Die Veränderungen werden spürbar
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Leistung wird gefordert
• Anregungen können geäußert werden
• Innovation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird nicht immer berücksichtigt wo die einzelnen Stationen gerade abzuholen sind. Nicht alle haben das gleiche Niveau, aber es wird von allen das Gleiche erwartet. Dazu benötigt es genaueres Hinschauen, ob die Stationen dies derzeit überhaupt leisten können.
Verbesserungsvorschläge
• Bei Planungen und Prozessveränderungen sollten unbedingt Personen aus den jeweiligen Abteilungen hinzugezogen werden. Dabei nicht unbedingt immer nur die Führungskraft sondern eher langjährige Mitarbeitende involvieren und deren Erfahrungswissen nutzen.
• Ein Sommerfest planen
Arbeitsatmosphäre
Es ist spürbar, dass das Haus durch die veränderten Anforderungen (z.B. Vorgaben der Politik) stärker unter Druck steht und dass es transparentere und schnellere Prozesse und Abläufe benötigt. Aber gleichzeitig wird immer darauf geschaut, wie unsere Leistungen auch abgebildet und die erbrachten Dienste bezahlt werden können. Alle Berufsgruppen sind gefordert und auf Teamwork wird großer Wert gelegt. Das jährliche Sommerfest wurde 2018 sehr vermisst und sollte aus Möglichkeit des Austausches zwischen den Berufsgruppen und Führungsebenen und als Zeichen der Wertschätzung unbedingt wieder stattfinden.
Image
Aktuell ist eine umfassende Imagekampagne gestartet. Es wird nach Pflegenden aus allen Bereichen gesucht. Die Inhalte der Werbung sind mit der Hilfe der Mitarbeitenden entstanden und werden durch tolle Aktionen (Internetpräsenz, Filme, Banner am Hauptbahnhof, Werbung auf der U-Bahn, 2. Nacht der Pflege) verbreitet. Die Führungsebenen werden mittels Coaching und dem Austausch in Gruppenarbeiten weiterhin gefördert.
Nach diversen Wechseln in der Geschäftsleitung, der Pflegedienstleitung und auch der Chefärzte, arbeitet es derzeit im Unternehmen. Die Wünsche und Werte Robert Boschs werden wieder stärker in den Fokus genommen und mit neuem Leben gefüllt. Es ist ein Prozess in Gang gekommen, der jedoch noch nicht allen Mitarbeitenden bereits deutlich ist. Jetzt ist die Zeit, Dinge anzusprechen und somit das Image des RBK wieder zu steigern. Das RBK ist ein tolles Krankenhaus und interessanter Arbeitgeber!
Work-Life-Balance
Es gibt verschiedene Angebote wie das BETSI- Gesundheitsförderungsprogramm, einen Yoga- Kurs oder Ermäßigung für Sportkurse (Kieser-Training) und eine Kita. Zudem kann man den Dienstplan durch Wünsche mitgestalten. Darüber hinaus ist jeder immer auch für sich selbst und seine Balance verantwortlich.
Karriere/Weiterbildung
In diesem Bereich ist das RBK sehr breit aufgestellt. Über Fortbildungsangebote zu diversen Themen (Thoraxdrainage, Tracheostoma oder Dekubitusprophylaxe), Weiterbildungen wie Hygiene- oder Wundbeauftragte, bietet das RBK auch die Möglichkeit eines Stipendienprogrammes. Mitarbeitende können so berufsbegleitend studieren oder eine Auslandshospitation machen. Das Angebot ist umfassend.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird gemäß der aktuellen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst gezahlt. Es gibt jährlich eine leistungsorientierte Prämie. Derzeit gibt es Sonderzahlungen in verschiedenen Bereichen und Schichtleitungen erhalten ebenfalls eine Zulage. Eine flächendeckende Einspringpauschale fehlt noch.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der AG bietet den Mitarbeitenden ein Job-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und es gibt Car2go-Parkplätze direkt am Haus. Das Energiesparmanagement ist m. M. n. noch ausbaufähig und zu wenig spürbar. Das Essen in der Cafeteria ist gut, ob Fairtrade durchgehend berücksichtigt wird, ist mir nicht bekannt. Es gibt kostenlos Tafelwasser für alle. Die To-Go-Becher sind aus ökologisch verträglichem Material.
Kollegenzusammenhalt
Mein festes Team ist für mich eine wesentliche Grundlage für eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten und schafft eine sehr gute Basis für mein tägliches Arbeiten, trotzdem ist die Hilfe der Kolleginnen und Kollegen aus dem Springerpool immer wieder Retter in der Not und ein gutes Backup für das Ausfallmanagement.
Umgang mit älteren Kollegen
Ganz unabhängig vom Arbeitgeber gibt es außer der Befreiung vom Nachtdienst (meist wird ein Attest erbeten) noch nicht viele Ansätze in diesem Bereich. Ältere Pflegende werden jedoch auf den Stationen individuell berücksichtigt im tgl. Arbeiten. Einstellungen sind altersunabhängig.
Vorgesetztenverhalten
Die neue Führungsebene der Pflege ist noch nicht voll besetzt, aber jede Station hat eine Stationsleitung und somit einen Ansprechpartner. Es werden Trainee- Stellen angeboten, um zukünftige Führungskräfte zu fördern. Die PDL ist z.B. durch Wochentermine mit den Leitungen im Austausch und kommt auch gern zu Stationsbesprechungen. Der Direktor bietet allen (Pflege)Mitarbeitenden wöchentlich eine freie Sprechstunde an.
Arbeitsbedingungen
Je nach Stationsgröße ist das Dienstzimmer natürlich lauter und leiser, aber alle Mitarbeitenden haben einen Arbeitsplatz. Die Ausstattung der mobilen Geräte (IPad, Laptop) ist bedarfsgerecht. In der Versorgung der Zupflegenden gibt es vergleichsweise sehr viele und hochwertige Materialien. Erfahrungen aus anderen Häusern zeigen, dass wir da sehr weit vorne liegen.
Kommunikation
Durch Mitarbeiterversammlungen und offenere Kommunikation wird der interessierten Mitarbeiterschaft die Chance geboten, Fragen zu stellen und beantwortet zu bekommen. Natürlich wird nicht jede Planung offen dargelegt, aber es wird informiert welche Projekte derzeit laufen und wo sie stehen.
Gleichberechtigung
In der Pflege gibt es keine Unterschiede. Frauen und Männer werden gleichermaßen behandelt. Die Mitarbeitenden werden gemäß ihrer Berufserfahrung eingruppiert. Je nach Fachbereich variiert die Gehaltsstufe.
Interessante Aufgaben
Diverse Arbeitsgruppen bieten die Chance, an Veränderungsprozessen mitwirken zu können und der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen. Die Perspektive der Pflege wird somit vertreten.