Ihr Unternehmen?

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Sachs 
Media 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Exploition und Verstoß gegen Vereinbarungen, Bewertung erfolgt aus der Perspektive und Erfahrung als Reinigungskraft

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Sachs Media GmbH in Bamberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Paddelt gemächlich in die Zukunft mit eigenen modernen Methoden und Visionen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Strategie trifft auf Gefühl, nur leider hat das Gefühl spontan gekündigt.
Das Konzept? Wirkt wie von einem KI-Guru mit Finanzcoach-Zertifikat kopiert, glatt, kalkuliert und erstaunlich empathiefrei.
Aber hey, wer braucht schon Substanz, wenn man gute PowerPoint-Folien hat?“

Verbesserungsvorschläge

Darum kann der Arbeitgeber selbst reflektieren und in sich gehen, Omnipotenz lässt grüßen.

Arbeitsatmosphäre

Da ich größtenteils alleine gearbeitet habe – ab und zu mit dem Hausmeister oder einer anderen Reinigungskraft – war die Stimmung eher entspannt und gelassen. Kein Drama, kein Theater.

Mein Tipp: Lasst euch die Grund- und Fensterreinigung wie bei echten Profis extra bezahlen – und vor allem schriftlich bestätigen!
Denn diese Firma sieht Reinigung leider eher als niedere Tätigkeit an – dabei ist Sauberkeit ja bekanntlich König.

Image

Nach außen glänzt die Firma wie eine frisch geputzte Fassade innen sieht’s eher aus wie im Keller nach ’ner Party.
Das Ziel? Die Million und der Rest der Belegschaft ist nur Werkzeug und Statisten im großen Spiel.

Kein Wunder, dass jetzt eine gerichtliche Klage wegen Nichteinhaltung des Mindestlohngesetzes ansteht.
Mal schauen, ob die Million dann noch so glänzt, wenn der Staub sich gelegt hat!

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte den Eindruck, dass man sich hier nicht allzu sehr um Absprachen schert, Vereinbarungen werden eher als unverbindliche Vorschläge behandelt.
Die Kontrollen liefen nach dem Motto „Top-Down-Management“ – also: Chef schaut zu, Mitarbeiter zittern.

Und dann der Knaller: Nach einer Woche Grundreinigung bei gleichem Stundenlohn penibel auf jeden noch so kleinen Fehler hinzuweisen, um die Arbeitskraft maximal auszupressen.
Da fühlt man sich eher wie ein gut geöltes Ausbeutungsgetriebe als als geschätzter Mitarbeiter.

Arbeitsbedingungen

Das Nötigste wurde gestellt, für alles andere musste ich quasi mit dem Hut in der Hand betteln, obwohl es anders vereinbart war.
Sparen an PSA scheint hier olympische Disziplin zu sein: Solange es nicht die eigenen Hände sind, ist das Thema offenbar völlig egal. „Juckt uns nicht, Hauptsache die anderen schützen sich!“

Manchmal hatte ich das Gefühl, ich arbeite in einem Sparprogramm mit dem Motto: Schutz? Braucht man nicht, gibt’s nicht, kostet nur.

Kommunikation

Die Kommunikation war so unzuverlässig und unnatürlich erzwungen, als hätte ich die Ehre, mit einer Präsidentin höchstpersönlich zu sprechen, nur ohne den Charme und die Schlagfertigkeit.

Manchmal dachte ich, ich müsste mich verbeugen, bevor überhaupt ein Wort kam.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn? Pustekuchen!
Das Argument: „Du hast den Beruf ja nicht gelernt, also ist das hier deine große Chance.“
Klingt fast, als ob man fürs Nicht-Können bezahlt wird oder besser gesagt: gerade so viel, dass man weiterüben darf.

Wer braucht schon Mindestlohn, wenn man Hoffnung und ein bisschen Taschengeld haben kann?

Gleichberechtigung

Von der vorherigen Reinigungskraft habe ich erfahren: Der Druck, in immer kürzerer Zeit die gleiche Leistung zu bringen, war Dauerzustand, ohne auch nur einen Funken Verständnis.
Eingewiesen wurde sie so herzlich wie ein Kühlschrank im Hochsommer, herablassend betrachtet und am Ende gekränkt von der verantwortlichen Person.

Zu Anfang war ich zufrieden, bis die Verantwortung quasi „weitergereicht“ wurde, als wäre das hier eine Reinigungsfirma mit Handtuchwechsel, nur eben ohne entsprechenden Ausgleich.
Kurz gesagt: Von Wertschätzung war schnell nichts mehr zu spüren, eher ein Staffellauf, bei dem jeder die Verantwortung so schnell wie möglich weitergibt.

Interessante Aufgaben

Gleiche Routine Reinigungsarbeiten, wobei es weder Wertschätzung noch anderes gab. Wasser war verfügbar

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefan SachsCEO

Vielen Dank für Ihr Feedback. Schade, dass Sie Ihre sehr kurze Zeit in unserem Unternehmen offenbar negativ empfunden haben. Wir nehmen Rückmeldungen ernst – auch dann, wenn sie von Personen stammen, die lediglich für wenige Wochen tätig waren und in dieser Zeit weder im Team eingebunden noch Teil des operativen Geschäfts waren.

Da Sie im Rahmen eines kurzfristigen Einsatzes ausschließlich für Reinigungsarbeiten engagiert waren, bestand zu unserem Agenturbetrieb, den Kolleginnen und Kollegen sowie zu internen Abläufen keinerlei direkter Bezug.

Umso mehr überrascht uns die detaillierte Bewertung von Strukturen und Arbeitsatmosphäre, zu denen faktisch kein Zugang bestand. Da alle aktuell eingestellten und auch ehemalige Mitarbeiter hierzu eine offensichtlich andere Meinung haben und hatten (Siehe bisherige Bewertungen als Beispiel), müssen wir Ihre Aussagen hier deutlich zurückweisen.

Gerade weil uns ein offenes, respektvolles Miteinander und klare Absprachen sehr wichtig sind, bedauern wir es, wenn jemand dies anders wahrnimmt – insbesondere, wenn das Arbeitsverhältnis auf eigenen Wunsch und ohne genaue Angabe von Gründen beendet wurde.

Zur angesprochenen Gehaltsfrage: Unser Unternehmen legt großen Wert auf korrekte und transparente Abrechnungen, weshalb wir derartige Anliegen selbstverständlich prüfen – auch wenn es sich um sehr kleine Beträge wie in Ihrem Fall handelt. Es steht jedem frei, sich in solchen Fällen juristisch beraten zu lassen. Wir begrüßen konstruktive Kommunikation allerdings nach wie vor als den sinnvolleren Weg.

Wir wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Weg alles Gute – und hoffen, dass Sie künftig ein Umfeld finden, das Ihren Vorstellungen und Kompetenzen entspricht.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.