Kein guter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt nette Kolleg*innen und es gibt Gleitzeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Erfahrung war nicht immer auf Zusagen der Führungsebene Verlass – vereinbarte Absprachen wurden mehrfach nicht eingehalten. Den Umgangston empfand ich teilweise als kaum wertschätzend und nicht der Situation angemessen.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich zudem eine spürbar zunehmende Kontrolle und Überwachung durch die Teamleitung erlebt. Anerkennung für erbrachte Leistungen oder erreichte Ziele habe ich in dieser Zeit nur selten erfahren, obwohl entsprechende Erfolge klar erkennbar waren.
Auch bei der Vergütung sehe ich Verbesserungsbedarf: Das Gehaltsniveau lag aus meiner Sicht unter dem, was für die jeweilige Position und Verantwortung angemessen gewesen wäre.
Auch die Erreichbarkeit von Projektverantwortlichen und der Führungsebene empfand ich als problematisch. Bei wichtigen Fragen oder Entscheidungen war es oft schwierig, zeitnah eine Ansprechperson zu erreichen, was den Arbeitsalltag und die Projektabläufe spürbar erschwert hat. Wenn dann doch eine Rückmeldung kam, hatte ich mehrfach den Eindruck, dass fachliche Entscheidungen nicht ausreichend durchdacht oder fundiert getroffen wurden, was aus meiner Sicht auf Lücken im notwendigen Fachwissen für die jeweilige Position schließen lässt.
Insgesamt war über die letzte Zeit ein deutlicher Abbau von Flexibilität spürbar. So musste beispielsweise Homeoffice mit mindestens einer Woche Vorlauf geplant werden. Diese Entwicklung setzte sich auch bei der Urlaubsplanung fort, welche ebenfalls zunehmend restriktiv gehandhabt wurde. So muss beispielsweise bereits bis Ende Januar rund 80% des Jahresurlaubs verplant werden, was aus meiner Sicht wenig Rücksicht auf kurzfristige private Bedürfnisse oder flexible Lebensumstände nahm und die Planungsfreiheit der Mitarbeitenden spürbar einschränkte.
Verbesserungsvorschläge
Ich würde mir wünschen, dass die Führungsebene verbindliche Absprachen konsequenter einhält, offener und wertschätzender kommuniziert und Mitarbeiterleistungen aktiver anerkennt.
