Fachkräfte werden gehen gelassen - Verzweiflung im Team bleibt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein positiver Aspekt war die pünktliche Gehaltszahlung, das kostenlose Wasser sowie die Mitarbeiterparkplätze.
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführung sollte mehr Empathie gegenüber den Mitarbeitern zeigen und ihre Wertschätzung ausdrücken – auch in Form von Lob für gute Arbeit. Zudem wäre es wichtig, ein respektvolleres Miteinander zu fördern und das Lästern innerhalb des Teams zu unterbinden. Ein transparenterer Kommunikationsstil könnte helfen, Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden. Auch strukturelle Verbesserungen, wie eine angemessene Ausstattung der Arbeitsplätze, eine Überprüfung der Arbeitsbelastung, flexiblere Arbeitszeitmodelle (vor allem für die Verwaltung) sowie mehr Benefits für die Mitarbeiter (Jobticket, Kita-Zuschuss und so weiter), könnten die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen. Ein modernisierter und angenehmer gestalteter Pausenraum (am zweiten Standort) könnte außerdem zur Mitarbeitermotivation beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war durchwachsen. Zwar gab es einige Phasen guter Zusammenarbeit innerhalb des Teams, doch häufig wurde hinter dem Rücken anderer gelästert. Die fehlende Wertschätzung seitens der Geschäftsführung und die hohe Fluktuation trugen zusätzlich zu einer angespannten Stimmung bei.
Image
Das Image des Unternehmens nach außen war besser als die Realität im Arbeitsalltag. Intern gab es viele Probleme, wie hohe Fluktuation, mangelnde Wertschätzung und schlechte Kommunikation, die sich negativ auf die Mitarbeitermotivation auswirkten.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war quasi nicht vorhanden. Es gab keine flexible Arbeitszeitgestaltung, und die einstündige Pause war fest vorgeschrieben. Somit ist man jeden Tag 9 Stunden im Unternehmen. Für junge Arbeitnehmer - vor allem Personen innerhalb der Gen Z, welche Flexibilität schätzen - ist dieser Arbeitnehmer meiner Meinung nach nichts.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden zwar gefördert aber mit einem Fortbildungsvertrag mit welchem man sich an das Unternehmen bindet.
Gehalt/Benefits
Pünktliches Gehalt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Ausbau von Solaranlagen - die seit über einem Jahr nicht angeschlossen wurden.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war oft distanziert und wenig wertschätzend. Lob für gute Arbeit gab es kaum, stattdessen bekam man gelegentlich hinter dem Rücken mit, dass die Geschäftsführung nicht mit der Leistung zufrieden war – ohne dass dies offen kommuniziert oder konstruktiv angesprochen wurde. Entscheidungen wurden getroffen, ohne die Mitarbeitenden ausreichend einzubeziehen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren durchwachsen. Positiv war, dass es höhenverstellbare Schreibtische gab. Allerdings war der Pausenraum in einem heruntergekommenen Zustand, und im Sommer erreichten die Temperaturen im Büro mehrfach über 35 Grad. Zudem mussten Mitarbeiter ihre Arbeitskleidung selbst bezahlen, und versprochene Arbeitsmittel zur Effizienzsteigerung wurden nie umgesetzt.
Kommunikation
Die Kommunikation seitens der Geschäftsführung war oft unklar. Erwartungen wurden nicht transparent vermittelt, was zu Unsicherheiten führte. Entscheidungen waren teils schwer nachvollziehbar, und wichtige Informationen kamen nicht immer rechtzeitig an.
Gleichberechtigung
Lange Zeit keine Umkleide für Frauen am zweiten Standort. Zudem befinden sich keine Frauen in Führungspositionen.
Interessante Aufgaben
Viele Aufgaben waren anfangs sehr spannend und abwechslungsreich. Mit der Zeit kamen jedoch immer mehr zusätzliche Aufgaben hinzu, die eigentlich in andere Bereiche fielen. Dadurch blieb immer weniger Zeit für die wirklich interessanten Projekte.