Große Worte, wenig dahinter, und im Nachhinein wird dann gelästert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kantine ist absolute Spitze.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Arbeitgeber in Bereichen wie Gehalt, Karriereaufstieg und Weiterbildungsangeboten hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zudem gibt es eine mangelnde Transparenz und klare Struktur, insbesondere bei der Vergabe von Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Auch die Unternehmenskultur wird durch das lästern innerhalb der Führungspositionen und ein geringes Engagement in diesen Bereichen negativ beeinflusst. Abschließend möchte ich sagen, dass ich diese Bewertung bewusst geändert habe, da ich nun einen klareren Blick auf die gesamte Situation habe und selbst nach meinem Ausscheiden immer noch höre, wie innerhalb des Unternehmens über andere gelästert wird.
Verbesserungsvorschläge
Wechsel in bestimmten Führungspositionen, aktives Engagement von VPs und Verantwortlichen, transparente Gehaltspolitik und Vermeidung von Vetternwirtschaft.
Arbeitsatmosphäre
Mit einigen Kollegen war die Zusammenarbeit angenehm, doch insgesamt war das Arbeitsklima von Arroganz und mangelnder Teamfähigkeit geprägt. Besonders problematisch war das Verhalten der Führungskräfte, die sich weniger durch Unterstützung als durch ständiges Lästern über Mitarbeiter hervorgetan haben.
Image
Man kennt es
Work-Life-Balance
Homeoffice-Möglichkeiten sind gegeben, und wenn mal ein privater Termin ansteht, kann dieser auch wahrgenommen werden. Allerdings wurde sofort ein großes Fass aufgemacht, sobald man häufiger als sonst im Homeoffice war – unabhängig von den Gründen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen zu erhalten, ist schwierig. Der Aufstieg hier basiert weniger auf Leistung, sondern eher auf anderen Faktoren.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt stellt hier leider einen erheblichen Nachteil dar. Im Vergleich zu anderen Unternehmen wird im IT-Bereich ein nahezu „lächerliches“ Gehalt gezahlt. Standardleistungen werden hier wie etwas Besonderes behandelt. Es gibt sehr viel Verbesserungspotential. Zudem gibt es das ein oder andere Jahr, in dem einfach nichts passiert, oder das bisschen, das der Chef verteilen kann, landet bei seinen engsten Vertrauten.
Kollegenzusammenhalt
Mit den wenigen Kollegen, mit denen man sich gut versteht, war der Zusammenhalt bombastisch. Allerdings wurde von den Vorgesetzten eine erzwungene Kollegialität erwartet – im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass hinter dem Rücken viel gelästert wurde.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten war der Hauptgrund für meine Kündigung. Es gab keinerlei Rückhalt, stattdessen wurde hinter dem Rücken über Dinge getratscht, die nicht der Wahrheit entsprachen. Klatsch und Tratsch schienen wichtiger zu sein als echte Führung. Frei nach dem Motto: 'Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.'
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind hier eigentlich gut, geht aber deutlich besser.
Kommunikation
In der Kommunikation wird viel Wert auf Townhalls und andere Kanäle gelegt, doch in der Praxis kommt davon kaum etwas bei den Mitarbeitern an. Meist handelt es sich um Informationen, die wenig relevant sind. Der Abteilungsleiter hat viele Versprechungen gemacht, aber leider nichts davon umgesetzt.
Interessante Aufgaben
Es gab eine Vielzahl an interessanten Aufgaben, die man teilweise auch eigenständig bearbeiten konnte. Wer jedoch mehr erreichen wollte, musste sich das durch zusätzliche Anstrengung und Engagement verdienen.

