1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Ich würde mir wünschen, dass mehr Wert auf einen respektvollen Umgang und echte Wertschätzung gelegt wird. Aus meiner Sicht lag der Fokus viel zu stark auf der reinen Leistung, ohne dass die Mitarbeiter dabei wirklich gesehen wurden.
Realistischere Zeitpläne, klarere Kommunikation und ein ruhigerer Ton würden aus meiner Sicht helfen, das Arbeitsklima deutlich zu verbessern. Auch eine bessere Bezahlung im Verhältnis zur erwarteten Leistung wäre ein wichtiger Schritt.
Ich bin häufig mit einem unguten Gefühl, teilweise sogar mit Bauchschmerzen zur Arbeit gekommen und empfand das Umfeld als angespannt. Gespräche unter Kollegen waren eher selten, was ich darauf zurückführe, dass viele aus meiner Sicht unter starkem Zeitdruck standen. Wertschätzung für die geleistete Arbeit habe ich oft vermisst. Kritik wurde in meinem Erleben sehr häufig geäußert, Lob hingegen selten.
Die Arbeitsplätze befanden sich in einem Gruppenbüro, hinter dem ein Fenster zum Büro der Geschäftsführung lag. Somit konnte die Geschäftsführung jederzeit in den Rücken der Mitarbeiter und auf deren Bildschirme schauen. Ich hatte dadurch oft das Gefühl, ständig überwacht zu werden, was für mich zusätzlichen Druck erzeugt hat.
Durch das hohe Arbeitstempo hatte ich den Eindruck, dass viel Leistung in kurzer Zeit erwartet wurde. Der Urlaubsanspruch lag bei mir bei 24 Tagen pro Jahr, was ich im Vergleich zu anderen Unternehmen als relativ gering empfand. Außerdem habe ich das Gefühl, viele Überstunden gemacht zu haben.
Im Kernteam herrschte nach meinem Eindruck ein guter Zusammenhalt – vermutlich, weil viele ähnliche Erfahrungen machten. Der, meines Erachtens nach, hohe Personalwechsel führte bei mir allerdings dazu, dass ich kaum Beziehungen zu neuen Kollegen aufbauen konnte. Oft hatte ich das Gefühl, dass neue Mitarbeitende das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verließen.
Mir fiel auf, dass die Belegschaft überwiegend aus eher jungen Mitarbeitern bestand, die häufig erst in der Ausbildung waren oder ihr Studium gerade erst abgeschlossen hatten. Meiner Erinnerung nach verließen die meisten Azubis das Unternehmen auch recht zügig nach Abschluss der Ausbildung. Mitarbeiter mit längerer Betriebszugehörigkeit oder besonders viel Erfahrung wirkten auf mich eher selten. Ob das mit der Fluktuation zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen, es war aber mein subjektiver Eindruck.
Das Verhalten der Geschäftsführung habe ich als laut und sehr direkt wahrgenommen. Kritik wurde in meinen Augen häufig öffentlich geäußert, was ich als unangenehm empfand. Ich hätte mir einen ruhigeren, respektvolleren Umgang gewünscht. Ich finde es wichtig, dass Kritik unter vier Augen stattfindet und nicht im Beisein anderer oder gar in Abwesenheit der betreffenden Person.
Die technische Ausstattung, insbesondere Computer und Software, war auf einem relativ modernen Stand. Die höhenverstellbaren Schreibtische wirkten auf mich allerdings etwas instabil und eher wie eine Übergangslösung.
Ich empfand die Kommunikation mit der Geschäftsführung als knapp und teilweise unklar.
Aufgaben wurden meines Erachtens nach häufig kurzfristig vergeben, ohne ausführliche Kommunikation. Dadurch fühlte ich mich oft unvorbereitet. Ich hätte mir strukturiertere Gespräche und regelmäßige Abstimmungen gewünscht, um Missverständnisse zu vermeiden.
Meine Vergütung kam mir im Vergleich zu ähnlichen Position in anderen Unternehmen sehr gering vor.
Vor allem in Relation zur empfundenen Arbeitsbelastung sehe ich hier Verbesserungspotenzial. Ich finde, dass das Verhältnis von Leistung und Entlohnung stimmig sein sollte.
Die Aufgaben waren grundsätzlich mit spannenden Projekten im Sondermaschinenbau verbunden. Meine eigenen Tätigkeiten blieben jedoch während meiner Zeit im Unternehmen relativ gleich, was ich auf Dauer als monoton empfand. Ich hätte mir mehr inhaltliche Abwechslung gewünscht.
Ich hatte häufig den Eindruck, dass Projekte sehr eng getaktet geplant wurden. Das führte meiner Ansicht nach zu hohem Zeitdruck, zusätzlichen Belastungen und zu Verzögerungen. Eine realistischere Projektplanung könnte meiner Meinung nach dazu beitragen, Stress zu reduzieren und effizienter zu arbeiten.
Mein Arbeitsalltag fand fast ausschließlich am Schreibtisch statt. Auch Kundenbesprechungen fanden nach meinem Eindruck fast immer im Büro der Firma statt. Ich persönlich hätte es sinnvoller gefunden, bei Kundenterminen auch vor Ort dabei zu sein, beispielsweise um die betreffenden Anlagen direkt zu sehen und besser beurteilen zu können.