nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das er Fortbildungen und Weiterentwicklung nicht im Weg stand. Es gab auch Betriebsausflüge, die waren ganz okay.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich hatte kaum Freizeit. Mein Privatleben richtete sie komplett nach dem Betrieb. Es gab Situationen, bei denen ich in den Urlaub geschickt wurde von heut auf morgen, um meine Urlaubstage abzubauen, da mein ursprünglich eingereichter Urlaub abgelehnt wurde, nur um dann direkt wieder in den Betrieb zu arbeiten gerufen zu werden. Ständig Überstunden machen, aber es fehlten immer Stunden in den Abrechnungen. Immer musste ich Termine/Verabredungen absagen/verschieben um zu arbeiten und die Stunden wurden alle nicht Ordnungsgemäß erfasst. Es wurde als nervig empfunden, dass ich immer dahinter her war. Die Bezahlung war auch sehr schlecht. Für die Leistung die viele Mitarbeiter da erbracht haben, war die Bezahlung nicht in Ordnung.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Bezahlung, Transparenz bei den Überstunden, mehr Einsicht was die Leute da Leisten
Arbeitsatmosphäre
Die meisten Kollegen waren in Ordnung, aber es gab große Resignation
Image
Bei den Kunden hatte der Laden einen guten Ruf. In der Berufsschule war der Ruf aber schon stark geschädigt, bevor ich meine Ausbildung da gemacht habe. Von den Mitarbeitern wurde der Laden auch selten empfohlen bei Bekannten oder Freunden, um da zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Meistens konnte man sich nicht an den Einsatzplan richten, da man eh Länger bleiben musste und an seinen freien Tagen kommen musste.
Karriere/Weiterbildung
Die Ausbildung und Weiterbildung wurde mir ermöglicht.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist schlecht. Für jemanden der seine Prüfung mit 1 mit Zusatz Qualifikation abgeschlossen hat, in jeder Abteilung als Springer einsetzbar war, Abteilungsverantwortung hatte, bei der Leitung mitwirkte bzw. auch Leitung in Vertretung übernahm, der sich viel um die Azubis und Praktikanten gekümmert hat, der fast nie Krank war, immer gekommen ist, wenn man ihn gerufen hat, immer länger geblieben ist, wurde ich schlechter bezahlt als ein einfacher Verkäufer, der nach Tarif bezahlt wurde.
Kollegenzusammenhalt
War bei den meisten okay
Umgang mit älteren Kollegen
Da gab es nichts Negatives
Vorgesetztenverhalten
Die haben mir zwar die Ausbildung ermöglicht und das ich mich nebenher weiterbilden konnte, aber es gab die Grundhaltung, dass man zu allem Ja und Ahmen sagt. Es gab Beispielsweise eine Situation, bei denen ich feststellte, das die Anzahl meine Überstunden nicht stimmt. Das ich das nachgeprüft und nachgehalten habe, wurde mir zum Vorwurf gemacht. " Sie haben das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitsnehmer zerstört" Zum Ende des Jahres fehlten mir über 100 St. Obwohl ich schon im Betrieb dafür bekannt war, immer länger zu bleiben und an meinen freien Tagen zu kommen, wurde es mir mal zum Vorwurf gemacht, ich sei "Unkollegial", weil ich an einem Tag nur eine Stunde zusätzlich länger geblieben bin, da ich danach einen Termin hatte den ich nicht absagen konnte.
Arbeitsbedingungen
Die Aufgaben waren oft gar nicht zu schaffen. Die ersten Jahre war es noch nicht so schlimm, aber von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Ich hatte zum Ende hin die Aufgaben, für die ich eingeteilt war, die Aufgaben wo erwartet wurde, dass diese nebenher erledigt wurden und dann zusätzliche Aufgaben, die man für den Tag so bekommen hatte. Oftmals war das dann gar nicht zu schaffen. Egal auf welche Aufgaben man sich dann fokussierte, diese wenigstens zu erledigen, hatte man ja nicht alles gemacht. Ein resigniertet Kollege meinte " Du kannst es denen nicht Recht machen, egal was man macht und da nicht alles zu schaffen ist, steht schon fest, das gemerkt wird"
Kommunikation
Zum Ende hin wusste die eine Hand nicht, was die Andere macht
Gleichberechtigung
Wenn man fleißig, anständig , zuverlässig und Pflichtbewusst war, fühlte man sich enorm im Nachteil denen gegenüber, denen alles egal war. Da die nicht so guten Mitarbeitet sich aus allem raus taten, hatten die weniger Themen über die die sich ärgerten wie ständig Länger bleiben, an freien Tagen kommen, Zusatzaufgaben nebenher machen, fehlende Überstunden usw
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren meistens Gut. Ich hatte eine eigene Abteilung gehabt, das hatte schon Spaß gemacht. Aber ich wurde dann immer mehr und mehr für andere Aufgaben eingeteilt und meine Abteilung musste ich sozusagen beiläufig machen. Manchmal bekam ich niedrige Aufgaben, bei denen ich dachte, für sowas gibt es Aushilfen und für mich ist das Zeitverschwendung, vor allem wenn auf der anderen Seite deutlich wichtigere Aufgaben lagen, die für den Ablauf im Betrieb notwendig waren. Da musste man dann selber gucken wie die erledigt werden.