2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich über längere Zeit als zunehmend angespannt und belastend wahrgenommen. Wertschätzung und ein respektvoller Umgang kamen aus meiner Sicht häufig zu kurz. Insgesamt entstand für mich ein Arbeitsumfeld, in dem Druck und negative Stimmung deutlich stärker zu spüren waren als früher.
Die Kanzlei ist für mich heute nicht mehr das Unternehmen, das ich ursprünglich kennengelernt habe. Aus meiner Sicht haben insbesondere Veränderungen bei Führung, Arbeitskultur und dem Umgang mit Mitarbeitenden dem Arbeitgeberimage deutlich geschadet.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance habe ich nur eingeschränkt erlebt. Die Erwartungen und der Arbeitsdruck standen aus meiner Sicht nicht immer in einem angemessenen Verhältnis zu den vorhandenen Ressourcen und Rahmenbedingungen.
Nachhaltige Personalentwicklung und individuelle Förderung habe ich nur eingeschränkt wahrgenommen. Aus meiner Sicht könnte wesentlich stärker in die langfristige Entwicklung und Bindung der Mitarbeitenden investiert werden.
Gehalt und Benefits stehen aus meiner Sicht nicht in einem angemessenen Verhältnis zu den Erwartungen und der Arbeitsbelastung. Wirklich attraktive Zusatzleistungen habe ich nicht wahrgenommen. Selbst eine bessere Vergütung könnte allerdings die grundlegenden Probleme bei Führung, Wertschätzung und Arbeitskultur nur begrenzt aufwiegen.
Von einem sichtbar gelebten Umwelt- oder Sozialbewusstsein habe ich im Arbeitsalltag wenig wahrgenommen. Nachhaltigkeit scheint aus meiner Sicht keine nennenswerte Priorität zu besitzen. Gerade beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden wäre ein stärkeres Bewusstsein für soziale Verantwortung dringend wünschenswert. Der Parkplatz vor der Kanzlei rundet dieses Bild für mich passend ab.
Unter den Kolleginnen und Kollegen gab es durchaus gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die allgemeine Arbeitsatmosphäre und der bestehende Druck den Zusammenhalt zunehmend erschwert haben und langjährige Kollegen die der Firma verlassen
Berufserfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit scheinen aus meiner Wahrnehmung nur begrenzt Gewicht zu haben. Das Wissen erfahrener Mitarbeitender wird aus meiner Sicht nicht immer in dem Maß geschätzt und einbezogen, wie man es erwarten würde. Gerade bei langjährigen Beschäftigten entsteht dadurch leider der Eindruck, dass Loyalität und Erfahrung irgendwann als selbstverständlich betrachtet werden.
Mein Eindruck war, dass Führung häufig eher über Druck und Hierarchie als über Vertrauen, Wertschätzung und konstruktiven Austausch erfolgte. Das hat die Arbeitsatmosphäre aus meiner Sicht erheblich beeinträchtigt.
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als verbesserungswürdig. Insbesondere die Kombination aus Arbeitsdruck, Organisation und internen Abläufen hat meinen Arbeitsalltag teilweise unnötig erschwert.
Die interne Kommunikation empfand ich häufig als wenig transparent und nicht immer wertschätzend. Entscheidungen und Veränderungen wurden aus meiner Sicht teilweise nur unzureichend vermittelt, wodurch Unsicherheit und vermeidbare Missverständnisse entstanden.
Gleichbehandlung habe ich im Arbeitsalltag nicht durchgehend erlebt. Aus meiner Sicht wurde mit unterschiedlichen Mitarbeitenden teilweise nach deutlich unterschiedlichen Maßstäben umgegangen. Transparenz und nachvollziehbare Kriterien fehlten mir dabei häufig. Von einer wirklich konsequent gelebten Gleichberechtigung war für mich daher wenig zu erkennen.
Die Tätigkeit selbst kann grundsätzlich interessante und anspruchsvolle Aufgaben bieten. Allerdings hatte ich zunehmend den Eindruck, dass Qualität und sorgfältige Bearbeitung gegenüber wirtschaftlichen beziehungsweise organisatorischen Prioritäten an Bedeutung verloren haben.
Im Nachhinein… die meisten der Kollegen und Anwälte.
Die Ausbildung war für mich einfach nicht schön! Vielleicht hätte sich das nach einer Festanstellung geändert.
Generell den Azubis mehr Wertschätzung mitgeben.
Möglichkeiten zur Weiterbildung und schulische Vorbereitung bei entsprechenden Leerlaufphasen. („Das kannst Du zu Hause in Deiner Freizeit machen!“ „Dafür wirst Du hier nicht bezahlt!“)
Entsprechende Räume zur Verfügung stellen. Unser „Büro“ war der Kopier- und Druckerraum.
von bis …
normale Arbeitszeit, aber ein sehr fragwürdiges Überstundenmodell. Da ein Azubi ja eh unproduktiver arbeitet, wird Mehrarbeit erst nach 30min angerechnet. Alles darunter verfällt sofort.
Im Vergleich zu anderen Kanzleien sehr schlecht.
Der vermeintliche zuständigen angestellten Person konnte man nichts recht machen und ich wurde oft herablassend behandelt. Frei nach dem Motto, die Auszubildende kann nichts alleine, und man muss eh alles kontrollieren. Fragen zur Ausbildung wurden oft nur genervt entgegen genommen und nur halbherzig beantwortet. Vielfach gab es dann nur Hilfe bei anderen Kollegen, wobei man auch hier aufpassen musste um nicht wieder ermahnt werden zu müssen. „Hast Du nichts zu tun?“ „Ihr sollt nicht so viel quatschen“ ohne zu wissen worum es gerade geht. Mein Fazit, nicht jede Person eignet sich als „Ausbilder“!
Zum Schluss ist es mir sehr schwer gefallen überhaupt noch morgens zur Arbeit zu gehen.
Mit vielen Kollegen und den Anwälten konnte man Spaß haben.
Im Vergleich zu meinen Mitstreitern der Berufsschule waren meine Aufgaben eher einfach gehalten. Das was immer liegenbleibt und ungerne gemacht wird.
In einigen Abteilungen gut, aber überwiegend eintönig.
Im Bereich der Ausbildung eher sehr schlecht.