Gut am Arbeitgeber finde ich
- flexible Arbeitszeiten
- familiäre Stimmung
- Hammer Leistungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Bezüglich Mittagspause: nur morgens Brötchen, mittags nur, wenn eine größere Verantstaltung ist und da noch Reste übrig ist (Catering). Da man nur eine halbe Stunde Mittag hat, kann es problematisch sein, sich im Supermarkt etwas zu holen (etwas Fußmarsch) oder sogar auswärts zu essen
- Sehr ruhig in den Büros - ICH PERSÖNLICH habe gerne noch ein Radio leise laufen, kann jedoch auch so arbeiten (also eher subjektiv und neutral zu sehen)
- keine Kritik am Arbeitgeber: ich finde, dass die Berufsschule... naja ist. Sehr unorganisiert, einige Lehrer sind unbelehrbar und die Technik ist teils defekt, größtenteils uralt und zum Programmieren eher ungeeignet.
Verbesserungsvorschläge
So weitermachen wie bisher! Ich finde die Ausbildung bis hierher sehr gelungen!
Arbeitsatmosphäre
Wie bereits erwähnt, geht es eher familiär zu. Ich dachte ehrlich gesagt, dass ich es mit reinen "Anzugsträgern" zu tun habe, doch wurde dabei sehr positiv überrascht - niemand wirkt abgehoben und heftigen Stress habe ich auch in entsprechenden Zeiten (und von denen gab es in meiner kurzen Zeit reichlich...) nie erlebt - ein ganz großes Lob! Weiterhin gibt es eine firmeneigene Social-Media-Plattform, die neben eines Chats und Firmennachrichten auch News bezüglich Events aufzeigt.
Karrierechancen
Sowohl während der Ausbildung als auch danach bietet die Rhenag verschiedene Bildungsmöglichkeiten an. Wenn man sich gut schlägt, besteht die Möglichkeit, ein duales Studium anzustreben - nach der Ausbildung wird man für mindestens ein Jahr übernommen, in dem man sich auf eine interne Stellenausschreibung bewerben kann (natürlich auch direkt zum Ende der Ausbildung) oder auch wo anders hinwechseln kann.
Arbeitszeiten
Die Kernarbeitszeit geht von 9-15 Uhr, man muss trotzdem seine 8 Stunden pro Tag vollbekommen. Das läuft alles sehr flexibel ab - ein Zeiterfassungssystem zeigt auf, ob man Überstunden hat und bietet verschiedenste weitere Möglichkeiten (Urlaub, Arbeitszeit nachtragen,...).
Ausbildungsvergütung
Lohn wird übertariflich bezahlt - zu anderen Firmen in Köln ein teils 3-stelliger Unterschied! Weihnachtsgeld, Lehrmittelzuschuss, JobTicket,... ich wüsste nicht, was es daran auszusetzen gibt!
Die Ausbilder
Die "Ausbilder" setzen sich aus den praktischen Ausbildern und den Azubis der höheren Jahre zusammen. So wird neben Fachwissen auch frisches Wissen miteingebracht. Wöchentliche Azubi-Treffen ermöglichen Austausch mit den Ausbildern und Auszubildenden. Ich bin ehrlich - das hätte ich so nicht erwartet.
Spaßfaktor
Ich habe vorher mein Fachabitur für IT-Systeme Fachrichtung Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Auch wenn man - höchstwahrscheinlich - etwas vollkommen Neues lernt, bleiben die Basics doch gleich. Anfangs hat man, wenn man etwas erfahrener ist, möglicherweise etwas Langeweile, doch sobald es an die praktischen Aufgaben geht (vom eigens programmierten Taschenrechner hin zum ersten eigenen Projekt) macht die Arbeit erst richtig Spaß - insbesondere dadurch, dass man sehr selbstständig arbeitet.
Aufgaben/Tätigkeiten
In meiner Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung habe ich die Aufgabe, Programme für die AS/400, eine spezielle Serverart von IBM, in der IBM-eigenen Sprache RPG zu programmieren, zu überarbeiten oder an Kundenwünsche anzupassen. Dafür stellt die Rhenag eigene (Firmen-)-Laptops bereit, die als Terminal dienen. Man verbindet sich mit einem virtuellen Server, mit welchem man dann arbeitet. Das System finde ich persönlich OK, jedoch leidet das System unter Kinderkrankheiten eines Remotedesktops: teilweise Hängen, Zeile-für-Zeile-Darstellung bei großen Websites und so weiter - jedoch hat man völlige Geräteunabhängigkeit.
Variation
Variation ist definitiv gegeben. Spätestens wenn man praktisch in Projekten involviert ist, erhält man Einblick in andere Themen(-bereiche) - das Interesse am eigenen Programm wächst und dann fragt man seine Kollegen auch mal "Hey, wieso braucht man das?". Teils ist das sehr verstrickt, sodass man in teils vollkommen andere Teilbereiche eintritt - was sich letztlich als sehr interessant erweisen kann.
Respekt
Flache Hierarchien (nur die "alteingessesenen" Kollegen "siezt" man aus Respekt) sorgen für eine Art familiäre Stimmung. Ich wurde zu jeder Zeit mit Respekt behandelt und merke auch keine Defizite dahingehend.