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Last updated on 1.4.2026
Schaeffler wird von seinen Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet. Im Bereich der Arbeitsatmosphäre wird eine Verschlechterung aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit und Personalabbau beobachtet, obwohl viele Teams noch einen guten Zusammenhalt aufweisen. Die Kommunikation im Unternehmen ist zweigeteilt: Während auf Abteilungsebene oft offen und lösungsorientiert kommuniziert wird, erreichen wichtige Informationen die Belegschaft häufig erst über die Presse. Das Vorgesetztenverhalten wird kritisch gesehen, mit einer deutlichen Kluft zwischen direkten Vorgesetzten (oft positiv bewertet) und höherem Management (meist negativ wahrgenommen).
Positiv hervorzuheben ist der Kollegenzusammenhalt, der von vielen als wichtiger Anker in schwierigen Zeiten beschrieben wird. Die Vergütung wird dank des IG-Metall-Tarifvert...
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Die Arbeitsatmosphäre bei Schaeffler wird von den Mitarbeiter:innen als durchwachsen beschrieben. Im Bereich der Kollegenbeziehungen zeigt sich eine Verschlechterung der Stimmung, die vor allem auf wirtschaftliche Unsicherheiten, Personalabbaumaßnahmen und einseitige Änderungen der Homeoffice-Regelungen zurückzuführen ist. Einige Bewertungen heben jedoch die gute Teamatmosphäre, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein kollegiales Miteinander hervor.
Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen der als positiv empfundenen Atmosphäre unter Kolleg:innen und der kritischen Beurteilung der Führungsebene. Mitarbeiter:innen berichten von zunehmendem Leistungsdruck, häufigen Restrukturierungsprogrammen und einem Mangel an konstruktiver Fehlerkultur. Viele empfinden die Kommunikation "von oben" als problematisch und beklagen, dass das Management Mitarbeiter:innen als austauschbare Ressourcen betrachtet. Die Integration mit Vitesco scheint zusätzliche Spannungen zu verursachen, wobei die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams als herausfordernd beschrieben wird.
Die Kommunikation bei Schaeffler wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einerseits wird in einigen Abteilungen eine exzellente Kommunikation mit offener, lösungsorientierter Führung und flachen Hierarchien geschätzt. Manager:innen vermitteln Unternehmensinformationen effektiv und unterstützen ihre Teams. Andererseits kritisieren viele Beschäftigte die vertikale Kommunikation – wichtige Informationen erreichen sie oft zuerst über die Presse oder Flurfunk statt über offizielle Kanäle. Die Unternehmenskommunikation wird als intransparent empfunden, wobei Mitarbeiter:innen von "leeren Versprechen" und einer Top-down-Mentalität berichten. Besonders bemängelt wird, dass wichtige strategische Entscheidungen ohne Einbezug der Belegschaft getroffen werden und Meetings oft nicht zur Problemlösung beitragen.
Bei Schaeffler wird das Vorgesetztenverhalten als durchwachsen beschrieben. Die Führungsqualität variiert stark je nach Ebene: Während direkte Vorgesetzte oft als kompetent und unterstützend wahrgenommen werden, kritisieren Mitarbeiter:innen die höheren Führungsebenen für ihre Distanz zur Belegschaft und ihren hierarchischen Führungsstil. Einige Nutzer:innen berichten von offener Kommunikation auf Augenhöhe, während andere mangelnde fachliche Qualifikation, Vetternwirtschaft und fehlende Wertschätzung bemängeln. Besonders problematisch erscheint die Unternehmenskultur, in der Kostenfokussierung über das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen gestellt wird und konstruktive Kritik negative Karrierefolgen haben kann. Die IT-Abteilung steht vor besonderen Herausforderungen durch eine komplexe Führungsstruktur mit drei verschiedenen Vorgesetztenrollen, die laut Bewertungen oft durch mangelnde Qualifikation und Mikromanagement geprägt ist.
Der Kollegenzusammenhalt bei Schaeffler wird überwiegend positiv bewertet. Innerhalb der Teams herrscht meist eine freundliche Atmosphäre und gute Zusammenarbeit, wobei viele Mitarbeiter:innen ihre direkten Kolleg:innen als wichtigen Faktor für den Verbleib im Unternehmen betrachten. Besonders in Bereichen wie der IT wird das Teamwork als ausgezeichnet beschrieben. Allerdings zeigen sich auch Herausforderungen: Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit wird als schwieriger empfunden, da Zeitdruck, unterschiedliche Zielsetzungen und mangelnde Koordination die Kooperation erschweren. Einige Bewertungen weisen darauf hin, dass der Teamgeist je nach Schicht oder Abteilung variiert und dass die Kollegialität mit höheren Positionen in der Organisationsstruktur abnimmt. Trotz dieser Unterschiede wird der Zusammenhalt insgesamt als Stärke angesehen, besonders angesichts herausfordernder Führungssituationen oder angekündigter Veränderungen.
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