9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dass meine Bewerbung abgelehnt wurde, ist klar. Gehört zu Deutschland, könnte man sagen. Wenn man sich in Deutschland umsieht, scheint mittlerweile überall etwas gewaltig schiefzulaufen. Skandale, Skandale und nichts als Skandale! Vertrauen? Fehlanzeige! Man kann den Arbeitgebern nicht mehr vertrauen. Und mittlerweile steht offenbar sogar der Arbeitsmarkt unter einem immer größeren Vertrauensverdacht. Wo bleibt die Glaubwürdigkeit? Wo bleibt die Transparenz? Und wer übernimmt eigentlich noch Verantwortung?
Meine Frage an die Raiffeisen Waren-Gruppe lautet daher: Es werden gleich fünf Niederlassungsleiter an unterschiedlichen Standorten gesucht! Haben tatsächlich alle fünf Niederlassungsleiter auf einmal gekündigt? Was ist hier los? Ist das wirklich ein gewöhnlicher Personalbedarf, oder muss man sich ernsthaft fragen, ob hinter solchen Stellenausschreibungen möglicherweise Manipulation und Desinformation stecken? Fünf Führungspositionen gleichzeitig – das wirft Fragen auf, die eine klare und transparente Antwort verdienen. Wer solche Anzeigen veröffentlicht, sollte auch bereit sein, sich kritischen Fragen zu stellen!
Wenn man solche Pseudo-HR-Absagen bekommt, muss man sich irgendwann ganz ernsthaft fragen: Was läuft eigentlich schief in Deutschland?
Da sitzen Menschen in HR-Positionen, deren beruflicher Weg irgendwann von Hotellerie oder Flugbegleitung über irgendwelche Zwischenstationen bis in Führungspositionen und schließlich ins Personalwesen geführt hat – und plötzlich entscheiden sie darüber, ob Menschen mit 20, 25 oder 30 Jahren Berufserfahrung „ins Profil passen“.
Das Problem ist nicht, dass jemand aus der Hotellerie, Luftfahrt oder einem anderen Bereich kommt. Das Problem ist eine Unternehmenskultur, in der HR zunehmend als Auffangbecken für Menschen verstanden wird, die Personalentscheidungen treffen sollen, ohne selbst ausreichend Führungserfahrung, Branchenverständnis oder echte Verantwortung für Geschäftsergebnisse getragen zu haben.
Und besonders absurd wird es, wenn erfahrene Führungskräfte mit jahrzehntelanger internationaler Erfahrung mit einer austauschbaren Zwei-Zeilen-Absage abgefertigt werden:
„Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir haben uns für andere Kandidaten entschieden.“
Kein Feedback. Keine Erklärung. Keine Wertschätzung. Einfach Copy & Paste.
Das ist nicht professionelles Recruiting. Das ist Bürokratie mit menschlichem Anstrich.
Und ja, irgendwann muss man auch die politische Frage stellen:
Wie konnte es dazu kommen, dass in Deutschland Erfahrung, Führungskompetenz und jahrzehntelang aufgebautes Know-how so wenig zählen?
Warum wird ein Arbeitsmarkt geschaffen, in dem Unternehmen einerseits über Fachkräftemangel klagen, andererseits aber hochqualifizierte und erfahrene Führungskräfte aussortieren, weil ein Algorithmus, ein HR-Filter oder jemand mit drei Jahren Recruiting-Erfahrung meint, sie würden nicht „ins Profil“ passen?
Vielleicht sollten wir endlich aufhören, ausschließlich über fehlende Fachkräfte zu sprechen.
Vielleicht sollten wir darüber sprechen, wie viele erfahrene Menschen unser Arbeitsmarkt systematisch aussortiert.
Denn das eigentliche Problem ist nicht immer der Mangel an Talenten.
Manchmal ist das Problem das System, das Talent nicht mehr erkennt.
Ich habe eine Mail erhalten, ich hätte meine Bewerbung zurückgezogen. Das war aber nicht der Fall. Ich habe dort angerufen, um dieses zu klären. Dort hat man mich mit dem Chef verbunden und ich erzählte die Sache. Er versprach mir, sich um die Angelegenheit zu kümmern und mich dann anzurufen. Das ist nun 4 Wochen her. Er hat wohl noch keine Zeit gefunden, mich zu informieren. Es wäre zumindest fair eine Absage zu schreiben oder sich zu melden, wenn man sich die Mühe macht sich zu bewerben. Es hat den Anschein, als wären dort noch genug Tankwagenfahrer. Schade das es so gelaufen ist.
Nun kann ich natürlich nicht alle fragen hier beantworten. Es kommt ja keine Rückmeldung von der Firma. Fachkräftemangel ist hier wohl nicht gegeben
Zusendedauer des Arbeitsvertrages verkürzen
Automatische Antwort erhalten auf einen Ausbildungsplatz. Ansprechpartner darauf hin gewiesen. Keine Rückmeldung. 3 Tage später Standardabsage.
...einmal mit Profis wäre schön!
Es wäre schön, wenn zugesagte Zeitspannen eingehalten würden. Nachdem eine Absage erteilt wurde, die nicht im vorher angegebenen zeitlichen Rahmen passierte, mit der Begründung, das jemand anderes besser gepasst hätte, wurde die identische Ausschreibung erneut veröffentlicht. Dies und die Aussage während des Gesprächs, dass im letzten Jahr bereits kein Bewerber für die Stelle gefunden wurde, hinterlässt leider die offene Frage, ob ein Auszubildender überhaupt gewünscht wird.