Gut am Arbeitgeber finde ich
Dieser Arbeitgeber hat mir die Augen geöffnet und den Weg zum Wechsel geebnet. Ich bedanke mich bei allen die mich während der Ausbildung dennoch unterstützt und mein Können gefördert haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eigentlich so ziemlich alles
Verbesserungsvorschläge
Geschäftsführung und Management-Team wechseln und an die eigene Firmenpolitik erinnern. Den Arbeitnehmer nicht nur in sozialen Medien befürworten, sondern aktiv an Veränderungen im Betrieb teilhaben lassen. Urlaubsplanung nicht von der Belegschaft selbst organisieren lassen und den Grundlohn den Arbeitsbedingungen anpassen. Mehr Transparenz dem Mitarbeiter gegenüber und keine falschen Versprechungen.
Wer nachhaltige Mitarbeiter schaffen möchte muss auch ein nachhaltiges Unternehmenskonzept anbieten... Nötige Reparaturenan den Papiermaschinen mit geringem Investitionsaufwand verwirklichen. Tut wenigstens so als wäre die Ausbildung wichtig, kümmert euch um einen freigestellten Ausbilder und vermittelt die Lehrinhalte. Vielleicht fällt dann nicht mehr mehr als die Hälfte der Auszubildenden durch die Abschlussprüfung! (oder bricht schon vorher ab)
Arbeitsatmosphäre
Druck von Vorgesetzten und Ungewissheit in der Belegschaft über Zukunftspläne.
Karrierechancen
Die Arbeitsplätze an den Papiermaschinen sind größtenteils vergeben. Wer dennoch die Chance auf eine Papiermaschine bekommt, muss sich damit abfinden vielleicht niemals Maschinenführer zu werden.
Stellenausschreibungen für die Meisterschule werden nur noch aus Anstand veröffentlicht und sind oftmals schon vorab vergeben.
Arbeitszeiten
Ausbilder geht vor den Auszubildenden.
Kaum Flexibilität und auch nach der Ausbildung ist kein Verlass auf das freie Wochenende mit der Familie.
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsvergütung ok... sieht nach der Ausbildung allerdings anders aus... Zu geringer Grundlohn und die Geschäftsführung spricht sich vor versammelter Mannschaft gegen die Tarifverhandlungen der IGBCI aus. Zitat: "Ihr kommt nicht hierher um Geld zu verdienen, sondern um eure Familien zu ernähren."
Die Ausbilder
Nicht vorhanden und überlastet mit anderen Tätigkeiten - Lehrinhalte werden nicht vermittelt, Werkunterricht nicht vorhanden und Auszubildende bekomme keine Perspektiven.
Spaßfaktor
Schlechtes Arbeitsklima, welches sich direkt auf die Ausbildung auswirkt. Überlastete Mitarbeiter sowie Führungsebene, die sich keine Zeit für die Ausbildung nehmen kann.
Aufgaben/Tätigkeiten
Lehrjahre sind bekanntlich ja keine Herrenjahre aber wenn man nach 3 Jahren Ausbildung als einzige Qualifikation: Mülltonnen raus bringen und die PM's putzen vorweisen kann, frage ich mich, wieso sich mancher Betrieb "Ausbildungsbetrieb" schimpfen darf...
Variation
In der Ausbildung lernt man die verschiedensten Bereiche kennen, ist an jeder Papiermaschine und jedem einzelnen Zwischenschritt der Produktion.
Bringt nur leider nichts, wenn in jedem Bereich gleichviel vermittelt wird: gar nichts.
Leider hat man nach der Ausbildung auch kaum die Möglichkeit seinen Arbeitsplatz bei Unzufriedenheit zu wechseln. Trotzdem sollte man flexibel sein, denn es könnte passieren, dass man 2 Stunden vor Arbeitsbeginn einen Kollegen vertreten muss (und das am freien Tag).
Respekt
Einige Vorgesetzte geben einem Auszubildenden nicht einmal die Hand...
Meiner Meinung nach hat Respekt etwas mit gegenseitiger Akzeptanz zu tun.