Gute Arbeit wird durch schlechte Führung entwertet – leider keine Empfehlung
Verbesserungsvorschläge
Eine kritische Überprüfung der Führungsstrukturen und deren tatsächliche Wirkung auf das Team wäre dringend notwendig. Solange bestehende Probleme ignoriert werden, ist keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war stark vom Verhalten einzelner Führungskräfte geprägt. Teamarbeit war prinzipiell möglich, wurde aber durch interne Spannungen und mangelnde Kommunikation belastet.
Image
Nach außen wird ein professionelles Bild vermittelt. Intern weicht die Realität davon teilweise deutlich ab.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich bestand die Möglichkeit, Homeoffice zu nutzen – zumindest auf dem Papier. In der Praxis wurde die flexible Arbeitszeitgestaltung jedoch nicht einheitlich akzeptiert. Es kam wiederholt vor, dass Mitarbeitenden, die Homeoffice in Anspruch nahmen, unterstellt wurde, sie würden ihre Aufgaben nicht ausreichend erfüllen. Diese Haltung – teils offen, teils indirekt kommuniziert – erzeugte Druck und widersprach dem eigentlichen Gedanken flexibler Arbeitsmodelle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war überwiegend gut – man unterstützte sich, soweit es möglich war. Leider wurden diese positiven Ansätze oft durch die Führungsebene konterkariert.
Vorgesetztenverhalten
Im Arbeitsalltag war deutlich erkennbar, dass persönliche Präferenzen der Führungskraft wiederholt über sachliche und betriebliche Erfordernisse gestellt wurden. Entscheidungen wirkten teilweise willkürlich und nicht nachvollziehbar. Fachliche Kompetenz und Engagement wurden nicht einheitlich bewertet oder gefördert. Eine offene und lösungsorientierte Kommunikation fand nicht statt, stattdessen entstand eine Arbeitsatmosphäre, in der klare Strukturen und professionelle Führung vermisst wurden.
Arbeitsbedingungen
Die räumlichen Arbeitsbedingungen waren in vielen Bereichen verbesserungswürdig. In den Büros war es dauerhaft laut, was konzentriertes Arbeiten erschwerte. Die Luftqualität war oft schlecht – regelmäßiges Lüften reichte nicht aus, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war oft wenig transparent und in vielen Fällen nicht direkt. Relevante Informationen wurden ungleich verteilt oder verspätet weitergegeben. Besonders problematisch empfand ich teilweise abfällige Bemerkungen über Kollegen hinter deren Rücken.
Gleichberechtigung
Keine auffälligen Benachteiligungen im klassischen Sinne, aber persönliche Nähe zur Führungskraft hatte eindeutig Einfluss auf die Behandlung im Alltag.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich waren abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll. Es gäbe großes Potenzial, wenn das Arbeitsumfeld dies nicht ausbremsen würde.
