RessourcenReich GmbH als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Eine nette, mittelständische Agentur

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die Lage des Büros
- Die wöchentlichen Agenturmeetings in welchen man die Updates aus den anderen Schwesteragentur erfahren konnte und ein Gemeinschaftsgefühl gefördert wurde und das angenehme "Networking" beim begleitenden Agenturfrühstück

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die eintönigen Aufgaben
- Der Umgang mit der Coronakrise (sehr intransparent, auf die Sorgen der Mitarbeiter wurde nur oberflächlich eingegangen, es wurde nicht das Gefühl vermittelt ernst genommen zu werden. Zudem hatte ich den Eindruck den Mitarbeitern würde nicht vertraut werden, dass sie auch von zuhause zuverlässig arbeiten)
- Die Aufteilung des Büros, ich denke hier könnte noch breiter gestreut werden
- Auf der Website wird viel mit ehemaligen Kunden geworben, die aktuelle Kundenlage ist jedoch nicht so spannend wie dargestellt

Verbesserungsvorschläge

- Noch offenere Kommunikation mit den Mitarbeitern und mehr Vertrauen in und Selbstbestimmung für die Mitarbeiter (ich hatte oft das Gefühl, dass am Ende rein die Meinung der Geschäftsführung zählt)
- Mehr Mitarbeiterevents, damit diese sich auch kennenlernen können und ggf. auch die Geschäftsführung als nahbarer empfinden und um vor allem die Arbeit der Mitarbeiter mehr wertzuschätzen.
Fazit: Ich würde den Arbeitgeber nicht für meine Stelle weiterempfehlen, denke aber dass es in den Schwesteragenturen (Brand Pier, Sales Port) etwas mehr Spaß macht und ich dort auch etwas zufriedener gewesen wäre. Der Kollegenzusammenhalt dort erschien mir besser und die Kollegen dort hatten auch immer gut zu tun. Ich habe den Arbeitgeber aber auch aus persönlichen Gründen verlassen, da ich weder im Job noch im Privatleben den Anschluss in Hamburg finden konnte (auch aufgrund der Coronakrise), den ich mir gewünscht hatte.

Arbeitsatmosphäre

Das Büro ist auf einem Stockwerk, allerdings zweigeteilt durch die Feuerschutztüren. Auf meiner Seite der Türen war es immer sehr, sehr ruhig. Ich könnte mir vorstellen, dass es auf der anderen Seite etwas angenehmer, da lebendiger war.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Kollegen klappt einigermaßen gut. Ein gemeinsames Kommunikationsmittel außer E-Mail (beispielsweise Slack o.ä.) gibt es nicht. Manche Kollegen haben den Google Hangout Chat genutzt. Die Kommunikation zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern ist semi transparent.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist okay. Durch die Aufteilung in drei eigenständige Firmen, ist vor allem der Zusammenhalt innerhalb dieser einzelnen Bereiche sehr gut. Obwohl ich ein offener Mensch bin, empfand ich es gerade in den ersten Wochen als sehr schwer mit Kollegen in ein Gespräch zu kommen, mit denen ich nicht zusammenarbeite.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist gut. Durch die festen Arbeitszeiten (9-18 Uhr) war man etwas gebunden, es kam aber sehr selten vor, dass man mal länger arbeiten musste.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter war wirklich nett und um mich bemüht. Ich wurde gut in meine Aufgaben eingeführt und der Austausch war stets auf Augenhöhe. Die Geschäftsführung hat zwar immer die Tür offen und kommuniziert flache Hierarchien, bei den Mitarbeitern kommt aber leider ein anderes Gefühl an. Hier ist die Beziehung eher nicht auf einer Augenhöhe, sondern im Gegenteil durch einen leichten Eindruck einer "Hire & Fire" Mentalität mit etwas Anspannung verbunden.

Interessante Aufgaben

Ich war leider nicht lange genug da, um mir ein vollständiges Bild zu machen, da durch die Coronakrise leider auch eine lange Zeit in der Kurzarbeit dazu kam. Meine Aufgaben vor der Coronakrise empfand ich nicht wirklich als anspruchsvoll, aber sie waren schon okay. Ab und an kamen mal coole Projekte rein.
Vor Corona war die Lage allerdings auch schon so, dass ich Aufgaben fast schon hinterherrennen musste. Prinzipiell spricht das auf jeden Fall für die Agentur, da hier nicht der klassische Anspruch an Umfangbewältigung vorherrscht. In meinem Fall arbeite ich aber sehr gerne, sehr viel und ich empfand es als sehr aufreibend mehrmals täglich nach neuen Aufgaben fragen zu müssen und hätte gerne sehr viel mehr gearbeitet.

Arbeitsbedingungen

Das Büro wirkt auf den ersten Blick aufgrund seines tollen Ausblickes und der zentralen Lage nahe der Reeperbahn total beeindruckend. Leider stellte es sich als etwas herzlos heraus - der Charakter fehlte ein bisschen. Im Büro gibt es eine Filterkaffeemaschine die ihren Zweck erfüllt, aber auch mehrmals die Woche frisches Obst, was wirklich top war.
Mein Arbeitslaptop war jetzt nicht das neueste Top Model, erfüllte aber seine Aufgabe einwandfrei. Zum Telefonieren gab es ein Festnetztelefon, was mich zunächst irritierte, aber ich habe dann bemerkt dass ich einfach so wenig Kontakt mit Außenstehenden habe, dass ich kein Mobiltelefon benötige. Alles in allem ist die Agentur nicht so sehr digital.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gar nicht vorhanden. Es wird alles mehrfach ausgedruckt - sehr schade.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt war für Agenturen okay. Mir wurde bei der Einstellung aber kein Verhandlungsspielraum geboten.

Image

Unbekannte Agentur.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitgeber-Kommentar

Finn-Lasse SchäfeHuman Resources Manager

Hallo lieber ehemaliger Mitarbeiter oder liebe ehemalige Mitarbeiterin,
grundsätzlich freuen wir uns immer über konstruktive und hilfreiche Kritik unserer Mitarbeiter. Diese nehmen wir ernst, wir hätten uns aber eine interne und direkte Rückmeldung während deiner Beschäftigung bei uns gewünscht, um konkret reagieren zu können und Verbesserungen für dich zu ermöglichen. Da wir durch den Kontext eine konkrete Vermutung haben, wer der Absender ist, ist dies hier während der Beschäftigung in der Deutlichkeit leider unterblieben. Hierzu haben wir beispielsweise zur Mitte der Probezeit ein ausführliches Mitarbeitergespräch in dem diese Punkte angesprochen werden können. Wir können einige Kritikpunkte natürlich durchaus nachvollziehen, um das Bild des interessierten Lesers zu vervollständigen möchten wir hier zu zwei Themen allerdings kurz Stellung nehmen:
- Noch vor dem bundeseinheitlichen Lockdown haben wir unseren Mitarbeitern die Arbeit aus dem mobile Office von Zuhause aus ermöglicht, innerhalb kürzester Zeit wurden dann alle Mitarbeiter mit Firmengeräten ausgestattet, Vorstellungsgespräche und Kundentermine wurden möglichst online per Video durchgeführt, im Zuge der allgemeinen Öffnung haben wir eine 50:50-Lösung praktiziert und auch heute noch für Eltern und Risikogruppen eine weitgehende Heimarbeit ermöglicht. In der Hochphase gab es kein (Online-)Agenturmeeting in dem dieses Thema nicht ausführlich diskutiert wurde.
- Unser Umweltbewusstsein und unsere Sozialleistungen sind sicherlich besser als dargestellt, wir haben unseren Mitarbeitern gegenüber viel Vertrauen und sehen im Rahmen des eigenverantwortlichen Arbeiten auch den res­sour­cen­scho­nenden Umgang mit Ausdrucken zunächst beim Mitarbeiter. Hier gibt es in manchen Bereichen leider Vorgänge und Abstimmungsprozesse die sich nicht allein digital lösen lassen und Ausdrucke erfordern.
Unsere Sozialleistungen umfassen ansonsten Zuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen, zur betrieblichen Altersvorsorge oder zum Nahverkehrsticket (für Praktikanten, Dualstudenten und Azubis sogar kostenlos) oder auch jederzeit kostenlose Getränke und Obst.
Deine HR