Mehr Schein als Sein in vielen Bereichen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt die Möglichkeit sein Auto kostenlos zu parken und kostenlos Wasser oder Kaffee zu trinken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitgeber zeigt in vielen Bereichen deutlichen Entwicklungsbedarf. Besonders die fehlende Wertschätzung, die schwache Kommunikation, die unfaire Bezahlung und die belastende Teamdynamik machen das Arbeitsumfeld schwierig. Auch wenn es engagierte Einzelpersonen gibt, wird das Potenzial durch interne Konkurrenz, starre Strukturen und ein insgesamt negatives Stimmungsbild stark ausgebremst. Viele Probleme sind seit Jahren bekannt, werden aber nur oberflächlich oder gar nicht angegangen.
Verbesserungsvorschläge
-mehr Wertschätzung
-bessere interne Kommunikation
-moderne Führungskultur
-Betriebsrat ernst nehmen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher belastend. Viele Kolleg*innen wirkten angespannt, was sich im Alltag deutlich bemerkbar machte. Es gibt eine ausgeprägte Ellenbogenkultur, bei der sich manche lieber auf Kosten anderer profilieren, statt konstruktiv zusammenzuarbeiten. Gerade jüngere Mitarbeitende oder Personen, die neu dazukommen, werden häufig nicht ernst genommen oder müssen sich unverhältnismäßig stark beweisen.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern und zukunftsorientiert. Intern wird dieses Bild jedoch nicht konsequent gelebt. Viele Mitarbeitende äußern Unzufriedenheit und das spiegelt sich auch in der allgemeinen Stimmung wider.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist durchwachsen. Zwar gibt es formell flexible Regelungen, aber in der Praxis hängt vieles vom jeweiligen Bereich und den ungeschriebenen Erwartungen ab. Aufgaben landen häufig bei denjenigen, die ohnehin schon viel abfangen – ohne klare Grenzen oder Unterstützung.
Karriere/Weiterbildung
Formell gibt es Weiterbildungsangebote, in der Realität sind diese aber schwer zugänglich oder werden nur zögerlich gewährt. Karrierewege sind nicht transparent, und die Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark vom Wohlwollen einzelner Personen ab.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsniveau ist im Vergleich zum Markt deutlich unterdurchschnittlich. Insgesamt fühlt man sich häufig finanziell unterbewertet, insbesondere angesichts der Verantwortung und Arbeitsmenge.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einzelne Initiativen, aber der Fokus auf Nachhaltigkeit wirkt eher oberflächlich. Vieles bleibt bei theoretischen Ansätzen oder Marketing hängen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist sehr abhängig vom Team. Es gibt einzelne hilfsbereite Menschen, aber insgesamt herrscht ein eher schwieriges Miteinander. Man spürt dass Misstrauen, Konkurrenzdenken und mangelnde Wertschätzung die Zusammenarbeit belasten.
Umgang mit älteren Kollegen
Mit älteren Kolleginnen wird teils sehr respektvoll umgegangen, teils aber auch mit einer gewissen „kann man eh nicht mehr ändern“-Haltung. Das führt dazu, dass bestimmte Verhaltensweisen einfach toleriert werden, selbst wenn sie für das Team schwierig sind.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen wirken teilweise willkürlich oder unfair verteilt. Konstruktives Feedback wird selten gegeben und Verbesserungsvorschläge – auch vom Betriebsrat – stoßen oft auf wenig Interesse.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung, aber nicht herausragend. Prozesse wirken bürokratisch und teilweise veraltet, was die tägliche Arbeit erschwert. Man hat oft das Gefühl, mehr Energie in interne Hürden als in die eigentlichen Aufgaben zu stecken.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist häufig unklar, lückenhaft oder erfolgt zu spät. Informationen gehen auf dem Weg durch die Hierarchie verloren oder werden nur ausgewählten Personen weitergegeben. Das führt zu Missverständnissen, unnötiger Mehrarbeit und einer insgesamt unsicheren Arbeitsumgebung. Statt Transparenz und klaren Absprachen dominieren oft Gerüchte und Interpretationen – was die ohnehin angespannte Stimmung zusätzlich verschärft.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird offiziell großgeschrieben, allerdings zeigt sich in der Praxis ein anderes Bild. Entscheidungen wirken nicht immer fair oder nachvollziehbar.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können durchaus interessant sein, allerdings wird man leicht überlastet, weil strukturelle Probleme und mangelnde Abstimmung dazu führen, dass immer mehr Themen bei einzelnen Personen landen. Gestaltungsfreiraum ist begrenzt.