Gut am Arbeitgeber finde ich
- Respekt und Rücksicht für Menschen mit Behinderungen, Schicksalschläge, Angehörige von Pflegefällen und Mutterschaft sowie Familienplanung (beispielsweise Option der Teilzeitausbildung, BGM Maßnahmen, keine Bauchschmerzen wenn man sich krank melden muss)
- Tolle Angebote an Seminaren, Weiterbildungsmöglichkeiten
- Die Zeiterfassung, auch wenn viele sich noch nicht daran gewöhnt haben
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Wenig Mitspracherecht der Angestellten (bsp. Abschaffung der Drucker im Büro, ...)
- Großer Wert auf Parteizugehörigkeit
- Kein Ausbildungsplan!
- Manchmal wird Datenschutz nicht respektiert und der "Flurfunk" erzählt einem plötzlich etwas über sich selbst, das man selbst noch gar nicht wusste
Verbesserungsvorschläge
- Hier ist meine Idee: ein Berichtsheft-Briefkasten, in dem die Azubis ihr Berichtsheft einwerfen können, ohne auf gut Glück persönlich vorbei zu spazieren oder nach einem Termin fragen zu müssen.
- Bitte stellt Azubis einen Ausbildungsplan bereit. Man sollte nicht raten müssen wo man am nächsten Tag hin soll.
- Eine Option für Azubis, sich anonym beschweren zu können.
- Mehr Gruppenaktivitäten
- Azubis sollten auch ihre Einsatzstelle beurteilen können und beides sollte gleich ernst genommen werden. So können Missverständnisse besser vermieden werden und Einsatzstellen ihre Eingliederung von Azubis verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Auch hier kommt es sehr darauf an, in welchem Ort man eingesetzt ist. Die Menschen um einen herum machen viel aus. Leider stimmt der Stereotyp jedoch schon, dass "auf dem Amt" sehr viel gelästert wird. Es wird auch viel herumgesprochen. Man muss aufpassen, wem man was erzählt.
Karrierechancen
Durch die Ausbildung zum/zur VFA hat man einen sicheren Blick in die Zukunft und gute Aufstiegschancen.
Arbeitszeiten
Flexible Arbeitszeiten, Gleitzeit
Ausbildungsvergütung
Azubis im öffentlichen Dienst sind allgemein in einer priviligierten Situation. Natürlich sind wir immernoch Vollzeitkräfte zum geringen Preis, doch wir müssen uns keine Sorgen um Essen machen.
Die Ausbilder
Wir als Auszubildende sind sehr froh, dass die Ausbildungsleitung um eine Person erweitert wurde. Angelegenheiten werden schneller erledigt und man ist sehr zufrieden mit der weiteren Ansprechpartnerin. Man wird ernst genommen und man hat auch das Gefühl, dass die Ausbildungsleitung hinter einem steht, wenn man Probleme mit dem Einsatzort hat. Nur würde man sich hier mehr Lob für gute Noten wünschen statt Kritik für Befriedigende. Trotz allem wird man fair behandelt, ernst genommen, man wird berücksichtigt und auf einen wird eingegangen. Mit den Ausbilder*innen in den Einsatzorten ist es sehr unterschiedlich. Oft ist es leider so, dass für Azubis nicht viel Luft übrig ist. Man sollte mehr mit den Angestellten reden: braucht ihr wirklich eine/n Auszubildende/n als Entlastung und habt ihr die Luft diese/n auch mal 10 Minuten neben euch an den Schreibtisch zu nehmen um die Arbeit zu erklären? Es könnte definitv besser geplant werden.
Spaßfaktor
Es kommt sehr darauf an, wo man eingesetzt ist und wie man eingebunden wird. Im Großen und Ganzen sollte einem Verwaltung jedoch natürlich irgendwo auch Spaß machen, wenn man in diesem Beruf arbeiten möchte.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es ist immer schön, wenn man in seiner Einsatzstelle mehr zugetraut bekommt. Damit gehen natürlich auch spannendere Aufgaben einher. Jedoch ist es auch hier sehr abhängig von der Dienststelle - in Einer hilft man tatsächlich in der Sachbearbeitung und darf sich ausprobieren, in der Anderen bekommt man empfohlen sich ein paar Netflix-Filme herunterzuladen und in der Nächsten muss man den ganzen Tag Blätter entklammern.
Variation
Es gibt viele verschiedene Fachbereiche bei dem RVSBR die eine große Variation an Tätigkeitsfeldern bieten.
Respekt
Bisher ist hier von der Ausbildungsleitung, dem BGM oder dem Personalrat noch nie etwas negativ aufgefallen. Natürlich kann es in Teams mit hoher Hierachie für Azubis nicht immer gut ausfallen.