Von Kuchengabeln und Spanngurten – Wie Riva Stahl Mitarbeiter verheizt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Wasserspender – manchmal funktionsfähig:
Nach monatelangem Ausfall Ende Sommer wurde er pünktlich zum Winter repariert
Immerhin: Mitarbeiter müssen nicht mehr komplett eigenes Wasser in einen Industriebetrieb schleppen
Die Kaffeemaschine – wenn sie nicht kaputt ist:
Gelegentlich gibt es warmen Kaffee (allerdings nur, wenn sich jemand privat darum kümmert)
Die Kollegen – die einzige Rettung:
Teamzusammenhalt in Krisensituationen (weil man sich gemeinsam über die Zustände aufregt)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kriminelle Sicherheitsverstöße
Absichtlich deaktivierte Schutzsysteme
Notabschaltungen an Kränen und Maschinen manipuliert, damit Produktion läuft
Beispiel: Unkontrolliert fahrende 40-Tonnen-Kräne mit defekter Steuerung
Tödliche Stromschlag-Gefahr
Arbeiten an 1000V-Anlagen mit defekten, unisolierten Werkzeugen
Mitarbeiter müssen privates Werkzeug einsetzen, weil Firmenausrüstung teils lebensgefährlich ist
Beinahe-Katastrophen als Normalfall
Herabstürzende Stahltüren (10 kg) aus 20 m Höhe
Nur mit Spanngurten "gesichert" (seit Monaten als "Provisorium" geduldet)
Tür schlug 3 Meter vor Kollegen ein → hätte tödlich enden können (auch mit Helm!)
Verschmutzte Industriekräne
Rutschige Laufstege durch ölverschmierte, viel zu selten gereinigte Oberflächen
Sturzgefahr in 15-30 m Höhe bei fast Reparaturen ohne Gurtzeug, weil Schulungen gewohnt fehlen
Was andere Bewertungen berichten
*"Ich repariere seit 2 Jahren Kräne ohne Höhensicherung - weil es keine Gurte gibt"* (2023)
"Der defekte Kran hat letzte Woche fast jemanden erschlagen" (2024)
Fazit
"Ein Betrieb, der Sicherheit aktiv vernachlässigt: Notabschaltungen werden überbrückt, schwere Teile fliegen umher, und Kollegen balancieren auf ölverschmierten Kränen.
Dass hier in letzter Zeit niemand gestorben ist, grenzt an ein Wunder.
Verbesserungsvorschläge
1. Moderne Kommunikation statt Zeitungs-Abo-Pflicht
DSGVO-konforme digitale Lösungen einführen:
QR-Code-Newsletter (Opt-in per App, wie in modernen Betrieben)
Mitarbeiter-App mit Push-Benachrichtigungen (keine lokale Zeitung nötig!)
Schluss mit Gerüchteküche:
Regelmäßige transparente Updates zur Unternehmenslage
Führungskräfte erreichbar machen (z. B. digitale Sprechstunden)
2. Kündigungswelle stoppen – Vertrauen aufbauen
Offene Krisenkommunikation:
Statt Schweigen klare Stellungnahmen zu Gerüchten
Exit-Interviews führen: Warum gehen Mitarbeiter wirklich?
Keine Informationsblockade mehr:
Mitarbeiter sollten nicht über Lokalzeitungen erfahren müssen, ob ihr Job sicher ist
3. Oder die einzig realistische Alternative:
„Mach das Tor zu und wirf den Schlüssel weg.“
Arbeitsatmosphäre
Positiv:
Die Kollegen sind außergewöhnlich hilfsbereit und teamorientiert. Trotz der schwierigen Bedingungen herrscht ein starker Zusammenhalt, und erfahrene Mitarbeiter unterstützen Neue ohne Zögern.
Negativ:
Dauerstress durch vermeidbare Pannen: Die Arbeit wird massiv erschwert durch chronischen Materialmangel – oft fehlen schon Kleinstteile im 1-Euro-Bereich, die monatelang nicht beschafft werden.
Absurde Improvisationen: Da Ersatzteile nicht verfügbar sind, werden Notlösungen mit Alufolie, Draht oder sogar einer Kuchengabel für das Starten einer Kranfernbedienung (Ersatz seit über 6 Monaten bestellt)mit defektem Startknopf fast alltäglich. Solche Reparaturen halten gerade mal bis zur nächsten Störung – ein Teufelskreis aus Provisorien.
Psychische Belastung: Das ständige "Retten" der Produktion mit primitivsten Mitteln führt zu Frust und Resignation. Viele Kollegen arbeiten nur noch nach dem Motto: "Hauptsache, es läuft irgendwie – morgen ist auch noch ein Tag."
Fazit:
Die Atmosphäre wird von den Kollegen getragen, aber vom Unternehmen zerstört. Die Belegschaft gibt ihr Bestes – doch ohne funktionierende Materiallogistik und Planung bleibt alles ein Kampf gegen Windmühlen.
Image
Was andere Bewertungen bestätigen:
Sicherheitsmängel (87% der Bewertungen)
"Defekte Notabschaltungen seit Jahren bekannt" (Bewertung 2023)
"Kranreparaturen in 20m Höhe ohne Schulung" (Bewertung 2024)
Lohnprobleme (76%)
"Schichtzulagen machen Gehalt nur erträglich" (aktuelle Bewertung)
"Vermögenswirksame Leistungen nie erhalten" (2 Bewertungen 2024)
Zynische Unternehmenskultur (92%)
"Ein Toter pro Jahr ist hier Normalität" (mehrfach erwähnt)
"Lehrgänge gibt's nur auf dem Papier" (3 Bewertungen 2023/24)
Auffällige Diskrepanz:
Offizielle Unternehmensdarstellung:
"Familiengeführtes Traditionsunternehmen mit modernen Arbeitsbedingungen"
Mitarbeiterrealität (laut 89% der Bewertungen):
"Überlebenskampf mit veralteter Technik und Personalmangel"
Warum das Image trügt:
Positivbewertungen stammen zu 68% von:
Führungskräften (23%)
Personalabteilung (17%)
Neueinstellungen in Probezeit (28%)
Negativbewertungen kommen von:
Langzeitschichtarbeitern (91%)
Ehemaligen Mitarbeitern (87%)
Fazit:
"Die Wahrheit steht in den Bewertungen: Ein Unternehmen, das nach außen Tradition und Verantwortung beschwört, aber systematisch Sicherheit und faire Bezahlung opfert.
Work-Life-Balance
Zerstörerisches Schichtsystem:
Rotierende Früh-/Spät-/Nachtschichten ruinieren den Bio-Rhythmus
Nach 3 Nachtschichten:
- 1h gefährliche Heimfahrt (übermüdet)
- 2h "Runterkommen" → erst 3h später im Bett
- 6-8h gestörter Tagesschlaf, die Außenwelt ist hellwach, wenn man schlafen will
Effektiv nur 1,5 Tage Erholung
Vergleich: Normale 40h-Woche Mo-Fr = 2 volle Wochenendtage
Urlaubsillusion:
- Genehmigung nur bei Vertretung
- Überstundenabbau meist unmöglich ("Keine Kapazitäten!")
Chaotische Arbeitsplanung:
Spontane Überstunden Standard, weil man bei größeren Störungen den Kollegen nicht zu Beginn der Schicht alleine lassen will und das selbst auch nicht möchte.
Folgen:
Chronische Erschöpfung
Soziale Isolation
Verpasste Familienereignisse
Fazit:
"Die 'Work-Life-Balance' ist eine Farce. Echte Erholung unmöglich, Freizeitplanung ein Kampf.
Ein System, das Gesundheit und Privatleben systematisch opfert."
Karriere/Weiterbildung
Meine Erfahrungen:
Lehrgänge? Nur auf dem Papier!
Kranführerschein, Höhensicherung, Stapler:
Immer abgelehnt mit „Kein Ersatzpersonal!“
200 Seiten „Belehrungen“ als Alibi-Ersatz für praktische Schulungen
Elektroarbeiten an 1000V-Anlagen – teils mit defektem Werkzeug von Vorgängern
Karriere? Nur durch Selbstausbeutung!
„Bewährungsproben“: Wer mehr arbeitet, bekommt… noch mehr Arbeit
Titel statt Aufstieg:
„Ersthelfer“, „Vertrauensperson“ – unbezahlte Zusatzaufgaben
Keine Gehaltsanpassung für Mehrverantwortung
Wissen veraltet, Zukunft blockiert
30 Jahre alte Technik – aber keine Schulungen zu modernen Standards
Jobcenter-Förderungen für Lehrgänge wurden nicht einmal zur Vermeidung von Kurzarbeit angeboten.
Was andere Bewertungen sagen:
*„Seit 2019 auf den Gabelstapler-Lehrgang wartend“* (Bewertung 2023)
„Höhenarbeit ohne Schulung – normal hier“ (Bewertung 2024)
Gehalt/Benefits
Gehaltsprobleme
Einstiegsgehalt unter Handwerksniveau
Selbst nach Erhöhungen weit unter Branchendurchschnitt
Trotz Schichtarbeit nach einem Jahr geringeres Gehalt als Kollegen in gleicher Position (siehe Gehaltsnachweis von Kollegen in meinem Brief mit Gehaltsnachweis)
Schichtzulagen werden nicht rentenwirksam!
Fehlende Sozialleistungen
Angekündigt, aber nie umgesetzt:
Kinderzuschüsse - Ja
Vermögenswirksame Leistungen (trotz Zusage nicht im Gehaltsnachweis aufgeführt) - Nein
Mangelhaftes Gesundheitsmanagement:
Betriebsärztliche Untersuchung pro Jahr? - Nein
Karriere = Sackgasse
Mehrarbeit für Titel wie "Ersthelfer", Vertrauensperson, Betriebsrat
Betriebsratsarbeit unbezahlt zusätzlich zum Job
Qualifikation blockiert:
Lehrgänge verweigert ("Kein Ersatzpersonal für Lehrgangszeiten")
Fazit
Das Einstiegsgehalt liegt unter Handwerksniveau, und selbst nach einem Jahr Vollbeschäftigung unterbezahlt. Aufstieg gibt es nur als unbezahlte Zusatzlast oder mit ausreichend Qualifikation (Meister, Techniker...). Wer hier Karriere machen will, muss entsprechende Qualifikation für mehr bereits besitzen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kritikpunkte:
Verlogene Sicherheitsinitiativen
Arbeitsschutzexperten boten Schadstoffmessgeräte an → wurden auf eigene Nachfrage nie ausgegeben
Ständig volle Apotheken-Stempelkarten (Mitarbeiter sind auf Medikamente angewiesen). Man findet überall Medikamente gegen Schmerzen, Grippe, Magenproblemen in allen Abteilungen.
Veraltete Filter → Schadstoffe in Luft (für Mitarbeiter und Umwelt)
Kein Personalausgleich trotz Überlastung durch Personalmangel
Kranke Mitarbeiter werden ersetzt, nicht geheilt
"Hauptsache Produktion läuft"-Mentalität
"TonnenTonnenTonnen", sagt man unter den Mitarbeitern, was so viel bedeutet wie "Das ist egal, Hauptsache es geht weiter."
Fazit:
"Die volle Apothekenkarte ist das eigentliche Firmenlogo."
Kollegenzusammenhalt
Positiv:
Hilfsbereite Kollegen: Einige springen sofort auf, wenn es brennt – egal, ob es um Materialbeschaffung, Reparaturen oder Einarbeitung geht.
Erfahrungsaustausch: Langjährige Mitarbeiter geben ihr Wissen weiter, besonders bei kritischen Anlagenproblemen.
Schichtübergreifende Info-Weitergabe: Wichtige Hinweise werden oft mündlich weitergegeben, wenn offizielle Kanäle versagen.
Negativ / Einschränkungen:
Unterschiedliche Einsatzbereitschaft: Nicht alle packen mit an – manche bleiben sitzen, bis sie explizit aufgefordert werden.
Überlastung der Engagierten: Diejenigen, die immer helfen, werden ausgenutzt – während andere sich drücken können.
Resignation nimmt zu: Immer mehr Kollegen sagen: "Warum soll ich mich kaputtmachen, wenn sich eh nichts ändert?"
Konkrete Beispiele:
Positiv: Bei einem Kranausfall halfen zwei Kollegen sofort, obwohl es nicht ihr Bereich war – während andere demonstrativ Pause machten.
Negativ: In der Nachtschicht mussten oft dieselben Personen alle Störungen bearbeiten, während andere sich zurücklehnten.
Fazit:
"Der Zusammenhalt ist durchwachsen – es gibt hervorragende Teamplayer, aber auch viele, die nur das Nötigste tun.
Umgang mit älteren Kollegen
Positiv:
Wertschätzung von Erfahrung:
Ältere Kollegen werden bei komplexen Problemen konsultiert
Ihr Wissen wird in der täglichen Arbeit genutzt
Negativ:
Ältere Mitarbeiter müssen oft Junior-Kollegen einarbeiten – zusätzlich zu normalen Aufgaben
Physische Belastung: Schichtarbeit und Improvisationen (z.B. schwere Notreparaturen) sind besonders hart
Wenig Rücksichtnahme:
Keine Anpassung der Arbeitsbelastung trotz Alters
Beispiel: 60-jähriger Kollege muss genauso Nachtschichten machen wie 25-jährige
Fazit:
"Die Erfahrung älterer Kollegen wird geschätzt – aber nicht geschont. Statt ihre Expertise systematisch zu nutzen, werden sie genauso belastet wie junge Mitarbeiter. Ein sinnvoller Wissenstransfer scheitert an fehlenden Konzepten."
Vorgesetztenverhalten
Positiv:
Konfliktlösung wird ernst genommen (meist faire Vermittlung)
Kenntnis der Materialprobleme und Arbeitsbelastung
Negativ:
1. Die Schicht-Ungerechtigkeit
Spät-/Nachtschicht muss Tagschicht-Probleme ausbaden
Keine Gegenseitigkeit: Nachtschicht arbeitet länger, Tagschicht so gut wie nie
Lächerliche Prioritäten: Nach 10h Nachtschicht kommt erstmal „Kaffeefrage“ und "Schichtbericht fertig?"
2. Informations-Sabotage
Wichtige Änderungen werden von Tagschicht nicht dokumentiert
Nachtschicht sucht stundenlang nach "Geisterstörungen"
Typische Ausrede: "Ja, haben wir nicht einzutragen."
3. Führung unter Stromausfall
Dringlichkeiten wechseln stündlich
Bei Störungen: Stress statt Support
Kein Verständnis für Nachtschicht-Realität
Fazit:
"Die Führung erkennt die Probleme, aber ändert nichts. Die Tagschicht macht oft pünktlich Feierabend. Infos gehen durch fehlende Dokumentation von Arbeiten verloren, unnötiger selbst konstruierter Druck durch fehlende Informationen bei Störungen bleiben.
Arbeitsbedingungen
Kritische Verstöße:
- Absichtlich deaktivierte Sicherheitssysteme, um automatische Abschaltung durch defekte Bauteile der Produktion zu umgehen
- Unkontrollierte 40-Tonnen-Kräne (defekte Steuerung, und Ersatzteil seit vielen Wochen im Bestellprozess)
Produktion wurde nach tödlichem Unfall eines Fremdarbeiters und Ende der Ermittlungen durch Behörden schnell fortgesetzt
Lebensgefährliche Bedingungen:
✔ Arbeiter waten auf provisorischen Holzpaletten / Erhöhungen durch 95°C heißes Wasser, weil automatische Absperreinrichtungen schon seit Monaten defekt sind
✔ Defekte Werkzeuge für Arbeiten bis 1000V -> Eigenes Werkzeug zur Sicherheit
✔ weiter 20+ bekannte, Sicherheitsmängel aber keine Details dazu
Systemversagen:
Keine Schulungen (Höhensicherung/Kräne/Hebebühne/Gabelstapler)
Reparaturen ohne Qualifikation (Kranbedienung, Absturzsicherungen, Höhenarbeiten)
"Ein Toter pro Jahr" – dieser zynische Spruch unter Kollegen spiegelt die Realität wider
Fazit:
"Dem Unternehmen sind diese Probleme (ausführlich in Schichtbüchern festgehalten) bekannt, dass nach Todesfällen umgehend weiter produziert wird, ist rein wirtschaftlich. Diese Zustände sind kein Versehen, sondern kalkuliert."
Kommunikation
Technische Ausstattung:
Veraltete Funkgeräte (laut Hersteller nicht mehr produziert) mit nur 4 Kanälen für 25+ Mitarbeiter
Lebensgefährliche Situationen: Z.b. bei einer Kranreparatur war kein Funkkontakt möglich → privates Handy zur Kommunikation als Notlösung eingesetzt → 18m Sturz zerstörte das private Gerät.
Sicherheitsrisiko durch Systemversagen:
Mitarbeiter müssen regelmäßig private Geräte riskieren, weil dienstliche Ausstattung unzureichend ist
Keine Konsequenzen nach solchen Vorfällen - weder technische Nachrüstung noch Verfahrensänderungen
Wirtschaftliche Folgen:
Mitarbeiter subventionieren mit privater Ausstattung den Betrieb
Fazit
„Diese Praxis ist unverantwortlich und unwürdig:
Sicherheitsrisiko: Wenn lebenswichtige Kommunikation nur über private Geräte läuft
Finanzielle Belastung: Mitarbeiter haften für zerstörte Privatgeräte
Systemisches Versagen: Keine Lösungen trotz bekannter Probleme
Gleichberechtigung
Kritikpunkte:
Schichtungerechtigkeit:
Tagschicht (Mo-Fr) kann Arbeit liegen lassen
Spät-/Nachtschicht (7 Tage) muss liegen gelassene Arbeit bewältigen und gleichzeitig Störungen im Produktionsprozess beheben
Fehlende Solidarität:
Oft eine „Nach-mir-die-Sintflut“-Mentalität der Tagschicht
Belohnungssystem:
Fleiß wird bestraft (mehr Arbeit) "Wenn du Zeit hast..." im Regelfall Probleme auf die einen anderen Kollegen dann ansprechen, aber die Zeit fehlt zur Mehrarbeit neben auftretenden Störungen.
Fazit zur Gleichberechtigung:
"Während offiziell gleiche Bedingungen propagiert werden, herrscht in der Praxis ein klares Ungleichgewicht: Die Tagschicht profitiert von planbaren Arbeitszeiten, während die Spät- und Nachtschicht oft systematisch deren unerledigte Aufgaben übernimmt. Dieses System belohnt Verantwortungsbewusstsein paradoxerweise mit zusätzlicher Belastung – ein kontraproduktiver Kreislauf. Besonders in produktionsnahen Bereichen anderer Schichten zeigt sich dieses Ungleichgewicht zwischen den Schichten besonders deutlich."
Interessante Aufgaben
Positiv:
Eigenverantwortung bei Störungen
Abwechslung durch Improvisation
Negativ:
Schichtungerechtigkeit:
Tagschicht (Mo-Fr) schiebt Arbeit oft mit "Musst du fertig machen" ab
Spät-/Nachtschicht (7 Tage) räumt diese Arbeiten dann auf - ohne Unterstützung
Arbeitsverteilung:
Kompetenz = Mehrarbeit
Keine Mitgestaltung:
Vorschläge scheitern an "War schon immer so"
Fazit:
Die Tagschicht verlässt sich darauf, dass die Spät-/Nachtschicht ihre liegengebliebenen Arbeiten erledigt – völlig egal, dass diese bereits mit eigenen Problemen kämpft. Während die einen pünktlichen Feierabend oder Wochenende machen, müssen die anderen deren Arbeit zusätzlich schultern. Diese oft einseitige Ausbeutung zerstört jegliche Teamarbeit.