Hier bist du nur eine Zahl
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Benannte Punkte von oben.
Verbesserungsvorschläge
Fehler eingestehen, nicht immer nach unten treten und selber auch Kommunikation lernen. Man kann nicht immer alles auf die Mitarbeiter abwälzen und am Ende Kritik äußern, warum etwas nicht passiert ist und man sich ja angeblich „um alles selber kümmern muss“. Außerdem sollten mal die Mitarbeiter besser im Auge behalten werden. Mobbing, Ausgrenzung und Lästereien, stehen hier auf dem Tagesprogramm. Man erkennt, wenn man den Raum betritt und plötzlich Personen aufhören zu reden, dass es über einen selbst geht! ;)
Arbeitsatmosphäre
Der „Teamzusammenhalt“ und die „familiäre Atmosphäre“ die hier gepredigt wird ist zu finden, wenn man sich gut mit dem Programmchef stellt. Es gibt zwei, drei Kollegen, auf die man wirklich bauen kann. Ansonsten wird viel gelästert und hinter dem Rücken schlecht gesprochen. Gerade rund um die Assistenz und den Hörerservice gibt es vier Kollegen, die meinen sie wären etwas besseres.
Image
Es bröckelt. Der Hörerkreis hat sicher noch eine gute Meinung zum Sender, was man vor allem dem Morgenshowteam zurechnen kann. Aber in der Szene hört man mittlerweile viel negatives, auch von Personen, die nicht bei dem Sender gearbeitet haben und dann nachfragen, ob es wirklich so schlimm sei. Es spricht sich rum, dass hier sehr hohe Fluktuation herrscht und die Mitarbeiter eher unzufrieden sind.
Work-Life-Balance
Es wird schon verlangt Überstunden zu machen, was Branchenüblich ist. Dafür kann man dann aber auch schon mal eher gehen. Bei Absprachen, wegen Terminen war man immer flexibel.
Karriere/Weiterbildung
Man hat sicherlich gute Chancen sich weiter zu bilden, wenn man hartnäckig ist. Grade durch die verschiedenen Bereiche im Hause. Von allein, wird aber niemand einem etwas anbieten.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Kollegen, welche wirklich ein offenes Ohr haben und mit denen man reden kann. Aber es wird auch viel hinter dem Rücken gelästert. Wenn es Probleme gibt, wird sich lieber echauffiert, anstelle von die betroffene Person direkt anzusprechen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt wenige ältere Kollegen. Aber diese werden in der Regel gut behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Man bemüht sich. Aber man hat schon seine Lieblings. Schnell bemerkt man auch, ob man gemocht wird oder nicht, genervte Blicke gehören zur Tagesordnung. Eine aufgesetzte Freundlichkeit eben. Meist werden die Fehler auch eher bei den Mitarbeitern gesucht, anstelle von Fehler einzugestehen, wenn man nicht ordentlich gebrieft hat.
Arbeitsbedingungen
Typisches Großraumbüro, in dem es schon mal laut werden kann, was aber weniger störend für mich war. Die Arbeitsplätze sind generell gut ausgestattet. Durch die großen Fenster wird es allerdings schnell warm, hier wären Ventilatoren oder mobile Klimaanlagen sicher angebracht. Die Küche inmitten der Redaktion wird sehr deplatziert.
Kommunikation
Ja es gibt Meetings und manchmal sogar eins zu viel. Aber wichtige Kommunikationen, wie, wer welche Aufgaben übernimmt oder wie eine Major ablaufen soll, werden meist in sowieso schon völlig wirren Meetings abgehalten. Eine Übersicht als Mail? Fehlanzeige! Meist wird einem mal noch eben schnell was im Gang zu geworfen. Hier wird verlangt, an alles zu denken, ohne was zu geben. Am Ende bist du der Schuldige.
Gehalt/Benefits
Reich wird man in diesem Unternehmen nicht. Auch die „Benefits“ lassen zu wünschen übrig, hier kann gerne nachgebessert werden. Eine Kantine oder eine „gute Verkehrsanbindung“ im Jahr 2025 noch als Benefiz zu verkaufen ist lächerlich.
Gleichberechtigung
Bis auf die „ganz großen Chefs“ denen der gesamte Laden gehört, kenne ich keine weibliche Kollegin in einer Führungsposition.
Interessante Aufgaben
Man verspricht ein großes allerlei, an Dingen, welche man erledigen oder übernehmen kann. Durch den Hausinternen Fernsehsender oder die Zeitung, kann man sicher auch mal in andere Bereiche schauen. Ansonsten ist es ein Medienunternehmen, wo natürlich viele interessante Aufgaben zusammen kommen.