Früher Top, heute Flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die Kollegen
- Remote-First-Kultur
- Abwechslungsreiche Aufgaben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Hire & Fire Mentalität
- Keinerlei Wertschätzung
- Fokus auf interne Arbeitskreise, deren wirtschaftlicher Nutzen den meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schleierhaft ist
Arbeitsatmosphäre
Nach zwei Kündigungswellen in zwei Jahren und regelmäßigen individuellen Entlassungen ist die Arbeitsatmosphäre durch Angst und Sorge um die eigene Weiterbeschäftigung geprägt. Wer, trotz Eigeninitiative, unverschuldet länger kein Projekt hat, muss damit rechnen bald entlassen zu werden. Der neueste Clou: Jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter wird ein Zahlenwert zugeordnet, quasi ein "social score" wie wirtschaftlich diese Person zur Zeit ist. Der letzte Nagel im Sarg der mittlerweile nicht mehr vorhandenen Wertschätzung.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird mittlerweile kaum noch unterstützt. Für jede Stunde, die man nicht auf ein Kundenprojekt bucht, muss man sich rechtfertigen.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist branchenüblich, aber es sind keine nennenswerten Steigerungen zu erwarten.
Kollegenzusammenhalt
Trotz schlechter Zeiten, die Kolleginnen und Kollegen hier sind das Beste.
Vorgesetztenverhalten
Eigentlich in Ordnung, bis auf einen Geschäftsführer, der sich benimmt wie die Axt im Walde. Seine unüberlegten Aussagen (insbesondere zum Thema KI) haben in der Belegschaft schon mehrfach zu Irritationen und Verunsicherung geführt.
Kommunikation
Aktuelle Entwicklungen und der Status Quo werden regelmäßig aufbereitet und allen präsentiert. Leider werden Entscheidungen nicht mehr gemeinsam getroffen, sondern man wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Außerdem war die Kommunikation während der letzten Kündigungswelle sehr schlecht.
Interessante Aufgaben
Sehr stark vom Projekt abhängig, aber an sich sehr abwechslungsreich und potentiell interessant.