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Bewertung

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Toxisches Management, null Wertschätzung – Aber hey, gratis Kaffee!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiterparkplatz, Kaffee und Wasser

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich sehe in diesem Unternehmen durchaus Potenzial – sowohl was die Mitarbeitenden betrifft als auch die fachlichen Möglichkeiten. Doch meiner Erfahrung nach wird dieses Potenzial durch zahlreiche strukturelle und kulturelle Defizite stark eingeschränkt. Der hohe Personalwechsel, die fehlende Wertschätzung und der mangelnde Fokus auf Mitarbeiterentwicklung führen zu einem angespannten Arbeitsklima und wirken sich negativ auf Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen aus.

Der ständige Wechsel von Mitarbeitenden ist für mich ein deutliches Signal für eine schwierige Unternehmenskultur. Es scheint an echter Mitarbeiterbindung zu fehlen, was langfristig die Stabilität und Entwicklung des Unternehmens gefährdet.

Gute Leistungen werden oft übersehen oder als selbstverständlich betrachtet, während Fehler stark in den Vordergrund rücken. Das wirkt demotivierend und trägt zu einem Gefühl mangelnder Anerkennung bei.

Aus meiner Sicht kommuniziert die Geschäftsführung zu wenig oder zu spät. Das führt zu Verunsicherung und dem Eindruck, nicht wirklich eingebunden zu sein – gerade bei Veränderungen, die den Arbeitsalltag betreffen.
Die Arbeitsbelastung ist hoch, die Ausstattung nicht immer auf dem aktuellen Stand, und besonders in den Sommermonaten sind die Temperaturen im Büro eine echte Belastung. All das trägt zu einem wenig förderlichen Arbeitsumfeld bei.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wären einige grundlegende Veränderungen notwendig, um die Situation im Unternehmen nachhaltig zu verbessern und das Vertrauen der Mitarbeitenden zurückzugewinnen.

Ich halte eine klarere und offenere Kommunikation über Ziele, Erwartungen und anstehende Veränderungen für essenziell. Zu oft entstehen Unsicherheiten, weil Informationen unvollständig oder zu spät weitergegeben werden. Transparenz würde nicht nur Klarheit schaffen, sondern auch das Vertrauen in die Führung stärken.

Ein respektvoller Umgang und die Anerkennung guter Leistungen sind aus meiner Sicht zentrale Faktoren für Motivation und Mitarbeiterbindung. Schon kleine Zeichen der Wertschätzung können einen großen Unterschied machen und ein positives Arbeitsklima fördern.

Verbesserte Arbeitsbedingungen: Ich denke, dass auch die Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen. Eine bessere technische Ausstattung, angenehmere Arbeitsräume – vor allem in Bezug auf Temperatur – sowie die Möglichkeit zu flexibleren Arbeitszeiten und vernünftigen Pausenräumen würden das tägliche Arbeiten deutlich erleichtern und die Zufriedenheit spürbar erhöhen.

Klare Strukturen und echte Aufstiegschancen: Aus meiner Sicht fehlt es an klaren Karriereperspektiven und einer fairen, transparenten Aufgabenverteilung. Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihr Einsatz gesehen wird und sie sich entwickeln können, steigt auch die langfristige Motivation, dem Unternehmen treu zu bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Wer auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ist, an dem Wertschätzung ein Fremdwort, Kommunikation eine Einbahnstraße und Arbeitsbelastung grenzenlos ist, der ist hier genau richtig. Diese Firma bietet das Rundum-sorglos-Paket an Frust, mangelnder Empathie und chaotischer Führung.

Image

Aus meiner Sicht versucht das Unternehmen nach außen hin, ein professionelles und modernes Bild zu vermitteln. Wer jedoch im Alltag hier arbeitet, stellt schnell fest, dass die Realität hinter den Kulissen oft eine ganz andere ist.

Besonders auffällig ist das in der Serviceabteilung. Der ständige Personalwechsel spricht aus meiner Sicht eine deutliche Sprache: Nur wenige bleiben langfristig, und in den letzten Jahren haben viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen. Für mich ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass grundlegende Probleme bestehen.

Ich persönlich erlebe eine geringe Wertschätzung, eine oft unklare oder mangelhafte Kommunikation und eine dauerhaft hohe Arbeitsbelastung. Diese Faktoren wirken sich spürbar auf die Stimmung aus und tragen maßgeblich dazu bei, dass Mitarbeitende sich entscheiden, das Unternehmen zu verlassen – was wiederum den bereits bestehenden Personalmangel weiter verschärft.

Immer wieder wurden Verbesserungen angekündigt – sei es bei der Ausstattung, den Arbeitsprozessen oder den allgemeinen Bedingungen. Leider habe ich erlebt, dass diesen Ankündigungen selten konkrete Taten folgen. Das sorgt für Frustration und den Eindruck, dass

Work-Life-Balance

Es gibt eine starre Pausenregelung und keinerlei Möglichkeiten für flexible Arbeitszeiten. Wer private Termine hat oder sich eine individuellere Einteilung wünscht, hat hier kaum Spielraum.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung werden nur mit einer Fortbildungsvereinbarung durchgeführt.

Vorgesetztenverhalten

Meiner Meinung nach lässt das Verhalten der Vorgesetzten, insbesondere der Geschäftsführung, in mehreren Punkten zu wünschen übrig. Ich habe den Eindruck, dass es häufig an einem respektvollen und unterstützenden Führungsstil mangelt. Statt Wertschätzung, klarer Kommunikation und einem echten Miteinander empfinde ich oft eine gewisse Distanz zu den Mitarbeitenden.

Mir fehlt bei vielen Entscheidungen das Interesse an den Anliegen und der Belastung der Beschäftigten. Statt Verständnis oder Unterstützung folgen häufig einfach neue Anforderungen. Gute Leistungen werden selten anerkannt – sie scheinen als selbstverständlich vorausgesetzt zu werden. Kritik hingegen oder neue Erwartungen werden schnell und ohne viel Rücksicht geäußert. Ein ehrliches „Gut gemacht“ hört man leider viel zu selten.

Obwohl Expertise erwartet wird, habe ich den Eindruck, dass Vorschläge oder Fachkenntnisse der Mitarbeitenden oft nicht ernst genommen werden. Feedback fällt dann nicht konstruktiv, sondern eher abwertend oder herablassend aus – was dem Arbeitsklima und der Motivation natürlich schadet.

Arbeitsbedingungen

Meiner Ansicht nach lassen die Arbeitsbedingungen im Unternehmen in vielen Bereichen deutlich zu wünschen übrig.

Besonders belastend war für mich die Situation im Sommer: Im Büro wurden mehrfach Temperaturen von über 35 Grad erreicht. Das war nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitlich grenzwertig – und leider wurde nichts unternommen, um die Situation durch Klimaanlagen oder andere Maßnahmen zu verbessern.

Auch in technischer oder organisatorischer Hinsicht fehlt es aus meiner Sicht an zeitgemäßen Verbesserungen, die die tägliche Arbeit erleichtern oder effizienter gestalten würden.

Ein weiteres Beispiel betrifft die Arbeitskleidung: Statt sie – wie in vielen anderen Unternehmen üblich – kostenlos zur Verfügung zu stellen, müssen Mitarbeitende sie jeden Monat selbst bezahlen und eigenständig reinigen. Das empfinde ich als wenig wertschätzend und nicht zeitgemäß.

Kommunikation

Die Geschäftsführung informierte oft unzureichend über geplante Projekte und Erwartungen.

Gehalt/Benefits

Pünktliches Gehalt

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht wird Gleichberechtigung in diesem Unternehmen leider nur unzureichend gelebt. Ein Beispiel, das mir besonders negativ aufgefallen ist, betrifft die lange fehlenden Umkleidemöglichkeiten für Frauen – ein eigentlich selbstverständlicher Standard. Erst nach mehrfacher Nachfrage wurde ein kleiner, dunkler Raum bereitgestellt, der kaum als angemessene Lösung betrachtet werden kann.

Auch auf struktureller Ebene sehe ich deutliche Defizite: In der Führungsetage sind Frauen bislang überhaupt nicht vertreten. Das spiegelt sich auch in den Aufstiegschancen wider, die für Frauen deutlich eingeschränkter zu sein scheinen. Es fehlt an gezielter Förderung und an dem ernsthaften Willen, Gleichstellung aktiv umzusetzen.

Interessante Aufgaben

Aus meiner Sicht ist die Aufgabenverteilung im Unternehmen alles andere als durchdacht. Ich nehme wahr, dass es oft an klaren Zuständigkeiten mangelt und die tatsächliche Arbeitsbelastung dabei kaum realistisch eingeschätzt wird. Statt einer ausgewogenen Verteilung scheint das Arbeitspensum kontinuierlich anzusteigen – ohne dass geprüft wird, ob die zeitlichen Ressourcen überhaupt ausreichen.

Im Laufe der Zeit habe ich immer mehr Aufgaben übernommen, darunter auch solche, die eigentlich in andere Zuständigkeitsbereiche fallen. Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass es dazu eine echte Abstimmung oder ein Bewusstsein für die zusätzliche Belastung gab. Vielmehr wurden neue Verantwortlichkeiten einfach zugeteilt und als selbstverständlich angesehen – ganz ohne Ausgleich oder Anpassung der bisherigen Aufgaben.

Ich finde, dass Engagement und Mehrleistung nicht mit Wertschätzung honoriert werden, sondern häufig einfach nur zu weiteren Aufgaben führen. Das erzeugt nicht nur Überforderung, sondern auch das Gefühl, dass Einsatz eher „bestraft“ als belohnt wird.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.