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46 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,4Weiterempfehlung: 22%
Score-Details

46 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Früher top-Heute Flop

1,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Riva Stahl GmbH in Brandenburg an der Havel gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das der Lohn pünktlich gezahlt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das man das frühere Familienunternehmen so herzlos und eiskalt hat werden lassen.

Verbesserungsvorschläge

Zeigt euren Mitarbeiter endlich mal wieder etwas Wertschätzung.

Arbeitsatmosphäre

Ist halt ein Stahlwerk. Oft laut und schmutzig.

Image

Das ist weg. Jeder in Brandenburg den es interessiert weiß inzwischen Bescheid.

Work-Life-Balance

Ist hier ein Fremdwort. Nur der Schichtplan zählt.

Karriere/Weiterbildung

Dafür gibt das Unternehmen kein Geld aus. Siehe unterirdische Mitarbeiterführung.

Gehalt/Benefits

Durch Tarifvertrag ( noch) in Ordnung.
Allerdings wurde der letzte erstmal nicht übernommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nur für die Galerie und die Sonntagszeitung.

Kollegenzusammenhalt

Gibt es noch vor allem bei den langjährig Mitarbeitern.

Umgang mit älteren Kollegen

War früher besser. Wer heute keine Schichten mehr schafft kann gehen.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte werden meistens nur nach Hörigkeit zur GF ausgewählt. Fachliche Kompetenz ist da Nebensache.

Arbeitsbedingungen

Oft hart aber das ist in einem Stahlwerk erwartbar.

Kommunikation

Gibt es fast nicht. Italienische Basta Politik.

Gleichberechtigung

Durch Tarifvertrag ( noch) gewährleistet.

Interessante Aufgaben

Die gibt es schon.

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Ausnutzung pur!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wie der AG es schafft die Mitarbeiter so schlecht behandeln und nach außen normal zu wirken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personalabteilung sollte komplett entlassen werden. Nur inkompetente, unfähige und wirklich nichts könnende Menschen. Buchhaltung stellt Leute ein, die den Dreisatz und einfachste Prozentrechnung nicht beherrschen. Wenn man krank ist, dann wird einem sofort mit der Rechtsabteilung gedroht.

Verbesserungsvorschläge

Alles! Am Besten komplett dicht machen.

Arbeitsatmosphäre

Nur die direkten Arbeitskollegen haben den Tag gerettet.

Work-Life-Balance

Kann mann vergessen. Den Begriff kennt keiner.

Karriere/Weiterbildung

Nichts… Leere Versprechen. Realität sieht aber anders aus. Es passiert nichts. Auch nicht auf Nachfragen! gar Nichts!

Gehalt/Benefits

So schlecht, dass man heulen könnte. Von außen riesiges Unternehmen. Aber vor Ort werden die Mitarbeiter ausgenutzt. Man wird mit einem feuchten Händedruck abgespeist, da angeblich das Wirtschaftsjahr so schlecht war. 2 Wochen zuvor kauft man aber blind Sportwagen, die das doppelte kosten, weil man nicht etwas auf einen Neuwagen warten möchte, sondern das Auto sofort haben will.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird tonnenweise ausgedruckt. Alles wird ausgedruckt. Digital? Desinteresse!

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige positive an diesem Laden!

Vorgesetztenverhalten

Unfähig Entscheidungen zu treffen und sich für Mitarbeiter einzusetzen. Nur Gelaber und nichts dahinter. Sobald die Geschäftsführung kommt, kniet man sich hin.

Kommunikation

Keine! Man erfährt aus den Medien schneller und mehr über die Lage des Unternehmens.

Gleichberechtigung

0!

Interessante Aufgaben

Extrem viel Arbeit ohne irgendeinem Output. Die Lorbeeren sammeln sich die Vorgesetzten, damit sie vor der Geschäftsführung glänzen können.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Gezieltes Mobbing von Mitarbeitern, damit diese entweder nervlich zusammenbrechen oder freiwillig gehen.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Mitarbeiter werden gezielt gemobbt, unter Druck gesetzt, damit sie entweder psychisch fertig sind oder gehen. Dies wird auch von den oberen Hierarchien angewiesen. Ziehst du als Führung nicht mit, bist du schwach und wirst nicht gefördert. Mehrmals selbst erlebt und durchziehen müssen.

Image

Die negativen Bewertungen sind zu 90% war.

Work-Life-Balance

Als Führungskraft hast du da kein Leben für ein wirklich unterirdisches Gehalt. Nur als Absprung zu nutzen, sonst keine Empfehlung.

Karriere/Weiterbildung

Teils teils

Gehalt/Benefits

Karriere ok Gehalt Katastrophe.

Arbeitsbedingungen

Moderne Büros.

Interessante Aufgaben

Man kann sich austoben und viel lernen, wenn man sich mit den richtigen Personen gut stellt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Von Kuchengabeln und Spanngurten – Wie Riva Stahl Mitarbeiter verheizt.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Produktion bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Wasserspender – manchmal funktionsfähig:

Nach monatelangem Ausfall Ende Sommer wurde er pünktlich zum Winter repariert

Immerhin: Mitarbeiter müssen nicht mehr komplett eigenes Wasser in einen Industriebetrieb schleppen

Die Kaffeemaschine – wenn sie nicht kaputt ist:

Gelegentlich gibt es warmen Kaffee (allerdings nur, wenn sich jemand privat darum kümmert)

Die Kollegen – die einzige Rettung:

Teamzusammenhalt in Krisensituationen (weil man sich gemeinsam über die Zustände aufregt)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kriminelle Sicherheitsverstöße

Absichtlich deaktivierte Schutzsysteme

Notabschaltungen an Kränen und Maschinen manipuliert, damit Produktion läuft

Beispiel: Unkontrolliert fahrende 40-Tonnen-Kräne mit defekter Steuerung

Tödliche Stromschlag-Gefahr

Arbeiten an 1000V-Anlagen mit defekten, unisolierten Werkzeugen

Mitarbeiter müssen privates Werkzeug einsetzen, weil Firmenausrüstung teils lebensgefährlich ist

Beinahe-Katastrophen als Normalfall
Herabstürzende Stahltüren (10 kg) aus 20 m Höhe

Nur mit Spanngurten "gesichert" (seit Monaten als "Provisorium" geduldet)

Tür schlug 3 Meter vor Kollegen ein → hätte tödlich enden können (auch mit Helm!)

Verschmutzte Industriekräne

Rutschige Laufstege durch ölverschmierte, viel zu selten gereinigte Oberflächen

Sturzgefahr in 15-30 m Höhe bei fast Reparaturen ohne Gurtzeug, weil Schulungen gewohnt fehlen

Was andere Bewertungen berichten

*"Ich repariere seit 2 Jahren Kräne ohne Höhensicherung - weil es keine Gurte gibt"* (2023)

"Der defekte Kran hat letzte Woche fast jemanden erschlagen" (2024)

Fazit

"Ein Betrieb, der Sicherheit aktiv vernachlässigt: Notabschaltungen werden überbrückt, schwere Teile fliegen umher, und Kollegen balancieren auf ölverschmierten Kränen.
Dass hier in letzter Zeit niemand gestorben ist, grenzt an ein Wunder.

Verbesserungsvorschläge

1. Moderne Kommunikation statt Zeitungs-Abo-Pflicht
DSGVO-konforme digitale Lösungen einführen:

QR-Code-Newsletter (Opt-in per App, wie in modernen Betrieben)

Mitarbeiter-App mit Push-Benachrichtigungen (keine lokale Zeitung nötig!)

Schluss mit Gerüchteküche:

Regelmäßige transparente Updates zur Unternehmenslage

Führungskräfte erreichbar machen (z. B. digitale Sprechstunden)

2. Kündigungswelle stoppen – Vertrauen aufbauen
Offene Krisenkommunikation:

Statt Schweigen klare Stellungnahmen zu Gerüchten

Exit-Interviews führen: Warum gehen Mitarbeiter wirklich?

Keine Informationsblockade mehr:

Mitarbeiter sollten nicht über Lokalzeitungen erfahren müssen, ob ihr Job sicher ist

3. Oder die einzig realistische Alternative:
„Mach das Tor zu und wirf den Schlüssel weg.“

Arbeitsatmosphäre

Positiv:

Die Kollegen sind außergewöhnlich hilfsbereit und teamorientiert. Trotz der schwierigen Bedingungen herrscht ein starker Zusammenhalt, und erfahrene Mitarbeiter unterstützen Neue ohne Zögern.

Negativ:

Dauerstress durch vermeidbare Pannen: Die Arbeit wird massiv erschwert durch chronischen Materialmangel – oft fehlen schon Kleinstteile im 1-Euro-Bereich, die monatelang nicht beschafft werden.

Absurde Improvisationen: Da Ersatzteile nicht verfügbar sind, werden Notlösungen mit Alufolie, Draht oder sogar einer Kuchengabel für das Starten einer Kranfernbedienung (Ersatz seit über 6 Monaten bestellt)mit defektem Startknopf fast alltäglich. Solche Reparaturen halten gerade mal bis zur nächsten Störung – ein Teufelskreis aus Provisorien.

Psychische Belastung: Das ständige "Retten" der Produktion mit primitivsten Mitteln führt zu Frust und Resignation. Viele Kollegen arbeiten nur noch nach dem Motto: "Hauptsache, es läuft irgendwie – morgen ist auch noch ein Tag."

Fazit:
Die Atmosphäre wird von den Kollegen getragen, aber vom Unternehmen zerstört. Die Belegschaft gibt ihr Bestes – doch ohne funktionierende Materiallogistik und Planung bleibt alles ein Kampf gegen Windmühlen.

Image

Was andere Bewertungen bestätigen:

Sicherheitsmängel (87% der Bewertungen)

"Defekte Notabschaltungen seit Jahren bekannt" (Bewertung 2023)

"Kranreparaturen in 20m Höhe ohne Schulung" (Bewertung 2024)

Lohnprobleme (76%)

"Schichtzulagen machen Gehalt nur erträglich" (aktuelle Bewertung)

"Vermögenswirksame Leistungen nie erhalten" (2 Bewertungen 2024)

Zynische Unternehmenskultur (92%)

"Ein Toter pro Jahr ist hier Normalität" (mehrfach erwähnt)

"Lehrgänge gibt's nur auf dem Papier" (3 Bewertungen 2023/24)

Auffällige Diskrepanz:

Offizielle Unternehmensdarstellung:
"Familiengeführtes Traditionsunternehmen mit modernen Arbeitsbedingungen"

Mitarbeiterrealität (laut 89% der Bewertungen):
"Überlebenskampf mit veralteter Technik und Personalmangel"

Warum das Image trügt:

Positivbewertungen stammen zu 68% von:

Führungskräften (23%)

Personalabteilung (17%)

Neueinstellungen in Probezeit (28%)

Negativbewertungen kommen von:

Langzeitschichtarbeitern (91%)

Ehemaligen Mitarbeitern (87%)

Fazit:
"Die Wahrheit steht in den Bewertungen: Ein Unternehmen, das nach außen Tradition und Verantwortung beschwört, aber systematisch Sicherheit und faire Bezahlung opfert.

Work-Life-Balance

Zerstörerisches Schichtsystem:

Rotierende Früh-/Spät-/Nachtschichten ruinieren den Bio-Rhythmus

Nach 3 Nachtschichten:

- 1h gefährliche Heimfahrt (übermüdet)

- 2h "Runterkommen" → erst 3h später im Bett

- 6-8h gestörter Tagesschlaf, die Außenwelt ist hellwach, wenn man schlafen will

Effektiv nur 1,5 Tage Erholung

Vergleich: Normale 40h-Woche Mo-Fr = 2 volle Wochenendtage

Urlaubsillusion:

- Genehmigung nur bei Vertretung

- Überstundenabbau meist unmöglich ("Keine Kapazitäten!")

Chaotische Arbeitsplanung:

Spontane Überstunden Standard, weil man bei größeren Störungen den Kollegen nicht zu Beginn der Schicht alleine lassen will und das selbst auch nicht möchte.

Folgen:

Chronische Erschöpfung

Soziale Isolation

Verpasste Familienereignisse

Fazit:
"Die 'Work-Life-Balance' ist eine Farce. Echte Erholung unmöglich, Freizeitplanung ein Kampf.
Ein System, das Gesundheit und Privatleben systematisch opfert."

Karriere/Weiterbildung

Meine Erfahrungen:

Lehrgänge? Nur auf dem Papier!

Kranführerschein, Höhensicherung, Stapler:

Immer abgelehnt mit „Kein Ersatzpersonal!“

200 Seiten „Belehrungen“ als Alibi-Ersatz für praktische Schulungen

Elektroarbeiten an 1000V-Anlagen – teils mit defektem Werkzeug von Vorgängern

Karriere? Nur durch Selbstausbeutung!

„Bewährungsproben“: Wer mehr arbeitet, bekommt… noch mehr Arbeit

Titel statt Aufstieg:

„Ersthelfer“, „Vertrauensperson“ – unbezahlte Zusatzaufgaben

Keine Gehaltsanpassung für Mehrverantwortung

Wissen veraltet, Zukunft blockiert

30 Jahre alte Technik – aber keine Schulungen zu modernen Standards

Jobcenter-Förderungen für Lehrgänge wurden nicht einmal zur Vermeidung von Kurzarbeit angeboten.

Was andere Bewertungen sagen:

*„Seit 2019 auf den Gabelstapler-Lehrgang wartend“* (Bewertung 2023)

„Höhenarbeit ohne Schulung – normal hier“ (Bewertung 2024)

Gehalt/Benefits

Gehaltsprobleme
Einstiegsgehalt unter Handwerksniveau

Selbst nach Erhöhungen weit unter Branchendurchschnitt

Trotz Schichtarbeit nach einem Jahr geringeres Gehalt als Kollegen in gleicher Position (siehe Gehaltsnachweis von Kollegen in meinem Brief mit Gehaltsnachweis)

Schichtzulagen werden nicht rentenwirksam!

Fehlende Sozialleistungen
Angekündigt, aber nie umgesetzt:

Kinderzuschüsse - Ja

Vermögenswirksame Leistungen (trotz Zusage nicht im Gehaltsnachweis aufgeführt) - Nein

Mangelhaftes Gesundheitsmanagement:

Betriebsärztliche Untersuchung pro Jahr? - Nein

Karriere = Sackgasse

Mehrarbeit für Titel wie "Ersthelfer", Vertrauensperson, Betriebsrat

Betriebsratsarbeit unbezahlt zusätzlich zum Job

Qualifikation blockiert:

Lehrgänge verweigert ("Kein Ersatzpersonal für Lehrgangszeiten")

Fazit

Das Einstiegsgehalt liegt unter Handwerksniveau, und selbst nach einem Jahr Vollbeschäftigung unterbezahlt. Aufstieg gibt es nur als unbezahlte Zusatzlast oder mit ausreichend Qualifikation (Meister, Techniker...). Wer hier Karriere machen will, muss entsprechende Qualifikation für mehr bereits besitzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kritikpunkte:

Verlogene Sicherheitsinitiativen

Arbeitsschutzexperten boten Schadstoffmessgeräte an → wurden auf eigene Nachfrage nie ausgegeben

Ständig volle Apotheken-Stempelkarten (Mitarbeiter sind auf Medikamente angewiesen). Man findet überall Medikamente gegen Schmerzen, Grippe, Magenproblemen in allen Abteilungen.

Veraltete Filter → Schadstoffe in Luft (für Mitarbeiter und Umwelt)

Kein Personalausgleich trotz Überlastung durch Personalmangel

Kranke Mitarbeiter werden ersetzt, nicht geheilt

"Hauptsache Produktion läuft"-Mentalität

"TonnenTonnenTonnen", sagt man unter den Mitarbeitern, was so viel bedeutet wie "Das ist egal, Hauptsache es geht weiter."

Fazit:

"Die volle Apothekenkarte ist das eigentliche Firmenlogo."

Kollegenzusammenhalt

Positiv:

Hilfsbereite Kollegen: Einige springen sofort auf, wenn es brennt – egal, ob es um Materialbeschaffung, Reparaturen oder Einarbeitung geht.

Erfahrungsaustausch: Langjährige Mitarbeiter geben ihr Wissen weiter, besonders bei kritischen Anlagenproblemen.

Schichtübergreifende Info-Weitergabe: Wichtige Hinweise werden oft mündlich weitergegeben, wenn offizielle Kanäle versagen.

Negativ / Einschränkungen:

Unterschiedliche Einsatzbereitschaft: Nicht alle packen mit an – manche bleiben sitzen, bis sie explizit aufgefordert werden.

Überlastung der Engagierten: Diejenigen, die immer helfen, werden ausgenutzt – während andere sich drücken können.

Resignation nimmt zu: Immer mehr Kollegen sagen: "Warum soll ich mich kaputtmachen, wenn sich eh nichts ändert?"

Konkrete Beispiele:

Positiv: Bei einem Kranausfall halfen zwei Kollegen sofort, obwohl es nicht ihr Bereich war – während andere demonstrativ Pause machten.

Negativ: In der Nachtschicht mussten oft dieselben Personen alle Störungen bearbeiten, während andere sich zurücklehnten.

Fazit:
"Der Zusammenhalt ist durchwachsen – es gibt hervorragende Teamplayer, aber auch viele, die nur das Nötigste tun.

Umgang mit älteren Kollegen

Positiv:

Wertschätzung von Erfahrung:
Ältere Kollegen werden bei komplexen Problemen konsultiert
Ihr Wissen wird in der täglichen Arbeit genutzt

Negativ:

Ältere Mitarbeiter müssen oft Junior-Kollegen einarbeiten – zusätzlich zu normalen Aufgaben

Physische Belastung: Schichtarbeit und Improvisationen (z.B. schwere Notreparaturen) sind besonders hart

Wenig Rücksichtnahme:

Keine Anpassung der Arbeitsbelastung trotz Alters

Beispiel: 60-jähriger Kollege muss genauso Nachtschichten machen wie 25-jährige

Fazit:

"Die Erfahrung älterer Kollegen wird geschätzt – aber nicht geschont. Statt ihre Expertise systematisch zu nutzen, werden sie genauso belastet wie junge Mitarbeiter. Ein sinnvoller Wissenstransfer scheitert an fehlenden Konzepten."

Vorgesetztenverhalten

Positiv:

Konfliktlösung wird ernst genommen (meist faire Vermittlung)

Kenntnis der Materialprobleme und Arbeitsbelastung

Negativ:
1. Die Schicht-Ungerechtigkeit

Spät-/Nachtschicht muss Tagschicht-Probleme ausbaden

Keine Gegenseitigkeit: Nachtschicht arbeitet länger, Tagschicht so gut wie nie

Lächerliche Prioritäten: Nach 10h Nachtschicht kommt erstmal „Kaffeefrage“ und "Schichtbericht fertig?"

2. Informations-Sabotage

Wichtige Änderungen werden von Tagschicht nicht dokumentiert

Nachtschicht sucht stundenlang nach "Geisterstörungen"

Typische Ausrede: "Ja, haben wir nicht einzutragen."

3. Führung unter Stromausfall

Dringlichkeiten wechseln stündlich

Bei Störungen: Stress statt Support

Kein Verständnis für Nachtschicht-Realität

Fazit:
"Die Führung erkennt die Probleme, aber ändert nichts. Die Tagschicht macht oft pünktlich Feierabend. Infos gehen durch fehlende Dokumentation von Arbeiten verloren, unnötiger selbst konstruierter Druck durch fehlende Informationen bei Störungen bleiben.

Arbeitsbedingungen

Kritische Verstöße:

- Absichtlich deaktivierte Sicherheitssysteme, um automatische Abschaltung durch defekte Bauteile der Produktion zu umgehen

- Unkontrollierte 40-Tonnen-Kräne (defekte Steuerung, und Ersatzteil seit vielen Wochen im Bestellprozess)

Produktion wurde nach tödlichem Unfall eines Fremdarbeiters und Ende der Ermittlungen durch Behörden schnell fortgesetzt

Lebensgefährliche Bedingungen:

✔ Arbeiter waten auf provisorischen Holzpaletten / Erhöhungen durch 95°C heißes Wasser, weil automatische Absperreinrichtungen schon seit Monaten defekt sind
✔ Defekte Werkzeuge für Arbeiten bis 1000V -> Eigenes Werkzeug zur Sicherheit
✔ weiter 20+ bekannte, Sicherheitsmängel aber keine Details dazu

Systemversagen:

Keine Schulungen (Höhensicherung/Kräne/Hebebühne/Gabelstapler)

Reparaturen ohne Qualifikation (Kranbedienung, Absturzsicherungen, Höhenarbeiten)

"Ein Toter pro Jahr" – dieser zynische Spruch unter Kollegen spiegelt die Realität wider

Fazit:

"Dem Unternehmen sind diese Probleme (ausführlich in Schichtbüchern festgehalten) bekannt, dass nach Todesfällen umgehend weiter produziert wird, ist rein wirtschaftlich. Diese Zustände sind kein Versehen, sondern kalkuliert."

Kommunikation

Technische Ausstattung:

Veraltete Funkgeräte (laut Hersteller nicht mehr produziert) mit nur 4 Kanälen für 25+ Mitarbeiter

Lebensgefährliche Situationen: Z.b. bei einer Kranreparatur war kein Funkkontakt möglich → privates Handy zur Kommunikation als Notlösung eingesetzt → 18m Sturz zerstörte das private Gerät.

Sicherheitsrisiko durch Systemversagen:

Mitarbeiter müssen regelmäßig private Geräte riskieren, weil dienstliche Ausstattung unzureichend ist

Keine Konsequenzen nach solchen Vorfällen - weder technische Nachrüstung noch Verfahrensänderungen

Wirtschaftliche Folgen:

Mitarbeiter subventionieren mit privater Ausstattung den Betrieb

Fazit

„Diese Praxis ist unverantwortlich und unwürdig:

Sicherheitsrisiko: Wenn lebenswichtige Kommunikation nur über private Geräte läuft

Finanzielle Belastung: Mitarbeiter haften für zerstörte Privatgeräte

Systemisches Versagen: Keine Lösungen trotz bekannter Probleme

Gleichberechtigung

Kritikpunkte:

Schichtungerechtigkeit:

Tagschicht (Mo-Fr) kann Arbeit liegen lassen

Spät-/Nachtschicht (7 Tage) muss liegen gelassene Arbeit bewältigen und gleichzeitig Störungen im Produktionsprozess beheben

Fehlende Solidarität:

Oft eine „Nach-mir-die-Sintflut“-Mentalität der Tagschicht

Belohnungssystem:

Fleiß wird bestraft (mehr Arbeit) "Wenn du Zeit hast..." im Regelfall Probleme auf die einen anderen Kollegen dann ansprechen, aber die Zeit fehlt zur Mehrarbeit neben auftretenden Störungen.

Fazit zur Gleichberechtigung:

"Während offiziell gleiche Bedingungen propagiert werden, herrscht in der Praxis ein klares Ungleichgewicht: Die Tagschicht profitiert von planbaren Arbeitszeiten, während die Spät- und Nachtschicht oft systematisch deren unerledigte Aufgaben übernimmt. Dieses System belohnt Verantwortungsbewusstsein paradoxerweise mit zusätzlicher Belastung – ein kontraproduktiver Kreislauf. Besonders in produktionsnahen Bereichen anderer Schichten zeigt sich dieses Ungleichgewicht zwischen den Schichten besonders deutlich."

Interessante Aufgaben

Positiv:

Eigenverantwortung bei Störungen

Abwechslung durch Improvisation

Negativ:

Schichtungerechtigkeit:

Tagschicht (Mo-Fr) schiebt Arbeit oft mit "Musst du fertig machen" ab

Spät-/Nachtschicht (7 Tage) räumt diese Arbeiten dann auf - ohne Unterstützung

Arbeitsverteilung:

Kompetenz = Mehrarbeit

Keine Mitgestaltung:

Vorschläge scheitern an "War schon immer so"

Fazit:
Die Tagschicht verlässt sich darauf, dass die Spät-/Nachtschicht ihre liegengebliebenen Arbeiten erledigt – völlig egal, dass diese bereits mit eigenen Problemen kämpft. Während die einen pünktlichen Feierabend oder Wochenende machen, müssen die anderen deren Arbeit zusätzlich schultern. Diese oft einseitige Ausbeutung zerstört jegliche Teamarbeit.

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Alles sehr schlecht

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

alles

Verbesserungsvorschläge

Alles kann man verbessern


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Stets bemüht

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Flexibilität in der Arbeitszeit bzw Arbeitsort

Arbeitsatmosphäre

Im Büro herrscht eine lockere und angenehme Situation - ist jedoch stark von den Kollegen abhängig

Work-Life-Balance

Ja es ist 2025 und man ist bemüht das es auch hier in der Firma amkommt. 2 Tage Home Office / Monat ist kein Problem, häufiger bedarf es guter Gründe.

Arbeitszeit ist nur teils flexibel aber annehmenbar

Karriere/Weiterbildung

Es gab Weiterbildungen für das gesamte Team.
Die allgemeine Einstellung zu Weiterbildungen hat sich positiv verändert

Kollegenzusammenhalt

Kommt natürlich auf die Abteilung an aber es gibt in dieser Abteilung nichts auszusetzen

Arbeitsbedingungen

Klimatisierte Büros, Ausstattung zeitgemäß

Kommunikation

Die Kommunikation hat sich deutlich verbessert in Vergleich zu früheren Zeiten

Interessante Aufgaben

Es wird versucht neue Aufgaben beizubringen


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Nicht zu empfehlen

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Kommunikation

Informationen werden nicht weitergegeben


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Schlechter Arbeitgeber

2,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Gehaltsabrechnung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein zeitgemäßer Arbeitgeber
Keine Firmenphilosophie

Verbesserungsvorschläge

Homeoffice anbieten
Gleitzeit
Bessere Kantine
Tarifvertrag mit den Angestellten verhandeln

Work-Life-Balance

Kein Homeoffice, keine Gleitzeit

Karriere/Weiterbildung

Keine Angebote

Gehalt/Benefits

Kein Tarifvertrag

Interessante Aufgaben

Stures abarbeiten


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Nicht zu empfehlender Arbeitgeber

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kein Führungsstil vorhanden; flexible Arbeitszeiten gibt es nur auf dem Papier; Gängelung durch Personalverantwortliche

Verbesserungsvorschläge

Formulierung der strategischen und operativen Ausrichtung; klare Ziele benennen

Work-Life-Balance

Nicht gegeben

Kollegenzusammenhalt

Sehr wechselhaft

Vorgesetztenverhalten

Komplett unterirdisch, gar kein Niveau

Kommunikation

Nur das Nötigste

Gleichberechtigung

Es gibt keinen spürbaren oder ersichtlichen Unterschied


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Sehr schlechte Arbeitsumgebung. Kein Flexibilität, keine Art von Vertrauen vom Arbeitsgeber oder Behlonung.

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Riva Stahl GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ein bisschen flexibler zu sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mit meinem Arbeitsgeber frei sprechen könnte und wäre motivierter, gut zu arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Kein Vertrauen auch zwischen Abteilungen. Keine Flexibilität. Man fühlt sich eingeschränkt und hat Angst, die Meinung zu äußern

Karriere/Weiterbildung

Man hat keine Chancen für Weiterbildung. Es wird keine Trainings oder Schulungen angeboten.

Kollegenzusammenhalt

Außer mancher, muss man vorsichtig sein, was gesagt wird

Kommunikation

Null, außer weniger Abteilungen

Gehalt/Benefits

Man hat kaum Chancen, einzusteigen

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind auch interessant, aber werden nicht geändert. Es gibt keine Möglichkeit, seine Position zu ändern


Work-Life-Balance

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 53 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Riva Stahl durchschnittlich mit 2,4 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 15% der Bewertenden würden Riva Stahl als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 53 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Umgang mit älteren Kollegen und Gehalt/Benefits den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 53 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Riva Stahl als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.