Hoher Anspruch, starkes Außenbild – interne Führung bleibt hinter den eigenen Werten zurück
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fachlich sehr spannende Themen im Bereich Cybersecurity
Anspruchsvolle Kunden und abwechslungsreiche Aufgaben
Moderne Arbeitsumgebung und sehr gute technische Ausstattung
Flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice sind grundsätzlich möglich
Starkes Image nach außen – bei Kunden und Bewerbenden bekannt und anerkannt
Kollegialer Zusammenhalt innerhalb der Teams war lange Zeit sehr ausgeprägt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Große Lücke zwischen den kommunizierten Werten und der erlebten Realität
Mit dem Aufbau neuer Führungsebenen ging viel Vertrauen verloren
Besonders schmerzhaft war die Entwicklung im Bereich Sales:
Die zuständige, noch unerfahrene Head-of-Sales-Leiterin war aus meiner Wahrnehmung stark auf das eigene Fortkommen und die Positionierung zur C-Ebene fokussiert
Mitarbeitende aus dem direkten Team, die kritisch waren oder ein sehr gutes eigenes Standing hatten, wurden nach und nach verdrängt
Eine echte Team- oder Personalentwicklung fand nicht statt – ich habe in der gesamten Zeit keine einzige Fortbildung oder gezielte Weiterentwicklungsmaßnahme durch diese Führungskraft erhalten
Inhaltliches Feedback war entweder kaum vorhanden oder sehr hart und wenig wertschätzend
Eine Rückspiegelung zur Führungskraft sollte an diese direkt erfolgen anstatt an eine neutrale Stelle.
Transparenz nahm deutlich ab, Entscheidungen wirkten zunehmend politisch
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte nicht nur nach Außenwirkung, sondern nach Führungsreife auswählen
Team- und Mitarbeiterentwicklung messbar einfordern – nicht nur Ergebnisse nach oben berichten
Langjährige Mitarbeitende stärker einbinden und entwickeln statt ersetzen
Führungskräfte näher an ihre Teams bringen und echte Verantwortung für Menschen übernehmen
Teamleitungen sollten selbst mitarbeiten um nicht nur Ideen zu präsentieren sondern selbst aktiv am Ergebnis mitarbeiten
Kommunikationsstrukturen klarer und verbindlicher gestalten
Fazit: Was mich traurig zurücklässt, ist nicht das Wachstum oder der Wandel –
sondern dass gerade Führung an der Stelle versagt hat, wo Menschen Halt, Entwicklung und Orientierung gebraucht hätten.
ProSec hat großes Potenzial, fachlich wie menschlich. Dieses Potenzial wurde aus meiner Sicht zuletzt nicht ausreichend genutzt.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der Teams meist gut und unterstützend.
Übergreifend jedoch zunehmend angespannt, geprägt von Unsicherheit und Positionierung.
Kommunikation
Eher Beweissicherungssicherungsverfahrung zu Mitarbeitern und Ideenspiele - keine klaren Ziele und extrem viele Ideen welche die Arbeit blockieren - und nur bis zur Präsentation umgesetzt werden.
Kollegenzusammenhalt
Einfach TOP das macht das Unternehmen aus !
Work-Life-Balance
Formell gute Modelle vorhanden.
In der Praxis stark abhängig von Rolle und direkter Führungskraft
Vorgesetztenverhalten
In meiner Abteilung ein trauriges Kapitel.
Interessante Aufgaben
Extrem viele Möglichkeiten und breites Spektrum. Gute Themen werden zeitnah aufgegriffen und bis ins Detail durchgeplant. Hier und da hapert es an der Umsetzung zum real greifbaren Produkt.
Umgang mit älteren Kollegen
In der Realität verbesserungsfähig - im Team untereinander hervorragend.
Arbeitsbedingungen
Top Arbeitsplätze und Ausstattung - gut mit dem Auto erreichbar
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die wunderbare Außenanlage ist ein erster Schritt - die Nachhaltigkeit wird bestimmt noch kommen.
Gehalt/Benefits
Faire marktorientierte Bezahlung und Ausstattung die sich nach Erfahrung und Funktion richtet. Realistische Ziele der C Ebene die zu Beginn meiner Tätigkeit auch noch klar kommuniziert wurden.
Image
Nach außen weiterhin sehr professionell und stark. Extrem guter Kommunikator und Markenbotschafter der ehrlich und real das Unternehmen präsentiert und nachhaltig voran bringt.
Nach innen wirkte das Unternehmen zuletzt weniger reflektiert als früher.
Karriere/Weiterbildung
Es existieren Konzepte und Prozesse.
In der praktischen Umsetzung – insbesondere auf Teamebene – habe ich jedoch wenig echte Förderung erlebt.
