Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Einstieg war gut begleitet und man konnte zu Beginn viel lernen. Das Team war im Alltag meist freundlich und der Umgang respektvoll. Außerdem gab es genug Zeit, sich auf die Prüfung eigenständig vorzubereiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mit zunehmender Teamgröße blieb weniger Zeit für individuelle Betreuung. Es fehlte teilweise an Struktur und an fachlicher Tiefe. Dadurch war viel Eigeninitiative gefragt, was in der Umschulung manchmal frustrierend war. Eventuell wäre es sinnvoll, den Ausbilder gezielt auf Schulungen zu schicken, damit die Ausbildung noch besser und strukturierter begleitet werden kann.
Verbesserungsvorschläge
Mehr strukturierte Betreuung und klarere Abläufe wären hilfreich. Außerdem wäre ein fachspezifischerer Unterricht sinnvoll, damit die Ausbildung praxisnäher wird. Auch regelmäßige Workshops oder Lernphasen könnten die Entwicklung besser unterstützen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt angenehm und kollegial. Im täglichen Umgang herrschte meist ein freundlicher Ton, sodass man sich im Team gut aufgehoben gefühlt hat. Mit etwas mehr Struktur hätte der Eindruck noch besser sein können.
Karrierechancen
Die Karrierechancen sind insgesamt gut, da man früh Verantwortung übernehmen und viele praktische Erfahrungen sammeln kann. Besonders in der IT erhält man eine solide Basis, um sich fachlich weiterzuentwickeln. Mehr klare Entwicklungsperspektiven und strukturierte Förderung hätten den Bereich noch stärker gemacht.
Arbeitszeiten
In meinem Fall top.
Ausbildungsvergütung
In meinem Fall top.
Die Ausbilder
Der Ausbilder ist fachlich solide. Als ich zu Beginn sein einziger Umschüler war, hat er sich viel Zeit für mich genommen. Nachdem weitere Kollegen schrittweise ins IT-Team gekommen sind, blieb zunehmend weniger Zeit für individuelle Betreuung. Dadurch musste ich viel selbstständig lernen, was in der Umschulung frustrierend war. Fachspezifischer Unterricht wie in anderen Betrieben meiner Klasse fehlte bei mir – das liegt vermutlich auch an der Unternehmensgröße.
Spaßfaktor
Im Alltag gibt es motivierende Momente durch erste Erfolge in IT-Aufgaben. Der Spaß leidet jedoch unter zu wenig Abwechslung. Praktische Workshops hätten die Stimmung aufgehellt – sie fanden zu Beginn statt, wurden im zweiten Jahr aber komplett vernachlässigt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Mir wurde genügend Zeit eingeräumt, mich selbständig auf meine Prüfung vorzubereiten.
Variation
Ich habe zu Beginn sehr viel gelernt, allerdings blieb ich nur in einer Abteilung. Dadurch konnte ich tiefere Einblicke in die Abläufe gewinnen und mich gut in die Aufgaben einarbeiten. Insgesamt war die Tätigkeit lehrreich und sinnvoll, auch wenn der Blick über den eigenen Bereich hinaus begrenzt war.
Respekt
Im Umgang miteinander war der Ton meistens freundlich und respektvoll. Gerade im Alltag habe ich mich grundsätzlich gut aufgenommen gefühlt. An einigen Stellen hätte ich mir jedoch klarere Abläufe und insgesamt etwas mehr Struktur gewünscht.