Traurige Realität hinter dem hübschen Schein – Absolut nicht zu empfehlen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsatmosphäre:
Die Stimmung im Salon war extrem angespannt und schlecht. Anstatt eines professionellen Miteinanders wurde ständig hinter dem Rücken anderer gelästert. Der Chef hielt es oft nicht einmal für nötig, morgens beim Reinkommen "Guten Morgen" zu sagen. Die fehlende Wertschätzung zieht sich durch den gesamten Tag. Sobald man Überstunden gemacht hat war das auch allen egal, man konnte sich glücklich schätzen wenn man dafür mal 5 min eher gehen durfte.
Ausbildungsfaktoren & Führungskräfteverhalten:
Als Azubi bekommt man den Frust leider voll ab. Die Seniorchefin verhält sich absolut unangemessen: Es werden einem Fehler angelastet, für die man absolut nichts kann. Besonders schlimm waren die Momente, in denen man vor den Kunden bloßgestellt wurde. Zudem überschritt die Seniorchefin körperliche und persönliche Grenzen, wie das grobe Wegziehen von Kunden oder schmerzhaftes Anpacken an Armen und Rücken, um mir angeblich zu "zeigen", wie gewaschen werden soll. Wenn man so mit seinen Auszubildenden umgeht, darf man sich nicht wundern, wenn jegliche Motivation flöten geht.
Der Chef schaut bei alldem weg und mischt sich nie ein, sodass unhaltbare Zustände einfach immer weiterlaufen. Das Kollegium hat resigniert; auf Kritik hört man nur Sätze wie „Ja, so ist das halt hier“ oder „Hier verändert man nichts mehr“.
Umgang mit Kritik & Qualitätsanspruch:
Das Sahnehäubchen ist der Umgang der Geschäftsleitung mit bisherigen negativen Bewertungen. Wenn Kritik geübt wird, kommt standardmäßig nur eine Standard-Copy-and-Paste-Antwort über das "TalentWerk Qualitätssiegel der Handwerkskammer". Seid ihr auf so eine vorgefertigte Floskel wirklich stolz, während der Arbeitsalltag so aussieht?
Man könnte sich eigentlich mit anderen Azubis zusammentun und der Handwerkskammer schildern, wie es hier hinter den Kulissen wirklich abläuft, aber dafür ist mir meine Zeit schlichtweg zu schade.
Fazit / Verbesserungsvorschläge:
Höchste Zeit, sich endlich mal ernsthaft Gedanken darüber zu machen, was im Betrieb schief läuft, anstatt sich hinter Textbausteinen zu verstecken und die eigenen Nachwuchskräfte so zu behandeln.
