S3 Advertising GmbH & Co. KG als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Hier gibt man seine Freizeit auf!

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Design / Gestaltung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man lernt viel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Strenges Klima und wenig Spielraum.

Verbesserungsvorschläge

Strenges Regiment gegen agile Arbeitsweise tauschen! Führt Sozialleistungen ein, da andere Agenturen hierbei schon deutlich weiter und attraktiver sind. Nicht immer nur das Image einer Kreativagentur spielen sondern auch sein.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht ein strenges und kühles Klima. Die meisten Büros sind Nischen aus Glaswänden, welche im ersten Moment sehr modern und stylisch aussehen, jedoch fühlen sich die Kollegen wie im Aquarium und das zu Recht. Generell wird man ständig beobachtet und kontrolliert. Es ist nicht einmal erlaubt sein privates Handy zu nutzen. Wer sich zu oft mit seinem privaten Handy blicken lässt wird ermahnt, da dies nicht erwünscht ist. Auch kurze Gespräche mit den Kollegen sind nicht erwünscht, selbst wenn es sich um beruflichen Austausch zu Projekten handelt. Ein kurzer Tratsch bei Kaffee ist absolut nicht gestattet (außer vielleicht noch morgens vor 9 Uhr) und wird mit bösen Blicken bis hin zur Frage "Was machen Sie hier?" bestraft. Es wird grundsätzlich nicht geduzt, obwohl man in einer vermeidlich modernen Agentur arbeitet. Es gab allerdings Ansätze der GL das "Dutzen" einzuführen. Kreatives Arbeiten ist nicht möglich, da immenser Druck herrscht. Ständig müssen Projekte im knappsten Timing fertig gestellt werden. Kreative Gedanken und Brainstormings zu den Projekten sollen bitte in der Freizeit gemacht werden.

Kommunikation

Kommunikation und Austausch untereinander ist nicht erwünscht. Kritik oder Verbesserungsvorschläge können nicht angebracht werden. Wer sich nicht "freiwillig" auf Projekte mit deutlich großem Überstundenpensum meldet, wird ermahnt. Grundsätzlich gilt Top Down Communication.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist wie so oft in Inhabergeführten Unternehmen hoch, da man "zusammen in einem Boot" sitzt.

Work-Life-Balance

Es wird erwartet!, dass man für die Agentur lebt. Es gibt KEINE Gleitzeiten oder andere Flexibilität, wie einen kurzen Freitag. Arbeitsbeginn ist um 9 Uhr und endet offiziell um 17:30 Uhr. Wer früher kommt, verschenkt seine Zeit und wer es auch nur wagt vor 18 Uhr zu gehen wird mit bösen Blicken bestraft und sollte lieber einen Grund parat haben. Es gibt auch KEINEN Überstundenausgleich. Auch nicht mit Freizeit. Es gibt Phasen, da soll man bitte auch vorher fragen, ob man "schon" gehen darf, oder ob noch etwas zusätzlich erledigt werden soll. Man bekommt das Minimum an Urlaubstagen und es gab auch schon Fälle von "Urlaub mit Vorbehalt", was bedeutet, das Urlaub genehmigt wird, jedoch soll man abrufbereit sein um in die Agentur zu kommen. Grundsätzlich ist alles was privat ist, unerwünscht. Homeoffice ist nicht gestattet. Es wird schlichtweg über die Freizeit verfügt. Wochenendarbeit fällt zwar selten an, wird aber auch in keinster Weise ausgeglichen. Man wird hierzu vertröstet, dass es zur Fertigstellung des Projekts nötig sei.

Vorgesetztenverhalten

Es zählt nur die Meinung der Vorgesetzten. Wertschätzung wird nicht gelebt, es wird auch nicht auf Verbesserungsvorschläge eingegangen. Im Gegenteil es wird stetig das Bild eingeredet man lebe doch auf einer "Insel der Glückseeligkeit" und Probleme werden entweder runtergespielt oder man wird schlichtweg für dumm verkauft.

Interessante Aufgaben

Tatsächlich gibt es interessante Aufgaben in der Agentur, sodass man sein Portfolio aufbauen kann. Man kann hier Projekte allumfassend betreuen.

Arbeitsbedingungen

Auf dem ersten Blick erscheint das Gebäude welches Lofthaus genannt wird sehr modern und innovativ, jedoch ist dies definitiv nicht für die tägliche Büroarbeit geeignet. Die Luftzirkulation ist sehr schlecht und es gibt teilweise keine Fenster in den Büros, sodass in einigen Büros nicht gelüftet werden kann und auch kein Ausblick nach draußen vorhanden ist. Die Technik ist auf einem durchschnittlichen Niveau und alles was zusätzlich benötigt werden soll wie z.B ein Tablet oder Testhandy, Stifte oder anderes Arbeitsmaterial soll doch bitte privat auf eigene Kosten mitgebracht werden. Fachliteratur kann eventuell bestellt werden, wenn es einen Need gibt, jedoch soll doch bitte zuhause in der Freizeit gelesen werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Tatsächlich gibt es teilweise auch Sozialbewusstsein, sodass Mitarbeitern in Not geholfen wird. Auf der anderen Seite werden andere Mitarbeiter stetig schlecht behandelt und schlichtweg ausgenutzt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist das absolute Minimum und auch Gehaltserhöhungen sind so gering, dass sie nicht wirklich einen Unterschied machen. Um überhaupt zu einer "Erhöhung" zu kommen muss man sich jedoch mehr als nur beweisen. Es gibt praktisch keine Sozialleistungen. Als Sozialleistungen werden "Kostenloser Kaffee, Tee und Äpfel" genannt.

Image

Relativ unbekannt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere findet dort nicht statt. Mehr als eine kleine Stufe höher um bei Laune gehalten zu werden erfolgt nicht. Weiterbildungen werden zwar im Bewerbungsgespräch angepriesen, finden aber bitte nur auf eigene Kosten und in der Freizeit statt. Gefördert wird man auch nicht, eher kleingehalten, sodass man einfacher zu kontrollieren ist.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen