Traditionsunternehmen mit strukturellem Verbesserungsbedarf
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab spannende Projekte und Einblicke, an denen ich aktiv und mit viel Vertrauen und Verantwortung arbeiten durfte.
Es gibt einige sehr engagierte und kompetente Mitarbeitende in Verwaltung, Sales, Entwicklung und Marketing, die das Unternehmen wirklich voranbringen wollen.
Die Produktion ist ein klarer Pluspunkt: ein motiviertes Team mit starkem Willen, weiterhin am Standort Wülfrath zu fertigen.
Zusätzlich sind die Sonderzahlungen überdurchschnittlich hoch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Aufgaben- und Personalverteilung ist unausgewogen. Teilweise sind Teams überbesetzt, während andere Abteilungen regelmäßig an ihre Belastungsgrenze kommen und Überstunden leisten müssen.
Die Führung wirkt wenig empathisch und es fehlt an moderner Mitarbeiterführung.
Das Arbeitsumfeld ist sehr altmodisch und wenig inspirierend.
Innovationen und Markttrends werden nur zögerlich aufgenommen. Das Unternehmen ist stark alteingesessen und neuen Ideen gegenüber eher verschlossen, was die Weiterentwicklung der Marke erschwert.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte aktiv gegen den bestehenden Abteilungskrieg vorgehen. Statt Verantwortung für Misserfolge gegenseitig zuzuschieben, braucht es mehr bereichsübergreifende Zusammenarbeit und eine gemeinsame Lösungsorientierung. Klare Verantwortlichkeiten, transparente Kommunikation und eine Führung, die Kooperation statt Silodenken fördert, wären dafür entscheidend.
PUKY sollte seine Organisations- und Führungsstrukturen grundlegend modernisieren. Dazu gehören eine faire und realistische Aufgabenverteilung, eine bessere Personalplanung sowie klar definierte Verantwortlichkeiten in den Teams.
Führungskräfte sollten stärker in moderner, empathischer Mitarbeiterführung geschult werden und Motivation sowie Eigeninitiative aktiv fördern.
Zudem ist es wichtig, Markt- und Wettbewerbstrends ernst zu nehmen und Innovationen nicht reflexartig abzulehnen, sondern strukturiert zu prüfen und gezielt umzusetzen.
Eine Öffnung gegenüber neuen Arbeitsweisen, moderner Markenführung und zeitgemäßen Arbeitsumgebungen könnte die Attraktivität als Arbeitgeber deutlich steigern und langfristig zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen.