Schlechte Bezahlung, kaum Einarbeitung, schlechtes Arbeitsklima, inkompetente Filialleitung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Modernität der Ware war okey, aber es hatte schon so seine Gründe, weshalb ich das Unternehmen verlassen habe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben die Kritik.
Verbesserungsvorschläge
Die Merchandiser sollten nicht binnen 8 h alleine einen ganzen Laden unter Druck und extremer Schnelligkeit umbauen müssen.
Bessere und intensive Einarbeitung.
Gerechtere Bezahlung.
Arbeitsatmosphäre
Unter den gleichgestellten Kolleginnen war es noch recht okey. Zumindest bei oberflächlichen Gesprächen.
Image
Die meisten Kollegen waren unzufrieden.
Work-Life-Balance
Absolute Katastrophe. Der Wochen-Arbeitsplan kam bestenfalls eine Woche zuvor. Es kam sogar mal vor, dass man ihn ein Tag vorher erst bekam. Man konnte sich privat auf nichts in der Zukunft einstellen. Natürlich ständige Samstagsarbeit (typisch Einzelhandel) und furchtbare Arbeitszeiten. 7 Uhr morgens und oft fürs Aufräumen auch mal knapp bis 22 Uhr.
Karriere/Weiterbildung
Nie für interessiert.
Gehalt/Benefits
Eine absolute Unterbezahlung für den Merchandiserbereich. Kein Gehalt zu Leistungsverhältnis.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nichts zu sagen.
Kollegenzusammenhalt
Man bekam das Gefühl, dass am Ende doch nur jeder für sich gekämpft hat. Nach außen hin wurde anders getan, als es der Wahrheit entsprach.
Umgang mit älteren Kollegen
Alles waren ungefähr in der selben Alterssparte, also relativ jung.
Vorgesetztenverhalten
Die recht junge Filialleitung hatte einen rauen und unprofessionellen Umgangston.
Arbeitsbedingungen
Ganz schlimm fand ich, dass es für 3 Etagen keinen Aufzug gab. Das Lager befand sich im Keller. Unmengen an Waren mussten per Hand bis in den 1. oder 2. Stock getragen werden. Ein unglaublicher Umstand, der enorm auf das körperliche ging.
Und, wenn erstmal Kunden mit Kinderwagen kamen wurden diese neben der Kasse vor der Zugangstür zu den Personalräumen abgesperrt.
Der Aufenthaltsraum/ Küche war mehr oder weniger ein Durchgangsflur vorm Lager. Man hatte keinen Rückzugsort vor Pausen und wurde quasi auch während der Pause mit Aufgaben etc. gestört.
Kommunikation
Es wurden täglich vor Ladenöffnung Meetings gehalten.
Gleichberechtigung
zum Beispiel hat jeder geputzt und jeder fast jede Aufgabe erledigt.
Interessante Aufgaben
Für mich persönlich im Merchandising Bereich relativ unspektakulär. Alles musste nach Regeln und Vorgaben beim ''Gestalten'' eingehalten werden. Wo war da noch die eigene Kreativität und Note zu erkennen?
Auch die Merchandiser wurden im Verkauf, Kabine und Kasse eingesetzt.
Putzen vor Ladenöffnung!