufen, Fußball)machen es möglich und tragen dazu bei. Das firmeneigene Beach-Volleyballfeld hinterm Haus ist im Sommer beliebter Treffpunkt, ebenso wie die neu gestaltete Recreation Area, ein Entspannungs- und Pausenraum mit Lounge-Charakter, der wohl seinesgleichen sucht. Davon kann man in anderen Firmen nur träumen und wenn man das Freunden und Bekannten erzählt, wird man ungläubig angestarrt.
Die älteren Kollegen werden genauso behandelt, wie alle anderen Kollegen, siehe oben Gleichberechtigung.
Die Hierarchie ist flach. Nach der aktuellen Umstrukturierung sogar noch flacher als vorher.
Die Atmosphäre ist auch hier offen und freundlich. Natürlich muss es auch mal Anweisungen oder Ermahnungen geben. Wenn Probleme angesprochen werden, wird versucht, diese zu lösen, was auch meistens gelingt. Das hier von "oben nach unten gedrückt wird", habe ich noch nicht feststellen müssen.
Ich wüsste auch hier nicht, wo es was zu meckern geben würde. Der Standort auf dem Campus Heide Süd lässt keine Wünsche offen. Ein wissenschaftlich-universitär geprägtes Umfeld inmitten vieler innovativer Firmen und Institute mit hervorragender Infrastruktur in einem der aufstrebensten Vierteln von Halle. Den Wald, mehrere Mensen und Einkaufsmöglichkeiten vor der Tür, lässt sich jede Mittagspause sinnvoll und angenehm verbringen. Auch im Firmengebäude übrigens. Die Recreation Area lädt zum pausieren, klönen, kickern, Kaffee trinken, erholen und sonst was ein. Kaffee (in allen Variationen), Wasser und verschiedene Fruchtsäfte stehen kostenlos zur Verfügung. Regelmäßige Firmenevents (in Jubiläumsjahren mit Kurzurlaubcharakter) tragen zum Zusammenhalt bei. Das firmeneigene und ausschließlich durch die Prologa genutzte Gebäude ist imposant und sehr gut ausgestattet. Sollte es doch mal an etwas fehlen, wird (fast) jeder Wunsch erfüllt.
Die Kommunikation ist sicherlich an einigen Punkten verbesserungswürdig, aber in welchem Unternehmen ist das nicht so? Es wird aber stetig daran gearbeitet, dieses kleine Manko zu optimieren und es ist auch schon besser als es mal war.
Andererseits muss und kann auch nicht jeder Mitarbeiter alles wissen und möchte es mitunter auch gar nicht.
Hier gilt einmal mehr auch das Selbstbeschaffungsprinzip. Wer mehr Informationen möchte, muss sich diese holen. Abgewiesen wird man nicht.
Ungleichbehandlungen, welcher Art auch immer, finden nicht statt und werden von der Geschäftsführung missbilligt und strikt untersagt.
Es gibt Arbeiten, die müssen eben erledigt werden und gehören zur originären vertraglich festgelegten Tätigkeit bzw. Arbeitsaufgabe, sprich ein Entwickler entwickelt und ein Berater berät und hat diese Tätigkeit am Ende ja auch so gewählt. Trotzdem wird jeder in der Firma immer wieder dazu angehalten, über den eigenen Tellerrand zu schauen und neue Ideen zu entwickeln. Dafür gibt es immer offene Ohren und es gab sogar mal eine Veranstaltung, die einem bekannten TV-Format nachempfunden wurde und jedem die Möglichkeit gab, seine Geschäftsidee der Geschäftsführung und -leitung zu "verkaufen". So etwas habe ich bisher in keiner anderen Firma erlebt oder auch nur gehört.
Auch die erfolgte Umstrukturierung hat dazu beigetragen, jedem die Chance zu geben, über seine aktuellen Aufgaben nachzudenken und für sich selbst zu entscheiden, ob er vielleicht auch mal etwas anderes ausprobieren will oder mehr Verantwortung übernehmen möchte. Auch dies ist sicher nicht in jeder Firma möglich.
- Nette Arbeitsatmosphäre und Kollegialität/Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitern
- Mitarbeiterevents/Freizeitaktivitäten/Sportmöglichkeiten mit den Kollegen
- Flache Hierarchien -- Kurze Entscheidungswege
- SAP Partner
- Führungsqualitäten der Vorgesetzten verbesserungswürdig, unzureichende Feedbackgespräche
- Überhöhtes Arbeitspensum für Mitarbeiter, die sich in bestimmten Bereichen als fähig erwiesen haben (diese wurden dann mit mehr und mehr Aufgaben beladen)
- Fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehaltsforderungen wurden meist abgewiesen
- mehr Transparenz und interne Kommunikation von Vorgesetzten zu Mitarbeitern
- Wertschätzung der Mitarbeiter
Super Arbeitsatmosphäre und Kollegialität innerhalb des Unternehmens
Weiterbildungen wurden versprochen, aber dann am Ende nicht umgesetzt
Firma zahlt unterdurchschnittlich für den IT-Bereich
Topp
Entscheidungen von Vorgesetzten teils nicht transparent bzw. gar nicht kommuniziert.
Recreation-Area, helle Arbeitsplätze, tolles Firmengebäude, Volleyballplatz
Kommunikation über die Hierarchiestufen hinweg gestaltete sich als sehr schwierig
Wechselnde Aufgabenfelder durch wenige Mitarbeiter. Auf Wünsche bezüglich Aufgabenbereichswechsel wurde jedoch nicht oder schlecht reagiert
Das Fachgebiet der Prologa GmbH ist SAP ISU Waste & Recycling. Prologa arbeitet direkt und sehr intensiv mit SAP in Walldorf zusammen, was der Arbeit bei Prologa immer wieder eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Jeder Mitarbeiter ist aus diesem Grunde ständig up to date und kennt die Probleme der Software wie kein anderer. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen funktioniert dabei hervorragend, hat jemand ein fachliches Problem, führt der kürzeste Weg eben direkt zu den Kollegen, wo man auch eigentlich immer Hilfe bekommt.
Die Prologa ist eine Spitzenfirma im Billiglohnland Sachsen Anhalt. Die Anforderungen im eigenen Fachbereich sind extrem hoch und auch Englisch sollte man sehr gut können (es macht das Leben wesentlich leichter). Sehr häufig kommt es vor, dass man sich innerhalb kürzester Zeit in einem Projekt bei englischsprachigen Kunden wiederfindet und über Telefonkonferenz bzw direkt vor Ort Probleme klären muss, an Workshops teilnimmt oder eine Schulung hält.
Bei all dem ist der Grad des Eindringens in die Software SAP extrem hoch, fast jeder Mitarbeiter beherrscht neben der Industrie Solution ISU W&R mehrere weitere Module von SAP sehr gut, und auch mit den Basisfunktionen von SAP sind fast alle Mitarbeiter gut vertraut. Wenn ein neuer Kollege dort Hilfe braucht, wird auch sehr schnell geholfen und erklärt. "Komm her, ich zeig Dir das schnell" ist ein sehr häufig gelebtes Prinzip, man nimmt sich auch kurzfristig Zeit für die Kollegen und hilft aktiv weiter. Im Gegensatz dazu gehört "Ich hab jetzt keine Zeit" zu den sehr selten gehörten Redewendungen, und selbst wenn das wirklich mal vorkommt, ist es begründet und Du bekommst dann einen Termin oder der Kollege kommt später und fragt Dich, ob er Dir noch helfen kann.
Das Gehaltsniveau liegt auf einem für die Billiglohngegend Sachsen-Anhalt akzeptablen Niveau.
Firmenevents gibt es, das Niveau ist unterschiedlich, sie sind jedoch gut zusammengestellt, man spürt dort durchaus, dass sie sehr intensiv und mit Leidenschaft organisiert wurden. Es sind echte Events, bei denen sich Mitarbeiter auf privater Ebene treffen können und keine verkappten Quartalsmeetings. Dei Kollegen, die diese Events organisieren, geben sich stets die allergrößte Mühe und das Ergebnis kann sich auch stets sehen lassen.
Möglichkeiten zum Sport treiben und zur Freizeitgestaltung gibt es genügend, einige Kollegen sind hier sehr engagiert. Vom Volleyball über Fussball bis zum Laufen ist alles vertreten. Auch ein Recreation-Room für das kurze Ausspannen zwischendurch ist vorhanden und wird aktiv genutzt.
Wissensvermittlung wird aktiv über knowledge-transfer-Veranstaltungen betrieben, Kollegen halten hier kurze Vorträge vor anderen interessierten Kollegen und stellen ihre eigenen speziellen Fachgebiete vor.
Neuen Kollegen gegenüber ist man sehr zuvorkommend. Die Kollegen erhalten im 1. Jahr wöchentlich 1x die Gelegenheit, sich zu einem "Frischlingstreffen"zusammenzufinden, wo man gemeinsam mit einem sehr erfahrenen Kollegen über Probleme reden kann und Tipps bekommt. Außerdem haben neue Kollegen einen gewissen "Welpenschutz", da man generell die Komplexität des Produktes kennt und weiß, dass es nicht so einfach ist, in die Materie einzudringen.
Nach meiner obigen Laudatio nun der negative Teil.
1. Gehalt: Die fachlichen Anforderungen sind extrem hoch, das Gehalt jedoch nur für Halle akzeptabel. Selbst in der Nachbarstadt Leipzig bekommt man schnell 30-40% mehr. Um Gehaltserhöhung kann man bitten, aber um es mit Bob Dylan zu sagen: " The answer is blowing in the wind....." - In der Regel wird man nicht einmal einer Antwort gewürdigt.
2. Verbesserungsvorschläge: Man kann sie machen, es ist sogar gewünscht, ja es gab sogar einmal ein richtiges Wettbewerbsprogramm dafür - leider eingeschlafen. Das war's dann aber auch, es passiert nämlich.............nichts. Man fühlt sich da schon ein wenig verarscht. (Aus der Firmenleitung kam da mal die - lustig gemeinte, leider aber sehr wahre - Aussage zu einem Bearbeitungsvermerk auf Akten: "Was heißt 'gga'? ...Gesehen, gelacht, abgelehnt." Schade. ) Und wieder kommt der gute alte Bob Dylan zu Wort, mit dem gleichen Song wie oben.
3. Mitarbeitergespräche: Sie werden geführt. Sie sind gut dafür dass die Kollegen des Managements Dir als "bespaßten" MA spüren lassen, dass sie die Chefs sind. Man hört sich Deine Probleme an....und Du hörst schon wieder Bob Dylan im Hintergrund. Ach nein....nicht ganz. Man zeigt es Dir nochmal. Mit Sätzen wie "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir von der Firmenleitung Dich fragen, mit welchen Kollegen Du gern zusammensitzen würdest ?!" So geschehen nach der 2. "Mitarbeiterumverteilung" die ich miterlebt habe. Da drängt sich einem doch die Frage auf: Bin ich für Euch jetzt eigentlich nur noch eine Zahl? (Manchmal denkt man auch "If I had a hammer...." ach, das war jetzt grade nicht Bob Dylan)
4. Büroeinrichtung: Die Zimmer sind schmucklos und spartanisch. Das Inventar ist meistenteils wesentlich älter als die vom Steuerrecht vorgesehene Nutzungsdauer, größtenteils dürfte dieselbe bereits um mehr als das doppelte überschritten sein. Den eingefleischten IT-lern ist das natürlich egal, die sehen das gar nicht mehr. Externe, Kunden usw spüren sowas aber. Auch die Qualität der Beratung leitet darunter, wenn 5 Mitarbeiter in einem einzigen extrem wiederhallenden Büro sitzen und 2 gleichzeitig an einer Telco (mit unterschiedlichen Partnern, einer auf deutsch, der andere auf englisch) teilnehmen, zwischendurch andere Kollegen reinkommen und mit den restlichen Kollegen Probleme klären müssen. Mehrfach angesprochen ... "blowing in the wind..."
5. Kollegen kommen und gehen, die Fluktuation ist groß. Viele "überleben" die Probezeit nicht, aber es gibt auch langjährige Kollegen, die die Firma verlassen. Und schwupps, schon hat man, ohne groß gefragt zu werden, deren Aufgaben am Hals. Natürlich nur den unangenehmen Teil, den sonst niemand machen will, die interessanteren Parts haben großmütig vorher schon andere Kollegen übernommen. Die Tatsache, dass Du selbst vielleicht schon Kenntnisse in anderen Fachgebieten in SAP hast, Dich eher in dieser Richtung weiterentwickeln möchtest und dort sicher mehr Nutzen für die Firma bringen könntest, ist dabei völlig nebensächlich. Nein, so macht Arbeiten wirklich keinen Spaß.
6. Arbeitspensum. Prinzipiell ist der Job durchaus zu schaffen. Aber Du bekommst Aufgaben mit bereits vorher festgelegten Zeiten (die nicht von Dir stammen) zugeteilt und musst hinterher dafür gerade stehen, wenn Du das Budget nicht einhältst. Da nun jeder von den kleinen Vorgesetzten sich auch wieder vor den etwas größeren Vorgesetzten verantworten muss macht der kleinere Vorgesetzte Dir noch mehr Stress. Jeder möchte gut vor der Firmenleitung dastehen, sprich, wenig Zeit verbrauchen, die Aufgaben mit möglichst wenig Budget lösen. Soweit so verständlich - aber bei Mitarbeitern mit Arbeitsverträgen auf Monatsgehalts-Basis fragt man sich da schon: "Wie war doch nochmal der Unterschied zwischen Fixkosten und variablen Kosten? Hat da jemand irgendwas nicht ganz verstanden?"...Aber das würde hier zu weit führen. Man könnte es kurz machen: Auch Stress-Bewältigung kostet Zeit und wirkt sich negativ auf die Qualität aus. Wenn ich also den Stress aus der Leitungs-Ebene über das mittlere Management und deren untergeordnete Projektleiter weitervermittelt bekomme, werde ich damit aufgehalten und gleichzeitig sinkt die Qualität meiner Arbeit. Übrigens haben größere IT-Unternehmen längst eingesehen, dass Mitarbeiter nicht ihre gesamte Arbeitszeit auf Budgets abrechnen können. Deswegen lässt man dort ca. 20% der Arbeitszeit dem MA zur freien Verwendung und ist der Meinung, dass sich die hierfür verwendete Zeit sehr positiv im Produkt/der Dienstleistung niederschlägt, da der Mitarbeiter sich in der Regel in dieser Zeit damit beschäftigen wird, Probleme zu lösen, sich Wissen zu beschaffen, über das Produkt nachzudenken usw, wofür er sonst keine Zeit hätte.
7. Weiterbildung: Die oben angeführten und sehr guten "knowledge-Transfers" sind eine schöne Sache. Aber sie sind bei weitem nicht ausreichend. Sie sind gut dafür, einen Überblick zu bekommen was ein bestimmtes Modul/Produkt kann, können aber aufgrund des Umfangs von ca 1 h kein Wissen über den Umgang damit vermitteln. Beispiel: SAP Query in 1 h vermitteln??? Völlig unmöglich. Noch dazu werden diese Veranstaltungen als Vorlesungen gehalten, nicht als Seminare.
Und dann kommt sehr häufig einer der Lieblings-Kommentare von Kollegen aus dem mittleren Management: "Wieso weißt Du das nicht? Das sollte eigentlich jeder Berater wissen! " Und man spürt ganz genau: Der Kollege weiß es selbst nicht, versucht aber jetzt, sich auf Deine Kosten aus der Affäre zu stehlen.
8. Einarbeitung neuer Kollegen: Neue Kollegen bekommen in der Regel einen mehrtägigen Einlern-Kurs. Der Kurs lässt mehr Fragen offen, als er beseitigt und ist viel zu wenig, um aus einem neuen Kollegen einen einigermaßen wissenden Berater zu machen.
Hier sollten jetzt Verbesserunsgvorschläge für das Betriebsklima stehen. Aber das ist eigentlich ganz gut, Leute mit denen man nicht klar kommt gibt es in jeder Firma, Vorgesetzte müssen immer Druck ausüben (die Frage ist eher, WIE sie das tun).
Was ich gern gesehen hätte, wäre eher produktbezogen:
- ein klares Konzept der Produktentwicklung, was auch berücksichtigt, dass das Produkt nicht nur kontinuierlich verbessert werden muss sondern ab und zu auch in WESENTLICHE Änderungen und Verbesserungen investiert werden muss, die zu einem Sprung in der Produktqualität führen.
- Wenn ich Marktführer wäre, würde ich mich nicht ausschließlich am Markt orientieren sondern muss auch Visionen haben, die ich umsetze. Es reicht nicht, auf Kundenwünsche hin etwas am Produkt zurecht zu schnitzen und auf den KVP zu vertrauen.
- Manche Investitionen muss man auch an Stellen machen, die verlustbehaftet sind - sonst bleiben diese immer verlustbehaftet.
-Ich glaube, dass es wichtig ist, Mitarbeiter weiterzubilden. Das geht weit über Vorlesungen hinaus und sollte der Entwicklung von Kenntnissen und Fähigkeiten dienen. Dazu müsste es natürlich auch intern Mitarbeiter geben, die diese Aufgabe übernehmen. Regelmäßigkeit und Interaktivität sind ebenfalls notwendige Eigenschaften.
Nein, Weiterbildung muss nicht extern geschehen und sie ist relativ günstig zu haben, da insbesondere die Prologa personell die allerbesten Voraussetzungen dazu hat, sie hat extrem viele Kollegen mit hervorragendem Fachwissen, die geradezu nur darauf warten, dieses Wissen vermitteln zu dürfen (sie wissen es nur noch nicht)
- Mitarbeiter mit entsprechendem Wissen sollten auch entsprechend honoriert werden. Gehaltserhöhungen sind keine lästigen Angelegenheiten die durch Druck von unten entstehen, sondern Instrumente der Mitarbeiterbindung. Gehalt und Urlaub sind die zwei wichtigsten Instrumente, mit denen die Firmenleitung dem MA direkt zeigen kann, was er für die Firma wert ist und durch deren Wirkung der Mitarbeiter auch sofort seine Lebensqualität steigern kann. Klar, auch eine Glückwunschkarte zu Weihnachten ist eine Form der Anerkennung, aber sowohl die Firmenleitung als auch der Mitarbeiter weiß heute, was so eine Karte wert ist. Interessant wäre, wenn die Prologa hier mal die Vorreiterrolle übernehmen würde und die in anderen Industriezweigen üblichen regelmäßigen Gehaltserhöhungen (die dort kollektivvertraglich oder rahmenkollektivvertraglich geregelt sind) auch einführen würde.
Alles in Allem ist die PROLOGA ein guter Arbeitgeber.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und anspruchsvoll.
Schon während der Ausbildung und der Einarbeitung kommt man in Kontakt mit verschiedenen Projekten und bekommt so die Kundenprozesse live demonstriert. Verschiedene hausinterne Schulungen unterstützen dabei den Einarbeitungsprozess und liefern das notwendige Grundwissen.
Die Kollegen sind ausnahmslos hilfsbereit und sehr freundlich. Durch die verschiedenen Gruppenaktivitäten wie Volleyball, Jogging, Tischfußball wöchentliche Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt etc. findet man sehr schnell Anschluss.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. So hat man die Möglichkeit sich bei einem Lieferdienst, welcher täglich variierende Gerichte anbietet, zu bestellen, sich einer Gruppe von Mitarbeitern anzuschließen, welche die nahegelegene Unimensa aufsucht oder man versorgt sich über den nebenanliegenden Discounter selbst. Das Firmengebäude verfügt über mehrere Küchen, welche mit Mikrowellen und Herden ausgestattet ist. Getränke wie Wasser und Kaffee (Maschine oder Kaffeeautomat) gibt es dort gratis.
In der Recreation Area findet kann man Aktivitäten wie Dart, Billard oder Tischfußball nachgehen, wenn man mal eine kleine Pause für den Kopf benötigt.
Sollte es mal Probleme oder Unstimmigkeiten geben, findet man bei den jeweiligen Vorgesetzten immer ein offenes Ohr.
Zusätzlich finden diverse Events statt, wie die jährliche Weihnachtsfeier oder ein Wochenendausflug zum 10-fährigen Firmenjubiläum.
Fazit: Wenn man keine Scheu vor der englischen Sprache hat und ein wenig Eigeninitiative mitbringt wird man in dieser Firma keine Probleme haben. Es herrscht ein gutes Arbeitsklima und es ist genug Arbeit vorhanden, um sich nicht zu langweilen. Die netten Kollegen tun ihr Übriges, um ein angenehmes, abwechslungsreiches und spannendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Das Gehalt sollte etwas attraktiver gestaltet werden.
Manche Probleme sollten ernster genommen und schneller gelöst werden.
Entgegen der allgemeinen Haltung auf diesem Portal, kann ich nichts schlechtes über meine Ausbildung bei der PROLOGA GmbH sagen. Mir wurde viel Wissen vermittelt, ich wurde ab dem ersten Tag super in das Team, die Aufgaben und in das Firmenleben integriert. Für gestellte Aufgaben hat man immer genug Zeit und vorallem einen oder mehrere Ansprechpartner gehabt. Man hatte immer das Gefühl das man auch wirklich etwas lernen sollte und nicht nur eine billige Arbeitskraft ist (wie es ja leider heutzutage mit vielen Azubis in anderen Firmen gemacht wird). Schon früh bekam man auch als Azubi die Möglichkeit, kleiner Aufgaben im Tagesgeschäft zu übernehmen.Die Mitarbeiter unter sich und aber auch die Teamleiter sind ein eingeschworenes Team, welche neben Freizeitaktivitäten auch im Büro immer zusammenhalten. Neben der Arbeit gab es oft Firmenevents, Veranstaltungen, gemeinsame Abendessen, Bowlingabende etc. pp. bei denen auch ein Neueinsteiger die Möglichkeit bekam, seinen Platz im Team zu finden. Alles in allem ein TOP Ausbildungsbetrieb, bei dem ordentliches Betriebsklima und viel lernen im Vordergrund steht
Vielleicht eine etwas bessere Kommunikation unter den Teamleitern.
Gestaltet das Gehalt und die Benefits interessanter..
Super Klima zwischen den Kollegen. Keine Streitereien, kein Mobbing, keine "Ellenbogen". Sogar die Freizeit verbringen einige der Kollegen zusammen. So gibt es eine Laufgruppe, eine Volleyballgruppe und Fußball wird auch gespielt. Der Arbeitgeber versucht, dieses gute Klima zu unterstützen. Zur Entspannung gibt es einen Billardtisch, ein Dart-Scheibe und einen Kicker, die auch rege genutzt werden. Die Arbeitslast ist ausgeglichen, mal gibt es mehr zu tun, mal weniger. Das verhältnis Chef-Angestellte ist prinzipiell gut.
Die Kommunikation der Firmenstrategie und des aktuellen Status könnte manchmal besser sein. Auch könnten Ziele klarer kommuniziert werden.
das Arbeitsklima und der soziale Zusammenhalt der Kollegen ist überdurchschnittlich gut. Ich kenne nur sehr wenige vergleichbare Firmen. Gern trifft man sich auch zu privaten Events, was auch nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist.
Was mich und viele meiner Kollegen stört ist das Gebaren der Firma gegenüber mancher Kunden, es dringt nicht viel nach "unten" durch, aber was es ist klingt nicht gut. Entsprechende Nachfragen dazu werden totgeschwiegen, ebenso wie kritische Bewertungen in diesem Portal von einem EX-Azubi.
Des Weiteren kann man das miserable Personalmanagement benennen, welchem viele meiner Kollegen zustimmen. Mit dem Vorgesetztem zu reden, das man "Probleme" hat und Veränderungen wünscht, wird entweder völlig ignoriert oder man erhält in einem persönlichen Gespräch die gelbe Karte daran, in welchem man (völlig unberechtigt) bezichtigt wird, sich nicht in das Team zu integrieren oder man erhält ein Gespräch, von welchem man im Nachgang nicht weiß, war das ein Lob oder ein "Anschiss"?
Es wurde zwar von den Teamleitern und der GF angeregt, sich erst mit denen zu unterhalten, statt mit einem Headhunter. Da man aber WEIß (auf Grund der Erfahrungen anderer Kollegen), das dieses nichts bringt oder nicht weiß wer es wie aufnimmt, unterbleiben diese Gespräche.
Scheinbar gilt hier eher das Prinzip, der Krug geht zum Brunnen bis er bricht oder die Vogel-Strauß-Politik.
Was der GF / Teamleitern nicht gefällt wird ausgesessen.
Ein kompetentes Personalmanagement einführen. Teamleiter KÖNNEN kein Personalmanagement ersetzen.
Gehaltsveränderungen (im Idealfall zugunsten des Arbeitnehmers) sind auch ohne Bettelei oder (angedrohte) Kündigung erwünscht.
Eine Orientierung des Arbeitgebers am Arbeitsmarkt, was sein Personal wert ist, wäre hilfreich das qualifizierte Personal auch zu halten.
Jeder Headhunter kann das scheinbar besser einordnen als die GF.
überdurchschnittlich gut
Vor einigen Jahren galt die Prologa (ehemals Softwarehaus Ruppach/ danach SELOG GmbH) als Innovationsschmiede und Vorreiter unsere Branche. Unsere Arbeit wurde geschätzt, wenn gleich wir den Ruf hatten/haben, teuerer als die Konkurrenz zu sein. Jetzt gelten wir überwiegend nur noch als arrogant, wobei diese nicht auf die Kollegen übertragen wird, welche den direkten Kontakt mit dem Kunden pflegen, sondern dem Firmenmanagement zugesprochen wird...sehr traurig aber wahr und sehr schade.
Das Gehalt liegt dermaßen unter bundesdeutschen Durchschnitt, das es schon fast traurig ist. Ebenso ist die ungleiche (gehaltliche) Behandlung altgediehener und neuer Kollegen phänomenal...schlecht. Neue kommen nur durch immens hohe Gehälter in die Firma. Alte Mitarbeiter werden abgewimmelt... Gehaltserhöhung erreicht man maximal durch Kündigung.
Dieser Zusammenhalt sucht seinesgleichen, der überwiegende Teil (harte Kern) arbeitet bereits seit über 10 Jahren miteinander, dennoch werden neue Mitarbeiter, gleich welchen Bereiches, immer gut integriert
Personalmanagement/-führung mangelhaft bis ungenügend.
- Ein freundliches und persönliches Arbeitsklima
- Sehr gute Entlohnung für Azubis
- Relativ flexible Arbeitszeiten
- Scheinbar kein Interesse an der Ausbildung seitens der Geschäftsführung
- Auffällig gespielte Freundlichkeit in der Personalabteilung
- Sehr kleines Aufgabenspektrum, nahezu keine regelmäßigen Verantwortlichkeiten
- Kundenkontakte nur durch Zufall
- Nahezu keine Vermittlung von praktischem Wissen
- Keine Unterstützung bei Auswahl und Anfertigung der Projektarbeit und der Projektverteidigung (Ein ehemaliger Azubi hat mal kurz über einen Teil der Projektarbeit drüber geschaut, das wars dann aber auch schon. Die Projektverteidigung habe ich notgedrungen von Klassenkameraden und vom Ausbilder eines anderen Unternehmens überprüfen lassen.)
- Kaum Verständnis dafür das Auszubildende noch nicht alles wissen und erst ausgebildet werden müssen
Wenn man keinen ordentlichen Ausbilder für diesen Beruf hat, sollte man ihn schlicht nicht anbieten. Nehmt euch ein Beispiel an anderen Ausbildern aus der Region (Bspw.: Telekom) und peppt eure Ausbildung auf. Wenn ihr motivierte Azubis wollt dann lasst sie nicht mit monotoner Tätigkeit irgendwo vor sich hin siechen sondern bietet ein Ausbildungsprogramm das den Namen verdient und das tatsächlich praktisches Wissen vermitteln kann. Es kann nicht sein das die Berufsschule mehr Praxis vermittelt als der Ausbildungsbetrieb.
Das Betriebsklima ist allgemein gut. Die Fachkräfte haben großteils großen Spaß an ihrer Arbeit. Trotzdessen besteht eine hohe Fluktuation bei den Angestellten welche in privaten Gesprächen mit unzureichender Vergütung und regelmäßigen, übermäßigen Überstunden begründet wird. Ebenso wurde in privaten Gesprächen von mehreren Seiten erwähnt das die Außendiensttätigkeit aufgrund der mangelnden Toleranz gegenüber anderen Ansichten und gegenüber kleinen, menschlichen und fachlichen Fehlern einem Schleudersitz gleicht. Diese alles wirkt sich negativ auf das Betriebsklima aus und lastet merklich auf den Mitarbeitern.
Die Mitarbeiter haben selbstständig gemeinsame sportliche Tätigkeiten nach der Arbeit organisiert. Dazu konnten die betriebseigenen Einrichtungen genutzt werden. (Ein Volleyballfeld und eine "Recreation-Area" mit Kicker, Billiard, Dart und Air Hockey) Diese Einrichtungen konnten auch bedingt zum Stressabbau und zur "recreation" während der Arbeitszeit genutzt werden. Des Weiteren gibt es zwei Küchen die von den Mitarbeitern genutzt werden können. Außerdem wird auf Betriebskosten Kaffee gekocht und es existiert ein Getränkeautomat der ebenso kostenlos genutzt werden kann.
Es findet jährlich eine Weihnachtsfeier statt und zum Betriebsjubiläum gab es für alle Mitarbeiter eine gemeinsame, oppulente Erlebnisreise nach Köln an der ich aus familiären Gründen leider nicht teilnehmen konnte, von der aber nur gutes zu hören war (vom straffen Zeitplan mal abgesehen).
Dem Betrieb war zu keiner Zeit der Ausbildung anzumerken das ein gesteigertes Interesse bestand so auszubilden das eine Übernahme überhaupt zur Diskussion stünde. Irgendwann in der zweiten Hälfte des ersten Lehrjahrs habe ich auch den letzten Rest an Motivation verloren und für mich stand fest das ich nur noch meine Ausbildung hinter mich bringen wollte.
Für Azubis im Bereich Fachinformatik bestehen jedoch gute Übernahmechancen. Während meiner Zeit bei der PROLOGA wurden 2 von 3 Azubis im Bereich Fachinformatik übernommen.
Die Arbeitszeit ist flexibel geregelt. Die Kernarbeitszeit ist 10:00 bis 15:00 welche jedoch bei wichtigen Terminen in Absprache auch verkürzt werden kann. Die wöchentliche Arbeitszeit betrug 40 Stunden. Unter Berücksichtigung der Kernarbeitszeit und der wöchentlichen Arbeitszeit kann die Arbeitszeit flexibel gestaltet werden. Die Wochenenden sind prinzipiell frei. Überstunden konnten durchaus anfallen, konnten jedoch ohne Probleme ausgeglichen werden.
Die Ausbildungsvergütung war sehr gut (der Vergleich in der Berufsschule hat ergeben das nur die Telekom noch mehr zahlt). Es wurde Weihnachtsgeld gezahlt. Die Löhne wurden stets ordentlich und pünktlich gezahlt.
Mein tatsächlicher Ausbilder war ein normaler Angestellter ohne Ausbildereignung (was man leider gemerkt hat). Der auf dem Ausbildungsvertrag angegebene Ausbilder war ausschließlich zuständig für die Fachinformatiker. Ich selbst habe mit ihm während der ganzen Ausbildung keine 20 Sätze wechseln können. Der Angestellte der mich ausbilden sollte verließ im 2. Lehrjahr das Unternehmen. Das heißt das ich das gesamte dritte Lehrjahr keinen Ausbilder hatte. Die Tätigkeiten die ich im Unternehmen effektiv praktisch erlernen konnte kann man an einer Hand abzählen und hätten innerhalb weniger Wochen vermittelt werden können.
Tatsächlich kann diese Bewertung nur einen Überblick über den Ausbildungsberuf IT-Systemkaufmann geben. Die Ausbildungen zum IT-Systemelektroniker und Fachinformatiker schienen, soweit ich das beobachten konnte, wesentlich besser abgelaufen zu sein und stellen innerhalb des Unternehmens einen krassen Gegensatz zu meiner Ausbildung dar.
Die planmäßig verrichteten Tätigkeiten waren monoton und stupide. Gelobt werden müssen jedoch die Kollegen aus Außendienst und Consulting die des öfteren mit außerplanmäßigen und abwechslungsreichen Aufgaben (Erstellung von Kundenpräsentationen, Grafiken, Animationen; Bearbeitung von Ausschreibungen; Zuarbeiten mit Kunden- und Partnerkontakt) an mich herangetreten sind. Diese Aufgaben haben mir wirklich den Tag versüßen können.
Die verrichteten Tätigkeiten passen nur marginal zum Berufsbild eines IT-Systemkaufmanns. Wer erwartet bei einer kaufmännischen Ausbildung regelmäßig mit Kunden in Kontakt zu kommen und vertriebliche Fähigkeiten vermittelt zu bekommen, ist bei der PROLOGA GmbH leider falsch.
Die Tätigkeiten waren, wie schon erwähnt, monoton und stupide und vermittelten kaum praktisches Wissen. Lob geht hier wieder an die Mitarbeiter des Außendienstes die Verantwortung übertrugen und relativ selbstständig internationale Ausschreibungen bearbeiten ließen. Dies waren seltene Gelegenheiten bei denen tatsächlich Wissen und Know-how vermittelt wurden. Ebenfalls geht ein Lob an die Kollegen aus dem Bereich Consulting die mir, zu deren Unterstützung, gelegentlich kleine, kreative und abwechslungsreiche Tätigkeiten gaben die ich mit viel Freude ausführte.
Die Gelegenheit eine andere Abteilung kennenzulernen bestand genau einmal ( sinnloserweise ca. im 2. oder 3. AusbildungsMONAT als man erstaunlicherweise noch nicht einmal die eigene Abteilung halbwegs kennenlernen konnte)
Ich fand es sehr erstaunlich das in der Berufsschule mehr praktisches Wissen vermittelt wurde als im Ausbildungsbetrieb.
Zwar wird immer gesagt das man sich Aufgaben suchen solle wenn man keine hat, wenn man jedoch nach Aufgaben fragt wird entweder entnervt reagiert oder man wird zum Blumen gießen, Kaffee kochen, Putzen oder zu Umräumaufgaben geschickt. Dies hat natürlich zur Folge das man nach dem 3. oder 4. mal einfach nicht mehr nachfragt da dies rein gar nix mit der Ausbildung zu tun hat. Diese Aufgaben fielen gelegentlich auch so an und wurden gern erledigt (es war wenigstens mal Abwechslung). Man kann jedoch nicht von einem Azubi erwarten das er 3 Jahre lang auf die Frage nach Aufgaben die Putzkraft ersetzt. Die Zeit ohne Aufgaben nutze ich fortan zur Weiterbildung, sodass ich die Ausbildung auch ohne Ausbilder mit gutem Ergebnis abschließen konnte.
Fehler wurden stets mit mangelndem Verständnis für die Tatsache aufgenommen, das man es als Azubi ohne Ausbilder schlicht noch nicht besser wissen kann. Teilweise wurden spezielle IT-Aufgaben gegeben die für einen Azubi, dem kein praktisches Wissen auf diesem Gebiet vermittelt wurde, schlicht zu groß/zu kompliziert sind. Ebensogut hätte man diese Aufgaben auch einem normalen Abiturienten geben können. Der Hinweis das man derartiges nie vermittelt bekam oder durchgeführt hat oder das dies daher mehr Zeit benötigen würde, wurde stets ignoriert.
Die Kollegen waren stets freundlich, man wurde gut aufgenommen. Andere/Neue Meinungen und Ansichten wurden jedoch von einigen wenigen Kollegen befremdlich aufgenommen und führten zu merklich herablassendem Verhalten was eine Selbstausgrenzung zur Folge hatte.