1 Mitarbeiter:innen, die bei Purzelzwerg eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,6 von 5 Punkten.
Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung weiterempfohlen.
Viel erkämpfen müssen, aber auch viel im Gegenzug bekommen
3,6
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Sozialpädagogin in Heidelberg abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Work Life Balance: Wenn man weniger Stunden möchte (egal aus welchen Gründen), wird dies berücksichtig und sofort umgesetzt - Naturnahes und waldorforientiertes Konzept - Herausarbeiten eines Verhaltenskodex & Schutzkonzept für die Mitarbeitenden und somit für die Kinder - Stets Fokus auf (mentale) Gesundheit mit Potenzial auf Stundenreduktion - Investition in Personal (teilweise überdurchschnittliche Besetzung, wenn alle gesund wären. Diese dann aber auch viel nur in Teilzeit) - Regelmäßige, fast wöchentliche, Termine mit meiner (inoffiziellen) Anleitung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- ungleiche Behandlung von Azubis/Studis - viele Teilzeitkräfte: Höhere Last der Vollzeitkräfte und höherer Durchlauf an Personal für die Kinder an einem Tag bzw. in der Woche - statt bestehende Standorte und das Unternehmen selbst erst einmal zu festigen und weiterzuentwickeln, werden neue Standorte eröffnet
Verbesserungsvorschläge
- Ausbildungsrahmenplan im Vorfeld durcharbeiten, bevor man Studis nimmt und herausarbeiten, wie man die einzelnen Aspekte umsetzen möchte & kann - Klarere und sinnigere Auswahl der Anleitung - Perspektive ermöglichen: Als Studi hat man sowohl viel Erfahrung in der Praxis als auch im Studium sammeln können, welche langfristig einen großen Nutzen haben kann (Return of Invest). Das selbe gilt für die ganzen Arbeiten, die man während des Studiums teils für und über das Unternehmen schreibt. Diese könnten ein großes Potenzial hinsichtlich der nachhaltigen und zeitgemäßen Weiterentwicklung haben. Bei mir wurden diese aber überwiegend nicht weiterverwendet. - Interne Kommunikation auf höherer Ebene verbessern. Dort teils Unstimmigkeiten, die sich auf Teams auswirken - Konsequenteres Durchsetzen des Verhaltenskodex bei bspw. unprofessionellem oder leicht grenzüberschreitendem Verhalten von Mitarbeitenden - Führungskräfteentwicklung: Teilweise noch Unsicherheit in der Kommunikation & Auftreten - Partizipation leben: Teilweise kamen Entscheidung nur von oben. Ohne Möglichkeit der Mitgestaltung, was öfter zur Frustration geführt hat. Zudem einen aktiven Austausch der Mitarbeitenden in Teamsitzungen zu Beginn schaffen (und nicht noch "schnell schnell" in den letzten 10min, wo die Kräfte schon weg sind)
Arbeitsatmosphäre
Überwiegend positiv. Es kommt natürlich immer darauf an, mit wem man redet und auch unter welchen Umständen. Die allgemeine branchenspezifische Unzufriedenheit war auch hier wahrzunehmen. Grundsätzlich habe ich in meinem Team aber eine sehr motivierte Stimmung wahrgenommen, welche allerdings nicht in allen Gruppen aufzufinden war. Hin und wieder waren Differenzen zwischen versch. Personen ersichtlich. Es gab außer mir noch 2 andere Studis, wobei ich von der Zweiten erst sehr spät erfahren habe. Eine Vernetzung zwischen den Studis wurde nicht aktiv gefördert. Interne Aktivitäten wurden hin und wieder angeboten. Je nach Teamzusammensetzung wurden diese mal besser mal schlechter angenommen
Karrierechancen
Wurden mir nicht angeboten. Der innere Kreis besteht aus Familienmitgliedern. Eine Person von "außen" ist zu meiner Zeit nicht erwünscht gewesen. Ich hätte sicherlich nach meinem Studium bleiben können. Allerdings dann "nur" als Erzieherin und nicht als Sozialpädagogin oder in einem anderen HR Bereich.
Arbeitszeiten
Branchenüblich. Öffnungszeiten der Kitas sind durch die Stadt vorgegeben, der Träger versucht diese allerdings für die Kinder und Mitarbeitenden anzupassen. Zudem wurden private Termine eigentlich immer berücksichtigt. Dies ist allerdings Fluch und Segen, da die Kolleginnen und Kollegen außen rum geplant werden. Krankheitsvertretungen kommen (branchenüblich) auch vor, aber als Studi war ich überwiegend nicht die erste Ansprechperson dafür. Die regelmäßigen Teamsitzungen nach der Arbeitszeit (für mich Überstunden, für päd. Fachkräfte Verfügungszeit) hielt ich stets für angemessen und essenziell für den päd. Austausch und zur Weiterentwicklung des/der Teams.
Ausbildungsvergütung
Für die Branche "normal". Im Vergleich zu anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen habe ich durchschnittlich verdient. Es geht besser, aber auch schlechter. Zusatzzahlungen, wie "Weihnachtsgeld" wurden mir - wenn es sie gab - anteilig ebenfalls ausgezahlt. Lohn kam immer pünktlich.
Die Ausbilder
Meine offizielle Anleitung war selten vor Ort. Ich hatte kaum Kontakt, es wurde sich nicht bei mir über den aktuellen Stand des Studiums etc. informiert. Wenn wir Termine hatten, die ich meist organisiert hatte, war sie allerdings hilfsbereit. Meine innoffizielle Anleitung allerdings, welche mich hauptsächlich angeleitet hatte, war sehr motiviert und hat mir viele Einblicke, teilweise nachdem ich sie aktiv einfordern musste, ermöglichen wollen. Etwas Anleitungsexpertise fehlte allerdings und zudem ist die Ausbildung je nach Anleitung/Standort sehr unterschiedlich.
Spaßfaktor
Durch die vielen Einblicke und das Team, in welchem ich gearbeitet habe, hat mir die Arbeit Spaß gemacht. Die duale Ausbildung an sich ist allerdings sehr zeitintensiv und eine Doppelbelastung von Studium und Praxis, wofür der Träger im Großen und Ganzen nichts für kann. Hier wurden mir in anstrengenden Zeiten verschiedene Möglichkeiten der Entlastung angeboten. Meine Bachelorarbeit auf Trägerebene hat mir leider nicht so viel Spaß gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dass sie langfristig nicht genutzt oder umgesetzt wird.
Aufgaben/Tätigkeiten
Ich konnte mich stets mit meinen Interessen in der pädagogischen Arbeit einbringen. Auch auf Managementebene wurden von einzelnen Personen und in einzelnen Aspekten meine Fähigkeiten gesehen und konnte sie einbringen. Als Auszubildende/Studi war ich immer im päd. Geschehen und habe nie Aufgaben erledigen müssen, "die ja sonst niemand machen möchte". Dies war bei Kommilitoninnen und Kommilitonen bei anderen Trägern nicht immer der Fall.
Variation
Es wurden mir unterschiedliche Aufgabenfelder gezeigt, bei denen ich eigenständig mitarbeiten konnte, um diese besser zu verstehen und zu erlernen. Nicht alle Punkte meines Ausbildungsrahmenplans konnte der Träger erfüllen und ich musste mir die anderen auch teilweise "erkämpfen".
Respekt
Ich wurde von meinen Kolleginnen und Kollegen stets mit Respekt und viel Wertschätzung behandelt. Auch meine Leitung ist mir stets respektvoll gegenüber getreten.
Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Purzelzwerg durchschnittlich mit 4.1 von 5 Punkten bewertet. 100 der Bewertenden würden Purzelzwerg als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Interessante Aufgaben an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Purzelzwerg als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.