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1 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Interessante Aufgaben
kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

Ein:e Mitarbeiter:in hat diesen Arbeitgeber mit 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life-Balance und dass die Gesundheit der Mitarbeitenden wichtig ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nicht alle, aber manche Kolleg*innen investieren mehr Energie in interne Politik als in ein gutes Miteinander. Nach oben wird genickt, nach unten werden Ellbogen ausgefahren.

Ich wünsche mir eine Kultur, in der Haltung, Leistung und gegenseitiger Respekt wichtiger sind als Beziehungen und Sympathien.

Verbesserungsvorschläge

An Wertschätzung der Mitarbeitenden und der internen Kommunikation arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt aus meiner Sicht sehr vom jeweiligen Team und Standort ab. Es gibt Häuser, in denen das Miteinander hervorragend funktioniert, und andere, in denen man sich deutlich schwerer tut.

Wie wahrscheinlich überall, wo viele Menschen zusammenarbeiten, kommt es auch hier immer mal wieder zu persönlichen Differenzen. Was ich allerdings schade finde: Manchmal entstehen kleine Grüppchen, wodurch einzelne Kolleg*innen das Gefühl bekommen können, nicht richtig dazuzugehören.

Auch bei Teamevents hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass sich oft dieselben Personen zusammentun. Das muss nicht böse gemeint sein, kann aber dazu führen, dass sich andere eher als Gast statt als Teil des Teams fühlen.

Mein Wunsch wäre, dass wir als Teams noch stärker darauf achten, wirklich alle mitzunehmen. Denn am Ende profitieren nicht nur wir als Kolleg*innen davon, sondern auch die Kinder.

Image

Das Image hängt aus meiner Sicht stark von der jeweiligen Einrichtung ab. Es gibt Kitas, die einen hervorragenden Ruf genießen, und andere, die sich diesen erst wieder erarbeiten müssen.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Wahrnehmung der Geschäftsführung nicht immer mit der Realität der Mitarbeitenden übereinstimmt. Nach außen wird ein bestimmtes Bild vermittelt, intern wird dieses aber nicht überall gleichermaßen erlebt.

Ich glaube, dass hier noch Potenzial besteht, Wunsch und Wirklichkeit stärker zusammenzubringen. Denn am Ende entscheidet nicht das, was über ein Unternehmen gesagt wird, sondern das, was Mitarbeitende jeden Tag erleben.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht einer der großen Pluspunkte. Wenn jemand seine Stunden reduzieren möchte – egal aus welchen Gründen – wird das ernst genommen und nach Möglichkeit unkompliziert umgesetzt.

Ich hatte außerdem immer den Eindruck, dass auf die körperliche und mentale Gesundheit der Mitarbeitenden geachtet wird. Teilzeitmodelle sind ausdrücklich gewünscht und ermöglichen vielen Kolleg*innen, Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren.

Positiv finde ich auch, dass bewusst in Personal investiert wird. Sind alle Mitarbeitenden gesund, sind die Teams teilweise sogar überdurchschnittlich gut besetzt. Viele Kolleg*innen arbeiten allerdings in Teilzeit, wodurch sich personelle Engpässe im Alltag trotzdem nicht immer vermeiden lassen.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten sind aus meiner Sicht eher begrenzt. Man wird als pädagogische Fachkraft eingestellt und arbeitet in der Regel auch dauerhaft in dieser Rolle. Klassische Karriere- oder Entwicklungsstufen gibt es nur wenige.

Mir persönlich wurden keine konkreten Entwicklungsmöglichkeiten oder Karriereperspektiven aufgezeigt. Mein Eindruck war, dass es für weiterführende Positionen nicht nur auf Leistung und Qualifikation ankommt, sondern auch darauf, ob man intern sichtbar ist und als passend wahrgenommen wird (Stallgeruch).

Wer eine klassische Karriereleiter sucht, wird sich vermutlich schwertun. Wer dagegen einfach gerne mit Kindern arbeitet, findet hier durchaus eine erfüllende Aufgabe.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt orientiert sich am TVöD, liegt aus meiner Sicht aber darunter. Wer ausschließlich auf das Gehalt schaut, wird bei einem öffentlichen Träger vermutlich etwas besser fahren.

Auf der anderen Seite bringt ein freier Träger oft mehr Flexibilität und weniger starre Strukturen mit sich. Am Ende muss jede*r selbst entscheiden, welche Aspekte im Arbeitsalltag wichtiger sind. Für mich gehört beides zu einer ehrlichen Gesamtbetrachtung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht alles läuft perfekt. Aber man gibt sich ehrlich Mühe und macht vieles richtig. Und genau das zählt für mich.

Nachhaltigkeit und soziales Verantwortungsbewusstsein sind keine Themen, über die nur gesprochen wird. Es gibt viele kleine Maßnahmen, die zeigen, dass man sich damit ernsthaft beschäftigt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht sehr vom jeweiligen Team abhängig. Ich habe sowohl Teams erlebt, in denen man sich gegenseitig unterstützt und füreinander einsteht, als auch Teams, in denen sich feste Grüppchen gebildet haben.

Schwierig wird es dann, wenn Zugehörigkeit davon abhängt, mit den „richtigen“ Personen gut zu sein. Wer nicht zum engeren Kreis gehört oder eine andere Meinung vertritt, hat es manchmal schwerer und bekommt das auch zu spüren.

Ähnlich habe ich es teilweise auf Leitungsebene erlebt. Manche Führungskräfte verstehen ihre Rolle als Unterstützung für das Team. Andere wirken eher so, als würden sie ihre Position nutzen, um Entscheidungen durchzusetzen, statt Mitarbeitende einzubeziehen. Ich glaube, dass hier noch viel Potenzial für eine offenere und gleichberechtigtere Zusammenarbeit besteht.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt's nichts zu kritisieren.

Vorgesetztenverhalten

Nach außen wird viel Wert auf einen wertschätzenden und pädagogisch reflektierten Umgang gelegt. Im Alltag habe ich allerdings erlebt, dass Anspruch und Wirklichkeit nicht immer zusammenpassen.

Aus meiner Sicht ist gute Führung etwas anderes als gute Pädagogik. Nicht jede hervorragende Erzieherin oder jeder hervorragende Erzieher ist automatisch auch eine gute Führungskraft. Mitarbeitende zu begleiten, Konflikte zu lösen, Entscheidungen transparent zu kommunizieren und Teams zusammenzuhalten, sind Fähigkeiten, die genauso gelernt werden müssen.

Ich würde mir deshalb wünschen, dass stärker in Führungskräfte investiert wird – zum Beispiel durch Coaching, Supervision oder gezielte Führungskräftetrainings. Davon würden am Ende alle profitieren: Leitungen, Teams und natürlich auch die Kinder.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Die Einrichtungen sind modern, hell und ansprechend gestaltet. Auch das pädagogische Konzept gefällt mir und es wird viel Wert darauf gelegt, mit den Kindern draußen unterwegs zu sein und abwechslungsreiche Angebote zu schaffen.

Natürlich spielt – wie bei jedem Träger – auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. Nicht jeder Wunsch kann sofort umgesetzt werden und bei Anschaffungen wird genau hingeschaut. Das gehört aus meiner Sicht dazu. Insgesamt hatte ich aber nie den Eindruck, dass darunter die Qualität der pädagogischen Arbeit leiden soll.

Kommunikation

Nach außen wirkt die Kommunikation zunächst gut. Es wird viel über Mitsprache und Beteiligung gesprochen. Je länger ich im Unternehmen war, desto häufiger hatte ich allerdings den Eindruck, dass wichtige Entscheidungen letztlich von wenigen Personen getroffen werden und eher von oben nach unten kommuniziert werden.

Ich hätte mir an manchen Stellen mehr echte Beteiligung gewünscht. Mitarbeitende frühzeitig einzubeziehen und ihre Perspektiven stärker zu berücksichtigen, würde aus meiner Sicht viele Entscheidungen nachvollziehbarer machen und die Akzeptanz im Team erhöhen.

Gleichberechtigung

Gibt's nichts zu kritisieren. Von Geschlechterparität aber weit entfernt.

Interessante Aufgaben

Definitiv! Wer die Arbeit mit Kindern liebt, kann sich hier wirklich entfalten.

Man bekommt viel Gestaltungsspielraum, kann eigene Ideen einbringen und den Alltag aktiv mitgestalten. Kein Tag ist wie der andere und genau das macht den Beruf so abwechslungsreich.

Für Menschen, die mit Herz in der Pädagogik arbeiten und Lust haben, Dinge auszuprobieren, bieten sich aus meiner Sicht viele Möglichkeiten.

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