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GmbH
Bewertung

Mehrfachbewertung

Eine Familie mit Ecken und Kanten. Gemeinsam stark. Nach außen verbunden.

3,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei puntus GmbH in Möglingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es gut, dass es immer noch Kolleg:innen gibt, die darum kämpfen, das gute Klima beizubehalten. Die offenen Türen sind super. Man kann bis zum CEO mit jedem/jeder Reden und in angemessenen Situationen ins Büro hineinlaufen.
Es gibt diverse Möglichkeiten und Kanäle, die Stimme zu erheben. Es wird eine gute Fehlerkultur gelebt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

9-to-5-Kolleg:innen ohne Leidenschaft (sind nicht die Regel!), zu geringe Vergütung, manche Beförderungen, Großraumbüros

Verbesserungsvorschläge

Die Firmenwerte und die -kultur, die seit 40 Jahren existiert, nicht über Bord werfen. Weiter auf diese bestehen!
Immaterielle Ziele vorgeben. Internes Engagement wie Schulungen, Weiterbildungen, Wissenstransfair von Erfahrenen an jüngere Kolleg:innen honorieren.
Bessere Vergütung. Vor allem im Beratungsgeschäft werden Summen umgesetzt, die man mehr an die Mitarbeiter:innen weitergeben kann. Sind die Mitarbeiter:innen glücklich, liefern sie wiederum mehr!
Setzen auf Mitarbeiter:innen-Haltung und nicht auf -Gewinnung. Den MA:innen mehr zahlen bevor sie gehen und sie für viel mehr Geld aus dem Arbeitsmarkt kompensiert werden müssen.

Arbeitsatmosphäre

Im Grunde ist die Arbeitsatmosphäre super! Sie ist auch eine der wenigen Punkte, die die Mitarbeiter:innen im Unternehmen halten. Die Besetzungen der Führungspositionen könnte besser ausfallen, worunter die Atmosphäre manchmal leidet. Beförderungen sind manchmal suspekt. Generell ist das aber geregelt durch messbare Ziele / Kompetenzen, die in Jahresgesprächen bewertet werden. Zumindest im Service-Geschäft. Eher weniger im Corporate-/Verwaltungsbereich.
Zahlen, Umsatz und Stunden sind doch mehr im Vordergrund als es scheint. Natürlich ist dies ein wirtschaftliches Unternehmen und keine NGO, mit den gelebten Werten hat es jedoch 40 Jahre zuvor auch funktioniert und es wurde sehr gut gewirtschaftet. Also lasst von den Werten nicht ab und sorgt weiterhin für eine tolle Atmosphäre! Haltet und fördert die guten Seelen im Team.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr gut. Es gibt regelmäßige Newsletter vom Vorstand und immer wieder informative Veranstaltungen in den Bereichen oder Teams. Es gibt Arbeitskreise aus dem Kollegium, die öfter Besprechungen mit der Bereichsleitung haben, die Kommunikation kanalisieren und als Multiplikatoren wirken. TOP. Besser geht es immer, aber mindestens so weiter machen!

Kollegenzusammenhalt

Auf gleicher Ebene ist der Zusammenhalt sehr hoch. Ich habe noch nicht in Person erlebt, dass sich jemand unkorrekt gegenüber mir verhalten hat. Klar bildet das Kollegium die Bevölkerung ab, weshalb trotz Personen mit negativen Charaktereigenschaften auch viele liebe Menschen vorhanden sind. Die Negativen kann man sachte ignorieren. Es gibt überall Menschen, die ihre Augen verdrehen, sobald du ihnen deinen Rücken zuwendest.

Es gibt viele Mitarbeiter:innen, die auch außerhalb Arbeitszeiten zusammen Zeit verbringen. Das spricht wahrscheinlich Bände über den Zusammenhalt und die Haltung zueinander.

Work-Life-Balance

Durchwachsen. Durch die Vertrauensarbeitszeit haben Mitarbeiter:innen viele Freiheiten. Sie können ihre Arbeitszeiten selbst planen. Es gibt keine Kernzeiten. Termine müssen ggf. wahrgenommen werden und geben den Zeitrahmen vor.

Durch Zielvorgaben oder Terminierungen kommt es jedoch nicht selten vor, dass viele Überstunden anfallen oder Ruhezeiten von MA:innen nicht eingehalten werden. Überstunden sind übrigens mit dem Entgelt abgegolten und können nur unter bestimmten Bedingungen (20h+, angeordnet etc.) in Absprache mit den Vorgesetzten ausgeglichen werden.
Auch hier bekommt man die Führungskräfte, denen es nur um Umsatz geht, heftig zu spüren. Das sind aber nicht alle.

Vorgesetztenverhalten

Durch die familiäre Atmosphäre ziemlich gut. Auch hier ist aber fast die volle Palette aus der Bevölkerung vertreten.
Es gibt durchaus Vorgesetzte, die Mitarbeiter:innen in Entscheidungen einbeziehen, aber auch wenige, die dies überhaupt nicht tun.
Ebenso gibt es Vorgesetzte, die einen sehr guten, transparenten Umgang haben, während manche nur als Posten zwischen den Mitarbeiter:innen und der nächst höheren Instanz stehen. ("Ja-Sager", "Ich nehme es mal mit.")
Von "Wir müssen wöchentlich ein One-on-One Meeting haben." bis hin zu "Du meldest Dich einfach bei Gesprächsbedarf." zum Thema Kommunikation. (Beides OK, wenn beide Seiten einverstanden sind. Dieser Punkt ist nicht wertend.)
In Konfliktsituationen gibt es Vorgesetzte, die hart durchgreifen, aber auch gelassene, die professionell mit dem Thema umgehen und Krisenmanagement betreiben.
In einem professionellen Umfeld ist jedoch niemand "unerträglich" und eine Zusammenarbeit sollte stets möglich sein.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben muss man sich selber verschaffen. Ansonsten rennt man im Hamsterrad. Mitarbeiter:innen haben jedoch Gestaltungsmöglichkeiten und können sich einbringen. Passive MA:innen könnten je nach Vorgesetzte lange darauf warten, dass dieser aktiv wird und Gelangweilte erkennt. Hier geht jede/r unterschiedlich mit diesem Thema um. Außerdem gibt es beliebte Berater:innen (High-Performer), die von allen angefragt werden und somit meist etwas zu viel zu tun haben, während andere nicht ganz ausgelastet werden.
Im Vergleich zu anderen Beratungshäusern können Mitarbeiter:innen durchaus das Interesse bekunden, das Projekt zu wechseln. Hier existiert ein offener Umgang unter Betracht der Wirtschaftlichkeit.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird hier sehr gut gelebt. Keine Teilmenge der Bevölkerung wird aufgrund der Herkunft, Geschlecht, Religion, Identifizierung, Weltanschauung usw. benachteiligt. Der Umgang mit Frauen ist vorbildlich. Wiedereinsteiger:innen nach Elternzeiten rennen offene Türen ein.
Es gibt immer wieder, aber selten, Veranstaltungen an denen Kolleg:innen mit anderem kulturellen Hintergrund oder bestimmten Überzeugungen etwas kürzer treten, da z.B. nichts veganes angeboten wird oder Alkohol fließt oder Rindfleisch/Schweinefleisch gegessen wird. Die Belegschaft ist sehr divers, von Veganer:innen über Muslim:innen bis hin zu Hindu sind alle vertreten. In der Kantine gibt es jedoch immer eine vegetarische Alternative aber bei den Veranstaltungen kann hier optimiert werden.
Die Aufstiegschancen sind sicherlich nicht für alle gleich. Bis zu einem gewissen Grad wird hier relativ objektiv gemessen. Ab einer bestimmten Ebene liegt es im Ermessen der Geschäftsführung und es wird intransparent.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersschnitt ist durchschnittlich. Alle Altersgruppen sind vertreten. Der Umgang der Altersgruppen miteinander ist sehr gut! Hier volle Punkte! TOP. Weiter so!

Arbeitsbedingungen

Da meist in Großraumbüros gearbeitet wird, ist es öfter mal laut. Hat aber auch Vorteile, dass man sich sozialisieren kann, wenn man nicht mal wieder zu zweit im Office sitzt, da alle anderen im Home-Office oder bei Kund:innen sind.
Die Arbeitsplätze sind ergonomisch gestaltet. Es gibt höhenverstellbare Tische, dimmbare Beleuchtung, relativ gute Stühle und falls benötigt können entsprechende Maus und Tastatur besorgt werden. Die Luftqualität kann besser sein. Beleuchtung ist individuell anpassbar.
Sowohl der Hauptstandort als auch alle anderen sind modern ausgestattet und schön gestaltet. Aufenthaltsräume wie bei manchen Großkonzernen für Power-Napping, oder Freizeit mit Spielen, Konsolen oder ähnliches gibt es leider nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da passiert recht viel. Auch per Photovoltaikanlagen wird die Stromversorgung verbessert. Umweltfreundlichere Firmenwagen werden mehr gefördert.
Mitarbeiter:innen können cent-Beträge vom Netto abrunden und in den Spendentopf berechnen lassen. Dies findet dann entsprechende Verwendung. Meistens einmal jährlich zu einem guten Zweck.
Unnötige Reisen werden von einem großen Teil der Belegschaft vermieden.
Für manchen Geschmack ist noch zu viel Papier in Umlauf.

Gehalt/Benefits

Von "ganz oben" bis "ganz unten" ist allen bewusst, dass die Gehälter unterdurchschnittlich sind. Hier bleiben viele wegen der Atmosphäre und dem ganzen drumherum.
Zudem wird meist das Modell des Zielgehalts verwendet. Je nach Karrierestufe hat man einen fixen und einen variablen Anteil des Gehalts. Hierzu gibt es jährlich Ziele, die man erreichen sollte, um entsprechende Auszahlungen des variablen Anteils zu erhalten. Hier liegt der volle Fokus auf Wirtschaftlichkeit.

Image

Bin hier etwas hin und her gerissen. Im privaten Umfeld kennt den Arbeitgeber fast niemand.
Mitarbeiter:innen reden wie bisher beschrieben ziemlich gut über die Firma, nennen aber auch eben die negativen Punkte. Fast alle in meinem direkten Umfeld sind nur wegen dem Immateriellen noch da. Sobald das schwächelt könnte die Gesamtstimmung kippen.
Hier würde ich sagen: Eine Familie mit Ecken und Kanten - nach außen verbunden, während es innen auch mal kriselt.

Karriere/Weiterbildung

Die High-Performer:innen machen Karriere. Leider fehlen sie ab einem Punkt im operativen Geschäft, und sind ggf. schlechte Führungskräfte. Oder sie arbeiten zu 150% und versuchen beides unter einen Hut zu bringen, damit sie durch ihr eigenes Engagement das Teamziel erreichen oder weil sie im operativen Geschäft benötigt werden.
Andere wiederum sind Generalisten im Operativen, haben ausgeprägte Soft-Skills, werden eventuell nicht befördert, und können ihre Führungsqualitäten nicht entfalten, da sie nicht wie die High-Performer:innen anhand der Zahlen gesehen werden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.