Seit qvest-Übernahme nicht mehr dasselbe Unternehmen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hängt stark davon ab, bei welchem Kunden man eingesetzt ist und in welchem Team man arbeitet. Da ich überwiegend beim Kunden war, habe ich nach und nach den Bezug zu meinem eigentlichen Arbeitgeber verloren und wenig vom internen Geschehen mitbekommen. In dieser Hinsicht hätte der Arbeitgeber mehr unternehmen können, um den Kontakt und die Bindung zu stärken.
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Früher war das wirklich ein Familienunternehmen mit entsprechender Atmosphäre. Seit der qvest-Übernahme merkt man deutlich, dass andere Prioritäten gesetzt werden - vor allem beim Thema Kundengewinnung wird ordentlich Druck gemacht.
Work-Life-Balance
Sehr gut – es gibt individuelle Arbeitszeitmodelle, bis zu 100 % Remote-Möglichkeit, ein Eltern-Kind-Büro sowie 30 Urlaubstage, die unkompliziert und ohne übermäßige Bürokratie genommen werden können.
Karriere/Weiterbildung
Grundsätzlich gibt es 12 Weiterbildungstage im Jahr und ein monatliches Udemy-Budget - das klingt erst mal gut. In meinen letzten Monaten dort wurde aber deutlich gespart. Für spezielle Fortbildungen war plötzlich kaum noch Budget da, was schade war.
Gehalt/Benefits
Gehaltstechnisch bewegt sich das Unternehmen im unteren Mittelfeld. Es gibt verschiedene Zusatzleistungen wie Deutschlandticket oder Jobrad, die für andere sicher interessant sind - ich bin aber nicht darauf angewiesen gewesen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich habe das Gefühl, dass sich das Unternehmen durchaus Gedanken zu Umwelt- und sozialen Themen macht. Konkrete Maßnahmen waren für mich im Arbeitsalltag erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt hängt stark vom jeweiligen Team ab. Ich persönlich hatte immer Glück und durfte in Teams arbeiten, in denen der Zusammenhalt sehr gut war.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier ist alles in Ordnung – ältere Kolleginnen und Kollegen werden gleichermaßen wertgeschätzt und integriert.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten waren für mich nur schwer greifbar, da der direkte Austausch selten stattfand. Konstruktives Feedback und Anerkennung hätten häufiger erfolgen können. In den letzten Jahren stand aufgrund der angespannten Auftragslage eher die Kritik im Vordergrund.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt in Ordnung. Ausstattung und Rahmenbedingungen erfüllen ihren Zweck, durch viel remote habe ich hier keine ausreichende Erfahrung.
Kommunikation
Es wurde insgesamt viel kommuniziert, auch unangenehme Themen wurden nicht ausgespart. Zudem hatte man Zugang zu Finanzunterlagen und konnte sich proaktiv einen Überblick über die finanzielle Lage verschaffen. Allerdings verlief manches unglücklich – beispielsweise die betriebsbedingte Entlassung von rund 20, teils langjährigen, Mitarbeitenden im letzten Jahr. Bis heute sind mir die Kriterien für diese Entscheidung nicht bekannt, und die Kommunikation dazu war sehr spärlich. Es entstand der Eindruck, dass die Entscheidungen eher im kleinen Kreis nach den Vorstellungen der People Leads getroffen wurden.
Gleichberechtigung
Alles in allem sehr gut – ich habe keine Benachteiligungen erlebt, Gleichberechtigung wird hier gelebt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben hängen stark vom jeweiligen Projekt ab. Manche Projekte sind spannend und abwechslungsreich, andere eher routinelastig.