Ihr Unternehmen?

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RHEWUM 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Rhewum! Never change a ruining System

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei Rhewum GmbH in Remscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man hat genug Zeit für seine Aufgaben und es wird wenig genervt. Außerdem gibt es täglich Essen für die Azubis, das bezahlt wird, und nach der Ausbildung kann man zu einem vergünstigten Preis essen. Besonders positiv ist auch der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Die Samstagschichten waren immer der Hammer und haben richtig Spaß gemacht, aber vor allem, weil man sie mit den Kollegen zusammen arbeiten konnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es fehlt an Fachkompetenz, viele machen nur das Nötigste und echte Motivation wird kaum belohnt. Bewertungen von Azubis wurden tatsächlich für einen 25€ Amazon-Gutschein gekauft. Die Kommunikation zwischen Büro und Betrieb ist mangelhaft, wer sich schlecht anstellt, wird oft belohnt, und von oben wird häufig auf die Mitarbeiter hinabgeschaut. Offiziell beträgt die Probezeit sechs Monate, in der Realität fühlt sie sich jedoch wie ein lebenslanger Test an, bei dem man ständig Angst haben muss, den Job von heute auf morgen zu verlieren. Statt in die Mitarbeiter zu investieren, wird eher in die Familie des Chefs investiert. Der Obstkorb reicht oft nur für zehn Leute, Werkzeug und Geräte sind alt und neues wird kaum angeschafft.

Was die Ausbildung angeht, fehlte eine richtige Vorbereitung auf Prüfungen. Ich musste mich um alles selbst kümmern – von der Anmeldung zur Zwischen- und Abschlussprüfung bis zu den Übungskursen. Die Grundausbildung wurde komplett in der Firma gemacht, teilweise nur mit sehr altem Werkzeug und ohne wirkliche Betreuung. Zum Glück hat die Firma Rhewum die Kosten für die Prüfungen übernommen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Geld zahlen, um gute Leute auch langfristig zu halten, die eine Ausbildung machen. Außerdem wäre es wichtig, mehr auf Augenhöhe mit der Belegschaft zu sein und öfter Dankbarkeit für die Arbeit der Mitarbeiter zu zeigen.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen war die Stimmung grundsätzlich gut und entspannt. Im Team hat man sich verstanden und gegenseitig unterstützt. Sobald es allerdings in Richtung obere Führungsebene ging, wurde es spürbar schwieriger und die Atmosphäre deutlich schlechter.

Work-Life-Balance

War eigentlich gut. Von 7 bis 15:45 Uhr jeden Tag zu arbeiten, war völlig Ordnung.

Karriere/Weiterbildung

Gibt es quasi nicht. Man bleibt auf der Stelle stehen und wird kaum gefördert.

Gehalt/Benefits

Man wird gefühlt ausgebeutet. Es wird ein Hamburger bezahlt, aber ein Big Mac erwartet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hahaha, darauf wird gefühlt gar nicht geachtet. Nach innen scheint es der Firma völlig egal zu sein, obwohl nach außen natürlich ein ganz anderes Bild vermittelt wird.

Kollegenzusammenhalt

Man hatte seine Gruppe, mit der man sich super verstanden hat, und auch die anderen Kollegen waren echt cool. Klar, Ausnahmen gibt’s in jeder Firma – ein paar Leute gibt’s immer, die verkaufen würden.

Vorgesetztenverhalten

Von den letzten drei Betriebsleitern waren zwei echt ziemlich hochnäsig. Der letzte war zwar ganz okay, wurde meiner Meinung nach vermutlich schnell wieder ersetzt – falls es bisher überhaupt einen ersatz gibt

Arbeitsbedingungen

Viele Werkzeuge und Geräte waren ziemlich alt und könnten definitiv mal ein Upgrade vertragen.

Kommunikation

Die Kommunikation lief insgesamt sehr schleppend. Während meiner Ausbildung musste ich mich bei Anmeldungen für Zwischen- und Gesellenprüfungen sowie Kurse zu etwa 90 % selbst kümmern, da von Seiten des Unternehmens kaum Unterstützung kam.

Gleichberechtigung

Ein schwieriges Thema. Man merkt schon, dass es Lieblinge gibt und andere, die eben nicht zu den Favoriten zählen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren ziemlich einfach und nicht wirklich anspruchsvoll. Im Grunde hätte das jeder Leiharbeiter genauso machen können. In der Ausbildung lernt man aber trotzdem ein paar Dinge, zum Beispiel wie man in der Kantine arbeitet, Hausmeistertätigkeiten erledigt, Flaggen hisst, das Wasser abpumpt, wenn der Abfluss am vorderen Parkplatz bei Regen nicht funktioniert, oder Zollfahrten für Unterschriften macht.


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Umgang mit älteren Kollegen

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.