3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Betrieb könnte deutlich davon profitieren, wenn der Vorgesetzte einen respektvolleren und menschlicheren Umgang mit den Mitarbeitenden pflegt. Ein wertschätzender Kommunikationsstil würde das Arbeitsklima erheblich verbessern.
Außerdem sollte wieder verstärkt auf Qualität gesetzt werden – sowohl bei den Speisen als auch bei den Getränken und Cocktails –, um das ursprüngliche Niveau und den guten Ruf des Lokals wiederherzustellen
Leider fehlten häufig klare Strukturen. Aufgaben und Zuständigkeiten wurden oftmals erst sehr kurzfristig festgelegt, was regelmäßig zu Hektik und unnötiger Anspannung führte.
Hinzu kommt, dass der Chef persönlich im Umgangston extrem laut wird und Mitarbeitende teils anschreit oder herabsetzt. In seiner Anwesenheit war eine spürbar angespannte Stimmung vorhanden, was das Arbeitsklima insgesamt negativ beeinflusste.
Das Lokal selbst hat ein sehr ansprechendes Ambiente und einen ursprünglich guten Ruf. Die Gestaltung und Atmosphäre sind außergewöhnlich und können problemlos mit hochwertigen Restaurants in Städten wie Berlin, Hamburg oder München mithalten. Auch das Team war anfangs sehr positiv, und die Qualität der angebotenen Speisen und Getränke war hoch.
Leider hat das Image in den letzten Jahren deutlich gelitten. Die Qualität der Speisen und Getränke hat nachgelassen, und es kam immer wieder zu Zwischenfällen im Betrieb, die das Gesamterlebnis negativ beeinflussten, darunter Auseinandersetzungen zwischen Gästen oder Mitarbeitenden sowie regelmäßige Kontrollen durch Zoll und Polizei. Dies trübt den ansonsten positiven Eindruck des Lokals erheblich.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war kaum vorhanden. Durch die extrem kurzfristige Dienstplanung war eine verlässliche Freizeit- oder Wochenplanung nahezu unmöglich.
Selbst an besonderen privaten Tagen wie Familienfeiern oder Geburtstagen wurde erwartet, zur Arbeit zu erscheinen. Teilweise entstand zudem der Eindruck, dass auch bei Krankheit ein Erscheinen vorausgesetzt wurde. Dies führte zu erheblichem Druck auf die Mitarbeitenden und machte eine gesunde Trennung zwischen Berufs- und Privatleben praktisch unmöglich
Möglichkeiten zur Karriereentwicklung und Weiterbildung waren sehr begrenzt. Im Rodizio-Bereich gab es zwar einige Auszubildende, diese wechselten jedoch alle zu anderen Betrieben, da sie hier nicht die fachlichen Inhalte oder Lernmöglichkeiten erhielten, die sie sich erhofft hatten. Insgesamt bot der Betrieb also nur eingeschränkte Perspektiven für berufliches Vorankommen.
Das Gehalt entsprach leider nur dem Mindestniveau. Teilzeit- oder Aushilfskräfte wurden oft nur sporadisch korrekt eingetragen, was die Bezahlung zusätzlich unsicher machte.
Vollzeitkräfte erhielten einen Vertrag, der in meinen Augen sehr nachteilig war: Bezahlung und Arbeitsstunden waren oft nicht fair geregelt, und die Verteilung von Trinkgeldern war ebenfalls ungerecht. Insgesamt war die Vergütung für den geleisteten Aufwand unzureichend
Zum Thema Umwelt lässt sich nur begrenzt Positives sagen. Müll wird zumindest teilweise getrennt, allerdings kommen weiterhin verbotene Plastikstrohhalme und andere Einwegprodukte zum Einsatz.
Zudem wird oft viel Energie verschwendet, da Räume wie der Saal oder andere Bereiche unnötig beheizt werden, selbst wenn kaum Gäste anwesend sind. Insgesamt gibt es hier also noch deutlichen Verbesserungsbedarf in Sachen Nachhaltigkeit
Abgesehen von wenigen Ausnahmen war der Zusammenhalt im Team überwiegend gut. Viele Mitarbeitende verstanden sich auch privat, trafen sich nach der Arbeit oder unternahmen gemeinsam etwas.
Allerdings herrschte eine sehr hohe Fluktuation: Viele Mitarbeitende kamen und gingen innerhalb kurzer Zeit. Aus diesem Grund ist es mir nicht möglich, in diesem Bereich eine volle Bewertung zu vergeben.
Das Team war überwiegend jung, weshalb es nur wenige ältere Kolleginnen und Kollegen gab. Diejenigen, die im Betrieb tätig waren, wurden jedoch respektvoll behandelt. Auffällige Benachteiligungen aufgrund des Alters konnte ich nicht feststellen.
Das Führungsverhalten des Vorgesetzten war äußerst problematisch. Ein respektvoller Umgangston war häufig nicht gegeben; lautes Anschreien und herabwürdigende Kommentare gegenüber Mitarbeitenden kamen regelmäßig vor. Dies führte zu einem Klima der Angst und ständiger Anspannung.
Zudem war eine klare Bevorzugung einzelner Personen zu beobachten, während andere Mitarbeitende wiederholt lächerlich gemacht oder nicht ernst genommen wurden. Kritik oder andere Sichtweisen wurden kaum akzeptiert, da der Vorgesetzte stets davon ausging, alles besser zu wissen – selbst wenn sich Entscheidungen im Nachhinein als Verschlechterung herausstellten.
Fachlich trat er weniger als Gastronom, sondern primär als Geschäftsmann auf. Kostenreduzierung stand klar über Qualität: Speisekarten und Zutaten wurden zunehmend durch günstigere Alternativen ersetzt, was zu einem deutlichen Qualitätsverlust führte. Billige Spirituosen und der verstärkte Einsatz von Convenience-Produkten wirkten sich spürbar negativ auf das gastronomische Niveau aus
Die Arbeitsbedingungen waren oft herausfordernd. Kurze Dienstplanungen und spontane Änderungen machten die Arbeit unvorhersehbar. Gleichzeitig herrschte hoher Leistungsdruck, selbst an privaten oder besonderen Tagen.
Hinzu kam ein belastendes Arbeitsumfeld durch den lauten, teils herabwürdigenden Führungsstil und die Priorisierung von Kosten über Qualität. Positiv war die Abwechslung durch Einsätze in verschiedenen Bereichen, die den Alltag teilweise auflockerte.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht eines der größten Probleme. Wichtige Absprachen fanden fast ausschließlich in letzter Minute statt. Dienstpläne wurden teilweise erst wenige Stunden vor Schichtbeginn veröffentlicht, was eine verlässliche Wochen- oder Freizeitplanung praktisch unmöglich machte.
Anliegen oder wichtige Absprachen mit der Führung wurden häufig mit „ja, ja“ abgetan, anschließend jedoch entweder ignoriert oder nicht umgesetzt. Verlässlichkeit und verbindliche Kommunikation waren kaum gegeben
Gleichberechtigung war aus meiner Sicht nur eingeschränkt gegeben. Es gab klare Unterschiede in der Behandlung der Mitarbeitenden, wobei einzelne Personen deutlich bevorzugt wurden, während andere regelmäßig benachteiligt oder nicht ernst genommen wurden.
Leistung und Engagement standen dabei nicht immer im Vordergrund. Stattdessen hing der Umgang stark von persönlicher Nähe zur Führung ab, was zu Unmut im Team und einem ungerechten Arbeitsumfeld führte
Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich gestaltet. Positiv hervorzuheben ist, dass man in verschiedenen Bereichen eingesetzt wurde und die Möglichkeit hatte, überall mitzuhelfen und Einblicke zu gewinnen.
Allerdings war diese Flexibilität nicht immer angenehm, da Einsätze teilweise kurzfristig geändert wurden oder man ohne klare Kommunikation in andere Bereiche „heruntergeschickt“ wurde.
Die Veranstaltungen selbst waren überwiegend gut organisiert und machten in der Durchführung meist Spaß, was den Arbeitsalltag stellenweise auflockerte.
Man sitzt alleine in einem Büro. Und macht seinen Job.
Hab am besten keine Privatleben und würde dich 100% der Arbeit. Nichtmal wichtige Telefonate durfte man während der Arbeitszeit führen.
Wird nicht gefördert
Gehalt und Urlaub ist Verhandlungssache. Wird nicht gerne gesehen wenn man sonstige Leistungen wie VWL haben möchte. Urlaubs und Weihnachtsgeld gibt es nicht.
Es wird viel über alte Kollegen getratscht, aber sobald diese wieder eingestellt werden, sind sie die Nr. 1
Wichtige Gespräche werden vermieden, bis man selbst kündigt.
Der Chef hält sich nicht an Absprachen und man wird von ihm nicht mit Respekt ehandelt, zumindest nicht wenn man jünger oder im gleichen Alter ist.
Büros sind gut ausgestattet, allerdings dienen sie auch als Lagerraum.
Kommunikation ist schlecht. Man wird viel allein gelassen und der Chef lässt sich nur kurz vor Feierabend blicken, falls man mal Fragen hat, kann man zwar anrufen aber persönlich wird einem nicht viel geholfen.
Abwechslung ist schon etwas gegeben, da man durch den ständigen Kundenkontakt neue Events plant.