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Vorstellungsgespräche

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Schwer in Worte zu fassen

1,8
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 in Dresden als Rechtsanwältin beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

+ Strukturierter und respektvoller Bewerbungsprozess

Bewerber:innen sollten über eventuelle Verzögerungen informiert werden (unangekündigt 22 Minuten Wartezeit), um ein professionelles und wertschätzendes Erlebnis zu gewährleisten.

Eine offene und respektvolle Gesprächsführung fördert eine positive Arbeitgebermarke und hinterlässt einen besseren Eindruck.

+ Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen

Fragen zur Familienplanung oder privaten Lebensführung sind rechtlich unzulässig und sollten konsequent vermieden werden.

Der Fokus sollte auf den fachlichen und persönlichen Qualifikationen der Bewerber:innen liegen.

+ Gleichberechtigung als gelebter Wert

Aussagen, die potenziell diskriminierend wirken, sollten vermieden werden, um ein inklusives und professionelles Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

+ Echte Gleichberechtigung statt „Witze“ auf Kosten von Frauen

Aussagen darüber (auch wenn sie "lustig" gemeint sind), dass Frauen schlechter bezahlt oder aus anderen fragwürdigen Gründen bevorzugt eingestellt würden, sind nicht „progressiv“, sondern schlicht diskriminierend - insbesondere wenn sie von zwei Männern getätigt werden.

Ein klar definierter und kommunizierter Gleichstellungsansatz würde das Unternehmen attraktiver für qualifizierte Fachkräfte machen.

+ Förderung eines wertschätzenden Dialogs

Eine respektvolle Gesprächskultur, bei der Bewerber:innen ausreden und sich entfalten können, sorgt für ein besseres Kennenlernen auf Augenhöhe.

Offenheit und Fairness sollten in jeder Phase des Bewerbungsprozesses gewährleistet sein.

+ Grundlegende Höflichkeit und Professionalität

Während eines Vorstellungsgesprächs sollte ein konzentrierter und respektvoller Austausch stattfinden. Essen und Reden mit vollem Mund sind in diesem Kontext unangebracht und hinterlassen einen negativen Eindruck.

Ein professionelles Auftreten zeigt Wertschätzung gegenüber Bewerber:innen und spiegelt die Unternehmenskultur wider.

Bewerbungsfragen

  • Sie sind also verheiratet!
  • Haben Sie Kinder?
  • Wollen sie Kinder?
  • Insgesamt kann ich nur sagen, dass es ein extrem! unangenehmes Gespräch gewesen ist. Zuerst wurde ich 22 Minuten ohne Zwischeninformation warten gelassen. Aus den Angekündigten 1,5h die ich mir Zeit nehmen sollte, wurden dann über 2h. Während des Gesprächs wurden Snacks (nicht von mir) gegessen und teilweise mit vollem Mund gesprochen. Ich wurde fortlaufend unterbrochen und durfte meinen Gedanken, selbst auf mein Bitten hin mich ausreden zu lassen, nicht zu Ende bringen. Es wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass ich ja merken müsste, welche politische Position sie vertreten um mir sodann aus einer wohl "progressiven Haltung" heraus Witze darüber anhören zu müssen warum man lieber Frauen einstelle (schlechtere Bezahlung, schöner zum anschauen). Gegen Ende schaukelte sich das Gespräch hoch, nachdem ich mich verweigerte die "rein aus privatem Interesse" gestellte Fragen bzgl. Familienplanung zu beantworten. Ich bin noch immer fassungslos, dass es im Jahr 2025 zu solchen Vorfällen in Bewerbungsgesprächen kommt. Es wurden zudem bereits sämtliche Antidiskriminierungsstellen informiert.

Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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