Familienunternehmen mit vielen Stief- und wenigen Lieblingskindern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Sommer- und Weihnachtsfest, einige Benefits, die schöne Lage
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Ungleichbehandlung der Mitarbeitenden, das vergleichsweise schlechte Gehalt, die Kommunikationskultur
Verbesserungsvorschläge
Vermehrt konstruktive Gespräche mit dem Mitarbeitenden suchen, bevor noch mehr kündigen. Die Benefits mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anpassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist vielerorts von Angst geprägt, vor allem in der Probezeit wird mit diesem Mittel versucht, Angestellte zu "motivieren". In den letzten Jahren/Monaten wurden etliche Mitarbeitende eingestellt, die durch persönliche Beziehungen komplette Narrenfreiheit genießen, daher kann hier weder von Fairness, noch von Vertrauen gesprochen werden.
Image
Prinzipiell nicht schlecht, allerdings färbt das Image der in der Öffentlichkeit bekannteren Schwester-Firma REA Card ab - leider nicht positiv. Man produziert viel in Deutschland und das wissen auch die Kunden zu schätzen.
Work-Life-Balance
Generell ermöglicht es einem die Firma schon, private und arbeitstechnische Termine zu vereinen, andererseits werden Mitarbeitenden in "Notfällen" abverlangt, alles hinten an zu stellen und im Zweifel über Wochen hinweg Überstunden zu machen.
Karriere/Weiterbildung
Man erhält Schulungen für die eigenen Produkte, darüber hinaus existiert allerdings so gut wie keine Fortbildungskultur, was man auch an den Führungskräften merkt.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittlich, vor allem im Vergleich mit direkten Mitbewerbern. Keine vertraglich festgelegten Jahres-Sonderzahlungen sind zudem ein weiteres, großes Manko.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt einige Aktionen für Mitarbeitende, die den CO²-Stempel verringern sollen.
Kollegenzusammenhalt
Dieser war mal sehr gut, ist aber durch neuerliche Umstrukturierungen deutlich am Bröckeln.
Umgang mit älteren Kollegen
In der letzten Zeit sehr schlecht. Einige verdiente Mitarbeitende werden abgesägt und alles, was sie in der Vergangenheit für die Firma aufgeopfert haben, gerät in Vergessenheit. Stellenweise ist ein Generationenwechsel sicherlich wichtig, aber dass man es nicht schafft, diesen Fair zu gestalten, untergräbt eine Company Value, die man sich jahrelang auf die Fahne geschrieben hat - nämlich wie eine "Familie" zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Auch wieder sehr abteilungsabhängig. Generell wird mittlerweile schon darauf geachtet, dass Mitarbeitende nicht mehr im Urlaub oder der Krankheit kontaktiert werden, das ist allerdings noch viel zu oft der Fall. Zum großen Teil stellt sich das mittlere Management nicht hinter die Angestellten und knickt vor der Geschäftsführung ein.
Arbeitsbedingungen
Von technischer Seite her alles in Ordnung, einige Büros sind jedoch massiv überbesetzt. Ohne Klimaanlage lässt es sich hier im Sommer sehr schlecht arbeiten.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Betriebsversammlungen bei denen das Nötigste an das Personal weitergegeben wird. Darüber hinaus gibt es fast nur Flurfunk und teilweise essentielle Informationen bekommt man nur mit Glück oder den richtigen Kontakten.
Gleichberechtigung
Es gibt einige Frauen in Führungspositionen, insb. nach der Elternzeit wiedereinsteigende Väter sind jedoch enormen Druck ausgeliefert und dürfen sich regelmäßig anhören, in "Mutterschutz" gewesen zu sein.
Interessante Aufgaben
Das Umfeld ist sehr dynamisch und es passiert viel. Wenn man danach sucht, findet man auch viele, spannende Aufgaben.

