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U N T E R I R D I S C H

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Schwierig da etwas zu finden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre: sehr schlecht, da Mitarbeitende oft alleine im Laden standen, kaum Unterstützung erhielten und dadurch ein dauerhaft hoher Stresspegel herrschte.
• Kommunikation: praktisch nicht vorhanden, außer wenn zufällig eine Kollegin zur Unterstützung da war.
• Kollegenzusammenhalt: kaum vorhanden, da sich kein Teamgefühl entwickeln konnte. Man arbeitete meist isoliert, Kolleg:innen kannte man oft nur vom Telefon.
• Work-Life-Balance: nicht gegeben – man wurde teilweise noch vor 6 Uhr früh angerufen, um spontan in andere Filialen zu fahren. Springer-Einsätze wurden erwartet, aber nicht angemessen bezahlt. Das ging stark auf die Psyche.
• Vorgesetztenverhalten: respektlos und distanziert – kein Blickkontakt, kein „Hallo“. Mitarbeitende wurden nicht wertgeschätzt, während Ärzt:innen und Kooperationspartner bevorzugt behandelt wurden.
• Gleichbehandlung: absolut unfair. Personen ohne Ausbildung oder Abschluss bekamen oft mehr Gehalt als ausgebildete Fachkräfte.
• Umgang mit älteren Kollegen: ebenfalls schlecht – auch sie wurden allein im Laden gelassen oder bei Ausfällen hinter dem Rücken schlechtgemacht.
• Arbeitsbedingungen: katastrophal. Teilweise keine Pausenräume, Mitarbeitende mussten das Patienten-WC beim Arzt nutzen. Pausen konnten oft gar nicht genommen werden. Ausstattung war veraltet und teilweise defekt, Arbeitsschutz wurde nicht ernst genommen.
• Image: nach außen altmodisch und schlecht, negative Google-Bewertungen spiegelten die Realität wider. Mitarbeitende wirkten durch die Arbeitsbedingungen ausgelaugt und unfreundlich.
• Karriere & Weiterbildung: nicht vorhanden. Es gab keine Entwicklungsmöglichkeiten, man blieb auf der Stelle stehen.
• Nachhaltigkeit/Organisation: völlig veraltet, alles papierbasiert und nicht nachhaltig.

Verbesserungsvorschläge

1. Arbeitsatmosphäre & Kommunikation
• Mehr Transparenz und regelmäßige Team-Meetings, um alle Mitarbeitenden einzubinden.
• Kolleg:innen sollten nicht dauerhaft allein in den Filialen stehen – das steigert sowohl Stress als auch Fehleranfälligkeit.
2. Kollegenzusammenhalt
• Förderung von Teamgeist durch gemeinsame Schulungen, Teambuilding-Maßnahmen und faire Aufgabenverteilung.
• Neue Mitarbeitende sollten nicht direkt isoliert, sondern durch Einarbeitung und Mentoring ins Team integriert werden.
3. Work-Life-Balance
• Bessere Planbarkeit von Schichten, keine extrem kurzfristigen Anrufe vor Arbeitsbeginn.
• Einhaltung von Pausenregelungen und klare Vereinbarungen zu Springer-Einsätzen.
4. Führung & Vorgesetztenverhalten
• Respektvoller Umgang auf Augenhöhe: einfache Gesten wie ein „Hallo“ oder Feedback-Gespräche tragen viel zur Wertschätzung bei.
• Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden, unabhängig von Position oder Funktion.
5. Arbeitsumgebung & Ausstattung
• Einrichtung von Pausenräumen sowie hygienischen Sanitäranlagen für Mitarbeitende.
• Modernisierung der Ausstattung (Mobiliar, Arbeitsmittel) und Sicherstellung von Arbeitsschutzstandards.
6. Gehalt & Gleichbehandlung
• Faire, transparente Gehaltsstrukturen – unabhängig von Ausbildung oder Kontakten.
• Anpassung an Qualifikation und Leistung statt „Verhandlungsspielchen“.
7. Karriere & Weiterbildung
• Einführung von klaren Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
• Regelmäßige interne und externe Weiterbildungen anbieten.
8. Nachhaltigkeit & Organisation
• Digitalisierung der Prozesse statt übermäßiger Papierarbeit.
• Umwelt- und Sozialbewusstsein stärker in den Alltag integrieren.

Arbeitsatmosphäre

Nur 1 Stern weil keiner nicht geht.

Image

Schlecht und altmodisch. Teils gute aber überwiegend negative Google-Resonanz. Mitarbeitende sind durch alle Bedingungen und Faktoren ausgesaugt und unfreundlich.

Work-Life-Balance

Gab es leider nicht.
Man wurde oft vor 6 in der Früh am gleichen Tag angerufen, dass man in eine andere Filiale gehen soll weil jemand krank geworden ist. Man wurde wie ein Springer behandelt und eingesetzt aber nicht wie einer Bezahlt! Absolute Katastrophe und ging echt auf die Psyche.

Karriere/Weiterbildung

Man bleibt auf einer Stelle stehen und es gibt keine Weiterbildungs oder Aufstiegsmöglichkeiten

Gehalt/Benefits

Egal was für „skills“ man vorweisen kann, es bleibt beim Mindestlohn und man lässt auch nicht mit sich reden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr altmodisch, alles mit Papier und selbst schreiben, nicht Nachhaltig.

Kollegenzusammenhalt

Viel Zusammenhalt mit Kollegen gab es nie, es konnte sich nie etwas entwickeln weil man meist/immer alleine im Laden stand, oft auch mal 9h und die anderen Kollegen nur vom Telefon kannte aber nie gesehen hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Kollegen werden alleine im Laden gelassen, wenn man mal ausgefallen ist wurde hinterm Rücken gelästert.

Vorgesetztenverhalten

Ganz schwieriges Thema:
Der Chef des ganzen, dem alle Läden gehören hat sich nie blicken lassen und falls er doch mal kam um Geld abzuholen, hat er seinen Mitarbeitern keines Blickes noch ein „hallo“ gewürdigt.
Hat sich meist nur im Laden umgesehen und ein Gesicht gezogen, mit dem Kopf geschüttelt. Bei den Ärzten mit denen er aber in „Kooperation“ (so nenn ich es mal) steht, war er stets freundlich und redselig. Die Ärzte und die Schwestern haben sogar an Weihnachten immer ein kleines Geschenk bekommen, wohingegen wir nichts bekommen haben, es den Schwestern aber übergeben durften

Ebenfalls stand öfter die Polizei im Laden & suchte nach jemandem auf einem Blitzerfoto; ich muss jetzt nicht erwähnen wer gesucht wurde. Aber auch da wurde man belächelt und man sollte bloß den Mund halten.

Arbeitsbedingungen

Auch eine absolute Katastrophe. Einige Filialen hatten keinen Pausenraum und mussten das Patienten-WC beim kooperativen Arzt benutzen.

Wenn man alleine im Laden stand gab es keine Pausen oder schließzeiten in der Öffnungszeit, sodass man dann selber mit schlechtem Gewissen einfach ein Schild dranhängen musste.

Die Möbel gefühlt aus dem 80ten Jahrhundert, fast auseinander gefallen, Arbeitsschutz gleich 0 aber interessiert dort auch keinen.

Springerverhalten aktiv wobei vertraglich nicht vereinbart. Manche mussten oft an einem Tag 3x springen uvm.

Kommunikation

Wenn man MAL eine Kollegin zur Unterstützung hatte, dann war die Kommunikation nett. Ansonsten konnte keine Stattfinden.

Gleichberechtigung

Hier werden die Gehälter u.a. Gefühlt gepokert. Menschen die keine Schul-oder Ausbildung haben verdienen mehr als Leute mit einer Ausbildung und gutem Abschluss. Absolut unfair.

Interessante Aufgaben

Es ist jeden Tag das gleiche, ausser dass man viele verschiedene Menschen kennenlernt.

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