Vom Traumjob zum absoluten Albtraum oder wie eine einzige Person ein tolles Unternehmen zerstören kann!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Bürostühle
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Der Geschäftsführer sollte sich in der Führungsriege umsehen und dort einmal genauer prüfen, ob die Stelle wirklich so optimal besetzt ist.
Leider hat er über 100 Jahre Wissen und Erfahrung einfach gehen lassen. Nicht mal einen Handschlag hat es gegeben. Vielleicht einfach mal vom Thron steigen und sich selbst wieder mehr um sein Königreich kümmern
Arbeitsatmosphäre
Ich hatte in den 22 Jahren meiner Betriebszugehörigkeit zwar Einblick in andere Abteilungen, bewerte hier aber ausschließlich die Abteilungen, in denen ich tätig war - den First und Second-Level-Support.
Alles, was dieses Unternehmen früher einmal so besonders gemacht hat, das familiäre Verhältnis, das füreinander Einstehen, die Selbstverständlichkeit mit der man seinen Urlaub verschoben oder freiwillig Überstunden gemacht hat, ist mittlerweile nicht mehr existent.
Die Atmosphäre wird geprägt von sehr hohem Druck, Stress, vergleichsweise schlechter Bezahlung und dem ständigen Gefühl nicht auszureichen für dieses 'tolle' Unternehmen. Man fühlt sich ständig schlecht und zumindest ich hatte schlaflose Nächte.
Damals sind wir gerne zur Arbeit gegangen und haben für unseren Chef gearbeitet, nicht nur für's Geld.
Seitdem jedoch die Führung gewechselt hat, ist selbst die beste Bezahlung kein Ausgleich für das was man da aushalten muss. Wenn jemand einen Posten bekleidet, dessen Fähigkeiten Universen von dem entfernt sind, was in dieser Position eigentlich erwartet wird, kann das kein gutes Ende nehmen. Noch schlimmer, wenn der- oder diejenige und die Geschäftsleitung es nicht merkt!
Kommunikation
Das Einzige, über das wir noch auf dem Laufenden gehalten wurden, waren die schlechten Zahlen, die wir natürlich angeblich verursacht haben..... :-(
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen war die meiste Zeit gut, wobei man zum Schluss auch gemerkt hat, dass der/die eine oder andere sich ein bisschen zum Wendehals entwickelt hatte, um zu gefallen.
Work-Life-Balance
Aufgrund des zuletzt katastrophalen Zustandes der Software im Bereich der Apps war das Arbeitsaufkommen so extrem hoch, dass von irgendeiner Balance, egal in welchem Sinne, keine Rede mehr sein kann.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier meiner Meinung nach eine absolute Katastrophe. Es wurden Regeln jetzt mal eben geschaffen, 5 Minuten später per Mail verteilt, diese waren umgehend umzusetzen und wurden teilweise am nächsten Tag wieder über den Haufen geschmissen. Mega viel Aufwand für 0 Ergebnis.
Interessante Aufgaben
Ich hatte während meiner gesamten Betriebszugehörigkeit immer sehr interessante Aufgaben
Gleichberechtigung
Große Unterschiede konnte ich weder geschlechtsspezifisch noch aufgrund der Nationalität feststellen. Jedoch hatte ich oft das Gefühl, dass die Nase den Unterschied macht, (wer gut schmiert, der gut fährt ;-))
Umgang mit älteren Kollegen
Die wurden genau so schlecht behandelt wie die jungen
Arbeitsbedingungen
Die Stühle in meiner Abteilung waren super! Alles andere war unterer Durchschnitt. Die Heizungen liefen fast jeden Winter oft monatelang nicht. Wir bekamen dann 1€ Polyesterdecken von Inferno oder Tedi.
Gehalt/Benefits
Man muss in diesem Unternehmen schon sehr viel wissen und leisten für sein Geld. Ich weiß, dass man im Durchschnitt für den gleichen Job ohne Mühe mindestens 30% mehr verdienen kann und dafür sogar noch gewertschätzt wird! Ja, man kann es als Angestellter von S&D kaum glauben: woanders gibt's mehr Geld UND ein freundliches Lächeln!!
Image
Ich persönlich glaube, dass mittlerweile ausnahmslos jeder, der das Unternehmen von der Seite kennt, wie ich es kenne und der ehrlich ist, die Meinung vertritt dass das Image von 100% gut auf nahezu unter 10% gesunken ist.
An diesem Punkt stelle ich mir auch berechtigt die Frage woher plötzlich so viele positive 5 Sterne Mehrfachbewertungen von Mitarbeitern kommen??
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt....
Auch die Kundenbewertungen der letzten Zeit lassen einen eindeutigen Schluss zu. Dort ist auch schon aufgefallen, dass von den 'alten' Mitarbeitern fast niemand mehr bei Sander und Doll beschäftigt ist, nur noch Neue, die natürlich noch keinen Wissenspool haben können. Die Einarbeitung lässt im Übrigen im Vergleich zu früher auch sehr zu wünschen übrig.
Karriere/Weiterbildung
Meiner Meinung nach ein klares NEIN