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REV 
Ritter 
GmbH
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2 von 22 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Viele Jahre engagiert, viel erreicht - am Ende leider enttäuschend behandelt (Nachtrag ergänzt bei schlecht am AG)

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung bei REV Ritter GmbH in Mömbris gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein hervorragendes Team, auf das man sich jederzeit verlassen konnte und das mir persönlich sehr viel bedeutet hat.
Die Neugestaltung der Gleitzeitregelung sowie die Möglichkeit, Homeoffice zu nutzen, sind sehr positiv.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe viele Jahre gerne im Unternehmen gearbeitet und bin stolz auf das Team, das ich aufgebaut habe. Umso enttäuschender war der unprofessionelle Umgang während der Umstrukturierungen - inklusive räumlicher Isolation, untersagtem Homeoffice, zunächst verweigerter Bonuszahlungen. Es wurde versucht, mich aus dem Unternehmen rauszumobben, was aufgrund meiner langen Betriebszugehörigkeit und meines Betriebsratsstatus jedoch nicht so leicht möglich war. Trotz eines sehr guten Arbeitszeugnisses überwiegt am Ende die Enttäuschung. Nach aktuellem Stand kann ich das Unternehmen nicht empfehlen.
Nachtrag: Wie bei Bewertungen ehemaliger Kollegen wurde auch hier versucht meine Bewertung zu löschen - ich denke das ist ein Punkt der nicht ignoriert werden kann. Anstatt Energie in das Löschen ehrlicher Bewertungen zu stecken sollte man lieber das eigene Verhalten reflektieren und an den nötigen Stellschrauben drehen um das Image als Arbeitgeber langfristig zu verbessern.

Verbesserungsvorschläge

Die Kritik und die fachliche Meinung der Mitarbeitenden ernst nehmen und in Entscheidungsprozesse einbeziehen.
Aktuelle Markttrends konsequent verfolgen und die Produktentwicklung schneller und zielgerichteter vorantreiben.
Stärkere Fokussierung auf nachhaltige Produktion und qualitativ hochwertige, langlebige Produkte anstelle von Schnellproduktionen und veralteter Technik.
Aus Fehlern lernen.

Arbeitsatmosphäre

In vielen Jahren habe ich ein starkes Team aufgebaut, auf das man sich jederzeit verlassen konnte. Der kollegiale Umgang war grundsätzlich offen und respektvoll. Dennoch wurde die Atmosphäre in den letzten Jahren zunehmend belastet: Entscheidungen änderten sich häufig, Deadlines wurden ohne realistische Kapazitätsprüfung gesetzt, und Probleme wurden selten offen angesprochen. Die fehlende offene Kommunikation führte zu Unsicherheiten im gesamten Unternehmen. Während meiner beruflichen Isolation wurde mir zudem das zuvor übliche Homeoffice untersagt, ohne fachliche Notwendigkeit oder nachvollziehbare Begründung.

Image

Das Unternehmen verfügt über engagierte Mitarbeiter und gutes Potenzial. Jedoch fehlt eine klare, moderne strategische Ausrichtung - sowohl organisatorisch als auch produktseitig. Aus Fehlern wird wenig gelernt, und Veränderungen werden selten professionell begleitet. Die Art der Umstrukturierungen, inklusive Isolation, Versetzung in fachfremde Bereiche, verweigerter Boni und späterer rechtlicher Auseinandersetzung, empfand ich als enttäuschend und nicht wertschätzend.

Work-Life-Balance

Positive Entwicklungen wie Gleitzeit, ein höherer Urlaubsanspruch und die grundsätzliche Möglichkeit von zwei Homeoffice-Tagen pro Woche haben zur Work-Life-Balance beigetragen. Gleichzeitig führte die hohe Arbeitsbelastung durch unrealistische Priorisierungen und die Nichtbeachtung von Überstunden zu enormem Druck. In der Phase meiner isolierten Versetzung wurde Homeoffice allerdings nicht mehr erlaubt, was die Belastung weiter verstärkte.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklung war möglich, jedoch nur mit außergewöhnlich hohem persönlichen Einsatz und ständigen Leistungsnachweisen. Eine systematische Förderung oder langfristige Entwicklungsplanung gab es nicht. Schulungen wurden häufig nur bei kostenfreien Vorträgen der IHK bewilligt auch wenn man in den letzten Jahren auch mal professionelle Anbieter in Anspruch nehmen konnte. (nicht jeder)

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde regelmäßig erst sehr spät und möglichst nahe am Monatsende ausgezahlt. Urlaubs oder Weihnachtsgeld gibt es nicht. Gehaltserhöhungen erfolgten nur zögerlich und meist erst nach intensiven Gesprächen und belegbaren Erfolgen. Bonuszahlungen wurden zunächst verweigert beziehungsweise Ziele bewusst erst spät ausformuliert, obwohl ein Anspruch bestand. Teilweise wurden Gehälter nach einem willkürlichen Prinzip „gewürfelt“ und wirkten ungerecht. Vor einigen Jahren waren die Gehälter aller Mitarbeitet durch einen Leak öffentlich einsehbar. Familiäre Verhältnisse haben Auswirkungen auf das Gehalt. Insgesamt war das Gehalt für die Anforderungen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen im unteren bis mittleren Bereich angesiedelt. Die Ausstattung der Mitarbeiter war eher sparsam, während in der Geschäftsleitung stärker in hochwertige Fahrzeuge und persönliche Ausstattung investiert wurde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Produktion findet zum Großteil in Fernost statt. Man fertigt lieber günstige Produkte und nimmt Reklamationen in Kauf. Langlebigkeit wird nicht angestrebt. Verpackungen wurden von Blister auf Karton umgestellt was positiv zu werten ist.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war einer der größten Pluspunkte. Mit guter Vernetzung funktionierte die Zusammenarbeit reibungslos. Managementseitig gelang es jedoch kaum, verschiedene Abteilungen als gemeinsames Team zu vereinen. Stattdessen herrschte teilweise ein starkes Konkurrenzdenken zwischen den Bereichen. Ich habe außerdem erfahren, dass Mitarbeitende teilweise überwacht und bewusst nach Fehlern gesucht wurde, wovon ich persönlich nicht betroffen war.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden oft geschont, Zurückhaltung und Bequemlichkeit werden toleriert. Last und Druck fallen überwiegend auf jüngere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungsebene verlässt sich stark auf das mittlere Management, bietet jedoch wenig tatsächliche Unterstützung oder Rückhalt. Konstruktives Feedback, Anerkennung oder klare Orientierung waren selten. Die direkten Führungskräfte zeigten gegenüber der Geschäftsführung nur wenig Rückgrat und Stärke, obwohl dies nach der langen Zusammenarbeit eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Während der Umstrukturierungen kam es zu Isolation von Mitarbeitenden, fachfremden Versetzungen und unklarer Kommunikation. Bonuszahlungen wurden zunächst verweigert, obwohl die Voraussetzungen erfüllt waren. Die Kommunikation während der rechtlichen Auseinandersetzung empfand ich als unprofessionell und wenig wertschätzend.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist veraltet. Alte Systeme – sowohl Hardware als auch Software – bremsen moderne Arbeitsprozesse deutlich aus. Die IT-Infrastruktur erschwert effizientes Arbeiten. Homeoffice war grundsätzlich möglich, wurde mir jedoch während meiner isolierten Phase untersagt. Die Büroausstattung ist funktional, aber sparsam. Im Sommer war es in den Büros ungemütlich warm – teilweise wurden bis zu 36 Grad gemessen. Die Beleuchtung führte teilweise zu Kopfschmerzen. Die Sanitäranlagen waren häufig verdreckt, und die Büros wurden nur selten gereinigt; Schreibtische mussten selbst geputzt und Müll eigenständig entsorgt werden.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist stark von E-Mail geprägt und insgesamt veraltet. Entscheidungen wurden häufig kurzfristig revidiert, und es fehlte an Transparenz und strukturiertem Austausch. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fand kaum statt. Gut durchdachte Verbesserungsvorschläge im Rahmen des Vorschlagswesens wurden oft ignoriert oder klein geredet, was Innovation und Motivation bremste.

Gleichberechtigung

Die Führungsetage handelt häufig zu ihrem eigenen Vorteil und missachtet dabei die Interessen der Kollegen und Mitarbeiter.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren über viele Jahre anspruchsvoll und vielseitig. Ich konnte viel gestalten und Verantwortung übernehmen. In den letzten Jahren wurden Projekte jedoch ohne Rücksicht auf Ressourcen vergeben, Prioritäten änderten sich ständig, und es mangelte an strategischer Planung. Arbeit wurde häufig wie am Fließband und nach dem Prinzip „schnell, schnell“ bewältigt, statt systematisch und sorgfältig vorzugehen. Bei Fehlern wurde direkt ein Schuldiger gesucht. In der Produktentwicklung wurde häufig nicht mit aktuellen Markttrends oder modernen Lösungen gearbeitet, was die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigte.

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Vorbildlicher Mittelstand

4,6
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei REV Ritter GmbH in Mömbris gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Atmosphäre, Mitarbeiterbindung, Bemühungen auf die Mitarbeiter einzugehen.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen sind sehr Nett und der Umgang miteinander erfolgt immer auf einer ungezwungenen und professionellen Ebene. Es wird Wert darauf gelegt, den Mitarbeitern ein Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Kleine Aufmerksamkeiten machen den Arbeitsalltag angenehm. Die Stimmung im Pausenraum ist gut. Beim Spiel am Tischkicker verstehen sich alle gut.

Work-Life-Balance

Es gibt ein Gleitzeitmodell welches darauf abzielt, dass der Mitarbeiter nicht überlastet wird. Der Betriebsrat ist sehr engagiert und schafft eine gute Grundlage um den privaten und beruflichen Alltag miteinander vereinbaren zu können.

Karriere/Weiterbildung

Man bekommt regelmäßig die Chance auf Weiterbildung. Wenn man daran interessiert ist, kann man hier viel machen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Bewusstsein für die Umwelt ist vorhanden. Aktuell gibt es ein großes Projekt zur Verringerung des Verpackungsmülls bzw die Umstellung auf Umweltfreundliche Alternativen. Es gibt einige Ansätze. Im Rahmen der Möglichkeiten gibt es auch verschiedene Aktivitäten zum Umweltschutz. Das soziale Bewusstsein ist sehr ausgeprägt. Loyalität wird groß geschrieben, selbstverständlich wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind sehr nett. Es wird viel Wert auf den Umgang miteinander gelegt. Es gibt Weihnachtfeiern und Sommerfeste an denen sehr viele Mitarbeiter gerne teilnehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Respekt wird groß geschrieben. Verschiedene Arbeitsweisen werden akzeptiert. Der Abschied in die Rente erfolgt sehr herzlich.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten nehmen ihre Vorbildfunktion ernst. Dadurch wird die Firmenstruktur im positiven Sinne geformt. Entscheidungen die getroffen werden, werden begründet und sind nachvollziehbar. Themen wie Gleichberechtigung und Akzeptanz sind hier Grundlagen die konsequent verfolgt werden.

Arbeitsbedingungen

Generell sind die Arbeitsmittel auf einem guten Stand. Laptops, Rechner, Software usw erfahren ein regelmäßiges Update. Kommunikationsprogramme sind auf dem Stand der Technik. Bildschirm teilen, Mitarbeiterchat, Intranet, Dokumentenmanagement,.... alles vorhanden und das in guter Ausführung. Die Gebäude sind vom älteren Semester. Es wird regelmäßig an der Instandhaltung gearbeitet. Die Büroräume sind vorbildlich. An der Basis werden die Gebäude natürlich keinen Neuzustand erreichen. Das ist aus meiner Sicht aber nicht weiter schlimm.

Kommunikation

Es wird klar kommuniziert. Jeder bekommt die Chance Dinge zu verstehen und es gibt klares Feedback. Der Spagat zwischen Agilität im Mittelstand und kommunizierten Entscheidungen weiterführen, wird gut gemeistert. Es liegt in der Natur der Sache, dass es Themen gibt die öfter besprochen werden sollten als man es in der Praxis tun kann. Es gibt hier aus meiner Sicht nichts zu bemängeln.

Gleichberechtigung

Diskriminierung gibt es hier nicht.

Interessante Aufgaben

Da ich in der Entwicklung arbeite ist ein Großteil meiner Arbeit strategisch geprägt. Ich kann und soll eigene Ideen hervorbringen und bis zur Markteinführung umsetzen. Die Selbstverwirklichung in einem Angestelltenverhältnis könnte in meinem Fall somit kaum größer sein. Innovation wird groß geschrieben. Es gibt einen Innovationsprozess in dem jeder Mitarbeiter Vorschläge vorbringen kann, welche von der Geschäftsleitung bewertet werden. Ein Prämiensystem für erfolgreiche Artikel oder Verbesserungsvorschläge runden das ganze ab.


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Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Jutta Häcker, Personalleitung
Jutta HäckerPersonalleitung

Lieber Mitarbeiter,

danke vielmals für dein ausführliches Feedback - hat uns sehr gefreut! :)