13 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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13 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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13 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen schreibt seit Jahren wiederholt Führungspositionen wie Betriebsleiter, Standortleiter und Geschäftsführer aus. Als erfahrene Führungskraft mit langjähriger Verantwortung in leitenden Funktionen möchte ich der Geschäftsführung dazu einen offenen Gedanken mitgeben:
Wenn Schlüsselpositionen über einen so langen Zeitraum nicht erfolgreich besetzt werden können, sollte die Ursachenanalyse nicht ausschließlich beim Arbeitsmarkt oder bei potenziellen Kandidaten ansetzen. Irgendwann muss die Frage erlaubt sein, ob die Gründe nicht zumindest teilweise im Recruiting selbst liegen.
Es ist schwer nachvollziehbar, weshalb dieselben Führungspositionen über Jahre hinweg vakant bleiben. Der Arbeitsmarkt ist zweifellos anspruchsvoller geworden, erklärt jedoch nicht, warum es einem Unternehmen über einen derart langen Zeitraum nicht gelingt, geeignete Führungskräfte zu gewinnen. Wer dieselben Stellen dauerhaft ausschreibt, ohne nachhaltige Besetzungserfolge zu erzielen, sollte die eigene Recruitingstrategie, die Prozesse sowie die Verantwortlichkeiten kritisch hinterfragen.
Aus meiner Sicht spricht die wiederkehrende Suche nach Führungskräften weniger für einen generellen Bewerbermangel als vielmehr für mögliche strukturelle Schwächen im Personalgewinnungsprozess. Gerade bei Positionen mit hoher Verantwortung sollte hinterfragt werden, weshalb über Jahre hinweg keine nachhaltigen Besetzungserfolge erzielt werden.
Dies ist ausdrücklich keine Kritik am Unternehmen selbst. Im Gegenteil: Das Unternehmen wirkt wachstumsstark und bietet offensichtlich attraktive Führungspositionen an. Gerade deshalb stellt sich die Frage, weshalb es seit Jahren nicht gelingt, diese Stellen erfolgreich zu besetzen. Als Führungskraft würde ich nach mehreren Jahren erfolgloser Suche nicht mehr primär den Markt infrage stellen, sondern die Wirksamkeit der eigenen HR-Organisation und ihrer Prozesse.
Dieses Stellenangebot für die Position des Standortleiters erscheint nun auf StepStone unter der Bezeichnung „Filialleiter Reimo Campingshop“. Bereits vor einem Jahr wurde nach meiner Erinnerung dieselbe Position ausgeschrieben. Daher habe ich erhebliche Zweifel daran, dass es sich tatsächlich um eine aktuelle oder erfolgreich besetzbare Vakanz handelt.
Aus meiner Sicht liegt die Problematik dabei nicht beim Unternehmen selbst, sondern vielmehr im HR-Bereich. Insbesondere tritt dort eine Person als HR-Manager auf, deren Vorgehensweise zumindest Fragen hinsichtlich Professionalität, Effektivität und Besetzungsstrategie aufwirft.
Mit meiner Erfahrung auf C-Level-Ebene würde ich der Unternehmensleitung empfehlen, die personelle Besetzung und die Leistungsfähigkeit der HR-Funktion kritisch zu hinterfragen. Wenn identische Positionen über einen so langen Zeitraum wiederholt ausgeschrieben werden, sollte analysiert werden, ob die Verantwortlichen im Recruiting die richtigen Prozesse, Kompetenzen und Maßnahmen einsetzen, um qualifizierte Kandidaten erfolgreich zu gewinnen und Positionen nachhaltig zu besetzen.
Leider kein Feedback erhalten. Sehr schade nach einem eigentlich sehr angenehmen Gespräch. Leider keine Empfehlung meinerseits an weitere Bewerber.
Die massenhafte Veröffentlichung von Stellenanzeigen ohne ernsthafte Absicht, die Positionen tatsächlich zu besetzen, wirkt wie eine gezielte Irreführung. So ist etwa die Stelle des Betriebsleiters seit 2025 weiterhin online, ohne dass eine Besetzung erkennbar wäre. Für viele Arbeitssuchende entsteht der Eindruck, dass hier mit Erwartungen gespielt wird – systematisch und mit stillschweigender politischer Duldung. Was als professionelles Recruiting dargestellt wird, erscheint bei genauerem Hinsehen eher wie eine institutionalisierte Scheinaktivität. Der Fokus liegt offenbar nicht auf realer Beschäftigung, sondern auf der Aufrechterhaltung eines Narrativs vom allgegenwärtigen Fachkräftemangel.
Während Unternehmen und Interessenverbände öffentlich über fehlende Arbeitskräfte klagen, bleiben zahlreiche Bewerbungen unbeantwortet, Verfahren ziehen sich endlos hin oder enden ohne nachvollziehbares Ergebnis. Bewerberinnen und Bewerber geraten dadurch in eine paradoxe Situation: Einerseits wird ihnen mangelnde Initiative unterstellt, andererseits stoßen sie auf intransparente oder faktisch verschlossene Türen. Jede Bewerbung bedeutet Zeitaufwand, Kosten und emotionale Investition – nicht selten jedoch ohne reale Chance auf Einstellung.
Ein solches Vorgehen untergräbt zentrale Prinzipien eines funktionierenden Arbeitsmarktes. Transparenz, Fairness und Verlässlichkeit drohen zur bloßen Fassade zu werden, wenn Stellenanzeigen primär der Imagepflege, statistischen Effekten oder politischen Argumentationen dienen. Dann handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine strukturelle Verzerrung.
Vor diesem Hintergrund wirft die Debatte um den Fachkräftemangel in Deutschland grundlegende Fragen auf. Wie lässt sich die Erzählung eines dramatischen Personalmangels mit einer hohen Zahl veröffentlichter Stellenanzeigen und zugleich vielen arbeitslosen Menschen vereinbaren? Diese offensichtliche Diskrepanz verlangt eine sachliche, datenbasierte Analyse statt pauschaler Schlagworte.
Es liegt nahe zu vermuten, dass politische und wirtschaftliche Interessen ein vereinfachtes oder verzerrtes Bild zeichnen – etwa um Reformen zu forcieren, Lohnentwicklungen zu beeinflussen oder migrationspolitische Entscheidungen zu legitimieren. Wird die öffentliche Wahrnehmung jedoch durch fragwürdige Praktiken geprägt, betrifft das nicht nur statistische Fragen, sondern das Vertrauen in demokratische Prozesse insgesamt.
Deshalb braucht es mehr Transparenz, klare Prüfmechanismen und gegebenenfalls rechtliche Konsequenzen, wenn Stellenanzeigen ohne reale Besetzungsabsicht geschaltet werden. Wer mit den Hoffnungen von Arbeitssuchenden arbeitet, trägt Verantwortung. Zudem sollte das Unternehmen seine Personalstrategie kritisch hinterfragen und gegebenenfalls erfahrene Fachkräfte im Personalbereich einsetzen, um professionelle und glaubwürdige Auswahlverfahren sicherzustellen.
Vor diesem Hintergrund drängt sich zunehmend der Eindruck auf, dass das deutsche Bewerbungswesen in einzelnen Bereichen Rahmenbedingungen schafft, die sowohl intransparenten HR-Prozessen als auch beruflicher Fehl- oder Falschangabe begünstigend wirken können. Das Unternehmen ist daher gehalten, die Strukturen und Abläufe im Bereich Human Resources einer umfassenden organisatorischen und prozessualen Überprüfung zu unterziehen, um ein ordnungsgemäßes, transparentes, zeitnahes und den Grundsätzen der Fairness entsprechendes Verfahren sicherzustellen.
Während des Gesprächs teilte mir der zuständige Personalverantwortliche mit, dass im Zuge einer internetbasierten Recherche keine Informationen über meinen vorherigen Arbeitgeber feststellbar gewesen seien. Diese Aussage steht im Widerspruch zur tatsächlichen Datenlage, da entsprechende Informationen öffentlich zugänglich und ohne besondere Rechercheaufwände abrufbar sind.
Diese Diskrepanz hat bei mir erhebliche Zweifel an der Sorgfalt und Zuverlässigkeit der vorgenommenen Prüfung entstehen lassen.
Zudem haben öffentlich einsehbare Angaben des Personalverantwortlichen in sozialen Medien bei mir Fragen bezüglich der Plausibilität der dort aufgeführten beruflichen Funktion aufgeworfen. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es sich hierbei um eine subjektive Wahrnehmung handelt. Dennoch trägt dieser Umstand insgesamt zu einem Eindruck bei, der aus meiner Sicht nicht mit einem transparenten und professionellen Bewerbungsprozess vereinbar ist. Im Rahmen des Telefongesprächs wurden mir Fragen gestellt, die in keinem sachlichen Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Position stehen.
Im Rahmen zweier telefonischer Gespräche mit einem Mitarbeiter der Personalabteilung ergaben sich erhebliche Irritationen. Auf fachlich relevante Rückfragen wurde nicht oder nur ausweichend geantwortet, was den Eindruck mangelnder Professionalität und höflicher Gesprächsführung vermittelte. Subjektiv entstand der Eindruck, dass der Gesprächspartner nicht über die für eine qualifizierte Personalberatung erforderliche Expertise verfügte.
Hinsichtlich der ausgeschriebenen Position als Niederlassungs- bzw. Standortleiter ist typischerweise von einer Einarbeitungszeit zwischen drei und zwölf Monaten auszugehen, wobei die konkrete Dauer von verschiedenen betrieblichen und persönlichen Faktoren abhängen kann. Es stellte sich jedoch die Frage, ob der zuständige HR-Mitarbeiter über diese branchenüblichen Abläufe ausreichend informiert war.
Das zweite Telefonat verstärkte diesen Eindruck, da dort Fragen gestellt wurden, die nach meiner Einschätzung keinen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle hatten. Dies führte zu dem subjektiven Empfinden, dass die Gesprächsführung nicht sachgerecht erfolgte und möglicherweise gegen Grundsätze einer diskriminierungsfreien Personalauswahl verstoßen könnte. Teils entstanden der Eindruck bzw. der Verdacht, dass abweichende oder diskriminierende Kriterien eine Rolle spielten.
Vor diesem Hintergrund erscheint es aus meiner Sicht sinnvoll, dass das Unternehmen sicherstellt, dass Personalgespräche durch entsprechend geschulte und fachlich qualifizierte HR-Mitarbeiter geführt werden.
Besser Kommunikation etwas mehr Seriosität, vor allen Dingen unter Campern !
Auch wenn ach so viele Bewerbungen auf eine Stellenausschreibung erfolgen, zumindest eine Eingangsbestätigung sollte machbar sein. Aber kann es wirklich sein das auch im Recruiting die Campingbranche 20 - 25 Jahre hinter her hinkt ??
Ich habe mich bereits zweimal bei Reimo beworben für unterschiedliche Abteilungen.
Bei der ersten Bewerbung habe ich nur auf Nachfrage die Aussage bekommen, dass meine Bewerbung überhaupt eingegangen ist. Beim zweiten Mal war ich klüger und habe direkt eine Lesebestätigung angefordert. Doch auch hier nach Wochen leider keine Rückmeldung.
Ich habe mir auch andere Bewertungen angesehen und die Antwort von Reimo dazu gelesen. Die Aussage, dass man bei der Masse der Bewerbungen nicht allen antworten könne, halte ich für schlicht nicht richtig. Ich habe mich bei deutlich größeren Unternehmen beworben und habe IMMER eine Rückmeldung erhalten. Mal schneller, mal langsamer, aber es gab IMMER ein Feedback.
Die fehlende Rückmeldung bei Reimo ist sehr schade. Ich hätte sehr gern dort gearbeitet. Aber das fehlende Kommunikationsverhalten gefällt mir gar nicht. Sollte unbedingt verbessert werden!
So verdient kununu Geld.