Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Roller GmbH & Co. KG erhält ein gemischtes Gesamtbild. Am deutlichsten fällt die Kritik beim Gehalt aus: Viele Bewertungen bemängeln Löhne unter Tarif, fehlende Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie stark gekürzte Boni. Die Work-Life-Balance wird als branchentypisch schwierig beschrieben – lange Öffnungszeiten und kurzfristige Schichteinspringer-Anfragen belasten Mitarbeiter:innen. Auch das Image des Unternehmens wird kritisch bewertet; Rezensionen berichten von einem spürbaren Rückgang in der Außenwahrnehmung. Die Arbeitsbedingungen vor Ort stoßen ebenfalls auf Kritik: veraltete Technik, fehlende Klimaanlage im Sommer und teils mangelhafte Räumlichkeiten werden genannt.
Positiver schneiden der Kollegenzusammenhalt und der Umgang mit älteren Kolleg:innen ab – hier berichten viele von einem starken T...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei Roller GmbH & Co. KG fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass das Gehalt zu niedrig sei und knapp unter dem Tariflohn liege. Hinzu kommt, dass weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld gezahlt werde und Boni stark gekürzt worden seien. Auch vermögenswirksame Leistungen sowie Gehaltserhöhungen blieben aus. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass Vollzeitstellen als Teilzeitverträge mit Mindestlohn besetzt würden und gemachte Versprechen unerfüllt blieben. Wenige positive Stimmen heben hervor, dass im Vertrieb ein solides Grundgehalt mit Bonuspotenzial existiere, das mit anderen Möbelhändlern vergleichbar sei. Diese Einschätzung bleibt jedoch eine Ausnahme im Gesamtbild, das von der Wahrnehmung einer unzureichenden Vergütung geprägt wird – insbesondere angesichts der Arbeitsbelastung und der übertragenen Verantwortung.
Die Arbeitsatmosphäre bei Roller GmbH & Co. KG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Stimmung im Team als angenehm und den Zusammenhalt als positiv – Teamarbeit mache Spaß und der Umgang untereinander sei gut. Gleichzeitig betonen einige Bewertungen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Standort abhängt.
Auf der kritischen Seite empfinden wenige Nutzer:innen das Arbeitsklima als angespannt und wenig motivierend. Verkaufsdruck und Provisionsstreitigkeiten tragen laut einigen Bewertungen zu einer belasteten Stimmung bei. Auch das Verhalten von Vorgesetzten trübe die Atmosphäre gelegentlich. Das Arbeitsumfeld selbst könnte modernen Ansprüchen besser gerecht werden. Insgesamt spiegeln die Meinungen ein zweiseitiges Bild wider: Wer in einem harmonischen Markt arbeitet, erlebt die Atmosphäre deutlich positiver als jene, die unter höherem Leistungsdruck stehen.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Roller GmbH & Co. KG werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden die strukturierten Weiterbildungsangebote: Das Unternehmen verfügt über eine eigene Akademie, Herstellerschulungen sowie Online- und Filialschulungen. Zudem sehen einige Bewertungen echte Aufstiegschancen – vom Azubi bis zur Führungsposition – sofern man sich engagiert und Interesse zeigt.
Auf der anderen Seite äußern einige Nutzer:innen Bedenken hinsichtlich der Aufstiegsperspektiven, die sich ihrer Meinung nach verschlechtert haben. Kritisiert wird auch, dass trotz wachsender Verantwortung die finanzielle Anerkennung ausbleibt. Einzelne Stimmen verweisen auf branchenbedingte Einschränkungen im Einzelhandel. Der Gesamteindruck fällt negativ aus, wobei die vorhandenen Weiterbildungsangebote als positiver Aspekt anerkannt werden.
Die Work-Life-Balance bei Roller GmbH & Co. KG wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch sehen einige Bewertungen die Arbeitszeiten im Einzelhandel, die das Familienleben erschweren. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von belastenden Bedingungen für Teilzeitkräfte, die trotz geringer Stundenzahl häufig an fünf Tagen pro Woche eingeteilt werden und an freien Tagen einspringen mussten – in einzelnen Fällen sogar per Münzwurf entschieden wurde, wer bei Personalausfall verfügbar sein muss. Auf der anderen Seite empfinden einige Nutzer:innen die Arbeitszeiten zwischen 10 und 19 Uhr als gewöhnungsbedürftig, aber handhabbar. Schichten und freie Tage lassen sich im Handel oft planen, und manche Vorgesetzten bemühen sich laut einigen Bewertungen um flexible Lösungen. Die Meinungen gehen dabei auseinander, doch überwiegt der Eindruck, dass die branchentypischen Arbeitszeiten eine spürbare Belastung darstellen.
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