Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Pullman 
Berlin 
Schweizerhof
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Enttäuschende Erfahrung – viel Luft nach oben

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation verbessern: Informationen klarer, rechtzeitig und transparent weitergeben, um Missverständnisse und Stress zu reduzieren.

Arbeitsatmosphäre stärken: Ein unterstützendes, respektvolles Teamklima fördern, in dem sich Mitarbeitende wertgeschätzt fühlen.

Work-Life-Balance beachten: Dienstpläne planbarer gestalten und Überstunden reduzieren, um Erholung und Motivation zu sichern.

Führung entwickeln: Führungskräfte in konstruktivem Feedback, klarer Aufgabenverteilung und unterstützender Teamleitung schulen.

Weiterbildung und Karriere: Mehr gezielte Schulungen, Entwicklungsmöglichkeiten und transparente Aufstiegschancen anbieten.

Gehalt und Benefits: Vergütung überprüfen und zusätzliche Leistungen einführen, um Mitarbeitende langfristig zu motivieren.

Umwelt- und Sozialbewusstsein: Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung stärker im Alltag verankern und Mitarbeitende einbeziehen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich überwiegend als angespannt und wenig unterstützend erlebt. Statt eines offenen und motivierenden Umfelds herrschte häufig Stress und eine gewisse Unsicherheit im Team. Kolleg*innen wirkten oft überlastet, was sich spürbar auf den Umgang miteinander ausgewirkt hat. Lob oder Anerkennung gab es selten, wodurch das Gefühl entstand, dass Engagement kaum wahrgenommen wird. Insgesamt fehlte es an einem Klima, in dem man sich wirklich wohlfühlen oder langfristig entfalten kann.

Image

Nach außen wirkt das Pullman Berlin Schweizerhof als renommiertes Haus, allerdings deckt sich dieser Eindruck nur teilweise mit den internen Erfahrungen. Die Erwartungen, die nach außen kommuniziert werden, spiegeln nicht immer die Realität im Arbeitsalltag wider. Mitarbeitende erleben oft ein deutlich anderes Bild, insbesondere in Bezug auf Organisation, Kommunikation und Unterstützung durch die Führung. Dadurch entsteht eine gewisse Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Image und der tatsächlichen Arbeitsrealität.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht sehr unausgewogen. Dienstpläne änderten sich häufig kurzfristig, was eine private Planung fast unmöglich machte. Überstunden kamen regelmäßig vor und wurden teilweise als selbstverständlich angesehen. Erholungsphasen zwischen den Schichten waren oft knapp bemessen, sodass man sich dauerhaft gestresst und ausgelaugt fühlte. Insgesamt hatte man das Gefühl, dass der Arbeitsbedarf klar über dem verfügbaren Personal lag – auf Kosten des eigenen Wohlbefindens.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung oder gezielten Weiterbildung waren sehr eingeschränkt. Es gab kaum strukturierte Angebote, Schulungen oder Förderprogramme, um sich fachlich oder persönlich weiterzuentwickeln. Initiative wurde nur selten unterstützt, und Aufstiegschancen innerhalb des Hauses waren begrenzt und wenig transparent. Dadurch fehlte ein klarer Perspektivplan für Mitarbeitende, die langfristig wachsen oder Verantwortung übernehmen möchten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich als unterdurchschnittlich für die Branche und die anfallenden Aufgaben. Zusatzleistungen oder Benefits waren nur begrenzt vorhanden, und transparente Informationen zu Vergütung oder möglichen Zuschlägen gab es kaum. In Verbindung mit der hohen Arbeitsbelastung wirkte die Entlohnung häufig nicht angemessen, was die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden beeinträchtigte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach meiner Erfahrung wurde das Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein im Arbeitsalltag nur begrenzt umgesetzt. Nachhaltige Maßnahmen oder soziale Initiativen schienen eher punktuell und nicht konsequent in die Betriebsabläufe integriert zu sein. Mitarbeitende hatten wenig Möglichkeiten, aktiv in diese Themen eingebunden zu werden, und klare Richtlinien oder Anreize, um umweltfreundlich oder sozialverantwortlich zu handeln, fehlten größtenteils. Insgesamt wirkte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eher unterentwickelt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ließ leider zu wünschen übrig. Durch den hohen Arbeitsdruck und fehlende klare Strukturen war oft jeder mit sich selbst beschäftigt, sodass echte Teamarbeit selten zustande kam. Neue Mitarbeitende hatten es schwer, Anschluss zu finden, weil es kaum Zeit oder Bereitschaft gab, jemanden einzuarbeiten oder zu unterstützen. In stressigen Situationen kam es häufiger zu Spannungen, und statt sich gegenseitig zu helfen, entstanden schnell Schuldzuweisungen. Insgesamt fehlte ein gemeinsames „Wir-Gefühl“, das für ein funktionierendes Team wichtig wäre.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen wirkte oft nicht besonders wertschätzend. Ihre Erfahrung wurde selten aktiv eingebunden, und bei der Aufgabenverteilung schien wenig Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse oder körperliche Belastungen genommen zu werden. Teilweise entstand der Eindruck, dass ältere Mitarbeitende weniger Aufmerksamkeit oder Unterstützung erhielten, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zum Team leisten. Insgesamt fehlte ein respektvoller und bewusster Umgang, der die Stärken unterschiedlicher Altersgruppen wirklich nutzt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich überwiegend als wenig unterstützend und nur bedingt professionell erlebt. Entscheidungen wurden häufig ohne nachvollziehbare Begründung getroffen, und auf Rückfragen reagierte die Führung teilweise ausweichend oder gestresst. Klare Orientierung oder konstruktives Feedback gab es nur selten, was die Zusammenarbeit unnötig erschwert hat. In belastenden Situationen fehlte oft die nötige Präsenz und Unterstützung seitens der Leitung, wodurch man sich als Mitarbeitende*r schnell allein gelassen fühlte. Insgesamt wirkte die Führung eher reaktiv als lösungsorientiert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfand ich als verbesserungswürdig. Häufig fehlte es an ausreichend Personal, was zu hoher Arbeitsbelastung führte. Arbeitsmittel und technische Ausstattung waren teilweise veraltet oder nicht optimal, wodurch Aufgaben unnötig erschwert wurden. Pausen- und Erholungszeiten waren oft knapp bemessen, und ergonomische Aspekte wurden kaum berücksichtigt. Insgesamt hinterließen die Arbeitsbedingungen den Eindruck, dass das Wohlbefinden der Mitarbeitenden nicht ausreichend im Fokus steht.

Kommunikation

Die Kommunikation im Haus war häufig unstrukturiert und lückenhaft. Wichtige Informationen wurden oft zu spät oder gar nicht weitergegeben, was im Arbeitsalltag regelmäßig zu Verwirrung und unnötigem Mehraufwand führte. Entscheidungen wurden teilweise ohne klare Begründung getroffen, sodass man nicht immer nachvollziehen konnte, warum bestimmte Abläufe geändert oder Aufgaben verteilt wurden. Ein offener Austausch fand selten statt, wodurch Missverständnisse und Frustration schnell zunahmen. Insgesamt wirkte die interne Kommunikation eher reaktiv als proaktiv.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung wurde aus meiner Sicht nicht konsequent gelebt. Manche Mitarbeitende hatten spürbar bessere Möglichkeiten, sich einzubringen oder Aufgaben zu übernehmen, während andere weniger berücksichtigt wurden. Transparente Kriterien für Entscheidungen – etwa bei Schichtverteilungen, Verantwortlichkeiten oder Entwicklungschancen – waren kaum erkennbar. Dadurch entstand gelegentlich der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen oder die gleiche Wertschätzung erhielten.

Interessante Aufgaben

Der Aufgabenbereich war leider wenig abwechslungsreich. Viele Tätigkeiten wiederholten sich täglich, ohne dass man die Möglichkeit bekam, neue Verantwortungsbereiche zu übernehmen oder sich weiterzuentwickeln. Kreative oder herausfordernde Aufgaben gab es kaum, und Initiative wurde selten gefördert. Dadurch wirkte der Arbeitsalltag schnell monoton und bot auf Dauer wenig Motivation oder Perspektive.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.