1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
den potenziellen Arbeitsinhalt (Jugendhilfe)
insbesondere den Führungsstil / das Vorgesetztenverhalten
Es wird ständig Kritik geübt. Konstruktives Feedback habe ich nicht erlebt.
Die Kommunikation habe ich als nicht wertschätzend empfunden, worunter mein Vertrauen zum Vorgesetzten stark leidet und das selten erlebte Lob nicht ernst genommen werden kann. Ebenso zerrt die nachweislich hohe Fluktuationsquote an der Vertrauensbasis zur Leitungsetage, wie ich finde. Die Stimmung habe ich oft als angespannt wahrgenommen.
Bezüglich des Images habe ich erlebt, dass es vor der Anstellung nicht möglich war, sich einen Eindruck von der Firma zu machen, der von der Führungsebene unabhängig ist. Die einzigen Informationen und Einblicke die ich erhielt fanden im Rahmen des Bewerbungsgespräches statt. Das Image ist aus meiner Sicht seit meiner Anstellung dort aus oben aufgeführten Punkten negativ. Inzwischen nehme ich wahr, dass aus verschiedenen Perspektive oft nicht sehr positiv über die Firma geredet wird.
Der Urlaub kann meiner Erfahrung nach nicht jederzeit konsumiert werden. So kam es einmal vor, dass von der Führungsebene stattdessen ein Vorschlag zur Ausbezahlung des Urlaubs gemacht wurde. Als unangemessen empfand ich persönlich die Erwartung an uns Angestellte jederzeit für Kolleg:innen spontan einspringen zu müssen, sofern man nicht offiziell im Urlaub ist. Spontanes Einspringen wurde von der Leitung meiner Meinung nach nicht wertgeschätzt sondern als selbstverständlich vorausgesetzt. Die erwartete, als Rufbereitschaft-ähnlich empfundene Verfügbarkeit von Mitarbeitenden empfinde ich als unangemessen. Dienste werden auch mal ohne Absprache durch den Vorgesetzten getauscht/verändert. Es wird erwarte, dass man über private Endgeräte erreichbar ist oder arbeiten erledigt.
Teilweise gibt es die Möglichkeit zur Schulung. Allerdings habe ich persönlich weder Persönlichkeitsentwicklung noch fachliche Entwicklung erlebt. Karrieremöglichkeiten gibt es aufgrund der Firmenstruktur und -größe kaum, was man allerdings meiner Meinung nach in Kauf nimmt, wenn man sich entscheidet dort zu arbeiten.
Die Bezahlung entspricht dem Tarif und ist damit meiner Meinung nach gut.
Außerdem wird das Gehalt pünktlich ausgezahlt. Sonstige Sozialleistungen sind vertraglich nicht geregelt.
Abgesehen von der Mülltrennung, des Fahrtkostenzuschusses und der fairen Bezahlung habe ich keine Maßnahmen bemerkt. Mir persönlich sind hingegen Negativbeispiele wie Mängel im Umgang mit Arbeitszeiten, mit Work-Life-Balance und in der Mitarbeiterführung (Angst und Druck statt Dialog-basiert) in Erinnerung geblieben.
Den Zusammenhalt zwischen den angestellten Kolleg:innen empfand ich als außergewöhnlich positiv. Es herrscht größtenteils gegenseitige Unterstützung und ein überwiegend freundschaftlicher, wertschätzender, lockerer Umgang miteinander.
Schwer zu beurteilen, da ich aufgrund der hohen Fluktuationsquote mit keinen langdienenden Kolleg:innen gearbeitet habe und das Team überwiegend aus jüngerem Personal bestand.
Die Konflikte, so wie ich sie erlebt habe, herrschen zwischen Führungsetage und Angestellten. Den Führungsstil habe ich als nicht wertschätzend erlebt. Beispielsweise würde ich mir wünschen, dass meine fachliche Perspektive künftig stärker berücksichtigt würde. Folglich habe ich die Entscheidungen als sehr intransparent und teilweise fachlich nicht nachvollziehbar wahrgenommen. Die Ziele die mir gegenüber geäußert wurden erfüllen meiner Einschätzung nach nicht die SMART Kriterien und ändern sich zu häufig, um effektiv arbeiten zu können. Die Führungskraft arbeitet mit ständig wechselnden Regeln, was ich als strukturlos, unfair und unprofessionell den Mitarbeitenden gegenüber empfinde.
Die Grundbüroausstattung inklusive Arbeitsprogramm wurde vor Ort zur Verfügung gestellt. Für die direkte Arbeit mit den Jugendliche waren vermutlich gängige Freizeitspiele vorhanden. Eine sehr gute Bewertung hat meiner Meinung nach der hauseigenen Fitnessraum verdient. Andererseits wird erwartet, dass man über private Endgeräte erreichbar ist oder Arbeiten erledigt, was ich als unangemessen empfinde.
Meetings finden unregelmäßig statt. Ich habe überwiegend einseitige Kommunikation erlebt. D.h. Dialoge mit den Angestellten sind selten erwünscht oder finden nur oberflächlich statt. Entscheidungen werden ausschließlich top-down gefällt. Bei den kommunizierten Inhalten handelt es sich um regelmäßig ändernde Anweisungen, was mir eine zielgerichtete Arbeit erschwert hat. Ich habe es insgesamt als nicht wertschätzend und fachlich inadäquat empfunden.
Frauen haben die selbe Aufstiegschance - so habe ich es erlebt.
Wertschätzung ist meiner Erfahrung nach gleichberechtigt keiner/keinem
Mitarbeitenden gegenüber vorhanden.
Die Arbeitsaufgabe per se hat großes Potenzial erfüllend, fordernd, fördernd und abwechslungsreich zu sein. Meiner Wahrnehmung nach ist die Arbeitsbelastung phasenweise gerecht auf die Angestellten und ihre Positionen aufgeteilt und phasenweise stark auf Einzelpersonen zentriert. Die Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Arbeitsgestaltung des eigenen Arbeitsgebiets habe ich nicht erlebt bzw. sie wurde mir teilweise aktiv untersagt.