Schlechteste Entscheidung in meinem beruflichen Leben, Bewerbt euch lieber woanders!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich habe durch diese Erfahrung klar erkannt, was mir in einem Arbeitsumfeld wichtig ist. Der Wechsel in ein anderes Unternehmen war für mich persönlich die richtige Entscheidung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Unternehmenskultur, wie ich sie erlebt habe, war wenig wertschätzend. Der Standort in Hamburg-Harburg eine Zumutung.
Verbesserungsvorschläge
Eine offenere Kommunikation, mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden und eine stärkere Förderung von Diversität in Führungspositionen könnten das Unternehmen zukunftsfähiger machen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als belastend empfunden. Aus meiner Sicht wurde stark auf Kontrolle gesetzt, was wenig Vertrauen vermittelt hat. Entscheidungen wirkten häufig durch Eigeninteresse motiviert.
Image
Das Außenbild des Unternehmens wurde aus meiner Sicht durch die Übernahme verändert. Ich hatte den Eindruck, dass dies intern für zusätzliche Unsicherheit gesorgt hat.
Work-Life-Balance
Homeoffice wurde zwar offiziell angeboten, allerdings war die tatsächliche Umsetzung nach meiner Erfahrung sehr eingeschränkt. Die Beantragung wurde oft mit Widerstand begleitet.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten waren für mich kaum erkennbar. Interne Förderung empfand ich als zurückhaltend, was möglicherweise mit Hierarchien und internen Interessen zusammenhing.
Gehalt/Benefits
Ich persönlich empfand das Gehalt als unter dem Branchendurchschnitt liegend. Zusätzliche Benefits gab es nur in begrenztem Umfang.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach meinem Eindruck wurde auf Nachhaltigkeit wenig geachtet. Häufiges Drucken und viele Dienstreisen um die ganze Welt wirkten im heutigen Kontext wenig zeitgemäß.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Konkurrenzdenken die Zusammenarbeit teilweise überschattet hat. Ein offenes und unterstützendes Miteinander war aus meiner Sicht eher die Ausnahme.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Altersstruktur im Unternehmen war auffällig. Jüngere Mitarbeitende waren eher selten längerfristig im Unternehmen tätig, was aus meiner Sicht auf die Arbeitsbedingungen zurückzuführen sein könnte.
Vorgesetztenverhalten
Ich habe Führung in erster Linie als stark ergebnisorientiert wahrgenommen. Die Förderung von Mitarbeitenden stand für mich dabei weniger im Vordergrund.
Arbeitsbedingungen
Die technische und räumliche Ausstattung empfand ich als veraltet. Verbesserungen schienen nur punktuell umgesetzt zu werden.
Kommunikation
In meiner Wahrnehmung war die Kommunikation stark auf die Führungsebene konzentriert. Viele Informationen kamen nur selektiv oder verzögert bei den Mitarbeitenden an.
Gleichberechtigung
Die Führungsstruktur habe ich als wenig divers erlebt. Frauen waren in Führungspositionen nach meiner Beobachtung unterrepräsentiert, insbesondere in Positionen mit tatsächlicher Entscheidungskompetenz.
Interessante Aufgaben
Viele Aufgaben folgten festen Mustern. Kreativität oder Eigenverantwortung war in meinem Arbeitsbereich nur begrenzt möglich. Entscheidungen wurden häufig auch bei kleineren Themen zentral getroffen, was Prozesse aus meiner Sicht verlangsamte.

