Keine Empfehlung – viele Probleme hinter den Kulissen und unrealistische Erwartungen und schlechte Organisation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben möchte ich die Remote Arbeit und das mir die eigentliche Arbeit sehr viel Spaß gemacht hat. Auch das Lernen der Schulungen und das Durchführen dieser habe ich als bereichernd empfunden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht fand ich die fehlende Kommunikation, die teilweise sogar falsche oder unprofessionelle Aussagen beinhaltete. Die Unterkunft war katastrophal, inklusive eines Beinahe-Einbruchs nachts um 23 Uhr. Das Onboarding verlief viel zu schnell, sodass kaum Lernmöglichkeiten bestanden. Laptops kamen zu spät, mussten selbst eingerichtet werden, und es wurden Überstunden erwartet, um sie einsatzbereit zu machen. Gehälter wurden verspätet gezahlt und man musste häufig nachfragen; für Berlin wurde eine ganze Woche lang kein Spesenersatz gezahlt. Und das Beste: Beim vom CEO organisierten Essen mussten wir selbst zahlen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre sinnvoll, vor der Einstellung von Mitarbeitenden sorgfältig zu prüfen, ob die Kapazitäten und finanziellen Mittel vorhanden sind und ob eine Investorenrunde stabil überstanden wird. Das Onboarding sollte frühzeitig organisiert werden, inklusive Hotel und Anreise. Spesen und vertraglich zugesicherte Leistungen sollten pünktlich ausgezahlt werden. Außerdem ist es wichtig, das Onboarding strukturiert zu planen, damit Laptops rechtzeitig bereitstehen und nicht noch von den Mitarbeitenden selbst eingerichtet werden müssen. Ein detailliertes Playbook kann hierbei nicht alleine unterstützen.