Kann man machen, kann man aber auch lassen...
Arbeitsatmosphäre
Arbeitsatmosphäre ist an guten Tagen maximal okay gewesen. Gemeinschaftliche Aktivitäten gibt es nahezu keine. Sonst liegt immer eine gewisse Spannung in der Luft.
Karrierechancen
Übernahme ist in Einzelfällen machbar... Ob man das wirklich will, ist eine andere Sache.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind fest geregelt und es gibt teilweise auch aufgrund der Tickethotline Spätschichten und Samstagsarbeit (48h-Woche!).
Zu den oben angesprochenen mehrtägigen Aufenthalten sei gesagt, dass diese oftmals auf Feiertage fallen und meistens vergütet werden. Nur auf ausdrücklichen Wunsch ist es möglich dafür auch einen Tag Urlaub zu erhalten.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist leicht unterdurchschnittlich, wurde aber immer pünktlich ausgezahlt.
Die Ausbilder
Einen richtigen Ausbilder hatte ich leider nicht - war eher so pro forma ein Betriebswirt.
Spaßfaktor
Mit den richtigen Kollegen war der Spaßfaktor bei der Arbeit okay. Hat man diese Kollegen nicht, ist auch niemand da, der einen wieder motivieren bzw. aufbauen kann.
Aufgaben/Tätigkeiten
"Breit gefächertes Aufgabenfeld" beschreibt es ganz gut... Einige (nicht gerade kleine) Aufgaben waren aber auch oftmals dabei, die überhaupt nicht zur Ausbildung gehörten. Diese wurden einem aufgetragen, da ständig Not am Mann war. Teilweise waren dafür auch Fahrten in andere Städte innerhalb Deutschlands nötig, inkl. mehrtägigem Aufenthalt dort.
Ansonsten ist dort tatsächlich viel fachspezifisches zu tun und viel erlernbar - allerdings ausschließlich in Eigenregie, weil es eben keinen richtigen Ausbilder gibt.
Respekt
Eigentlich sollte hier ein einziger Stern stehen... Respekt kann man sich von nahezu allen Seiten erhoffen, abgesehen von einigen ranghöheren Kollegen. Diese wurden teilweise auch persönlich und beleidigend und so kochten alle Gemüter schnell hoch.