Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung und die Herausforderungen.
Es ist ein Unternehmen mit vielen Möglichkeiten sich selbst einzubringen und mitzuwirken und das bereits in der Ausbildung. Zudem wird die Anzahl der jungen, motivierten Mitarbeiter stetig mehr, auch in Führungspositionen. Das tut vielen Abteilungen sehr gut!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Einstellung mancher Mitarbeiter zum Thema Motivation, Innovation und Zukunft. Viele Dinge könnten durch Eigeninitiative oder Kommunikation gelöst werden, stattdessen beschwert man sich lieber anonym. Wobei man nicht nur den Mitarbeitern selbst die Schuld geben kann. Die Erfahrungen aus 20-30 Jahren Schenck Historie spielen für viele (v.a. langjährige Mitarbeiter) sicherlich eine ähnlich große Rolle, wie das Gefühl nur einer von 2500 zu sein. Die Möglichkeiten und Workshops in der Ausbildung fehlen bei den Mitarbeitern. Dazu kommen teilweise noch Vorgesetzte die zwar fachlich top sind, jedoch nicht beim Thema Führung. Ob man diese und viele weitere Baustellen jedoch als Problem oder Chance betrachtet hängt von der persönlichen Einstellung ab.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte deutlich mehr für die Weiterbildung und Motivation (vielmehr Persönlichkeitsbildung, als fachliche Weiterbildung) der bestehenden Mitarbeiter getan werden. Auch Trainigs für Führungskräfte würde zur Verbesserung mancher Arbeitsatmosphären und Abteilungen beitragen, gerade im Bereich Kommunikation und Führungsstil. Ideen und Engagierte gibt es viele, es fehlt an der Umsetzung.
Arbeitsatmosphäre
Hängt davon ab, mit wem man arbeitet und wer der Vorgesetze desjenigen ist. Je jünger und je kürzer derjenige beim Unternehmen arbeitet, desto motivierter und zukunftsorientierter ist die Atmosphäre. Ähnlich verhält es sich mit Internationalität. Je internationaler desto mehr Weitblick.
Im Umfeld der Ausbildung und mit dem Ausblidungsteam ist die Arbeitsatmosphäre immer top. Dabei spielen die vielen Freiheiten die bereits angesprochen wurden genauso eine rolle wie das Vertrauen untereinander.
Karrierechancen
Man versucht jeden zu Übernehmen, was in 90% der Fälle auch klappt. Wenn man während seines Studiums weiß wohin man möchte und die Zeit zum Kontakte knüpfen genutzt hat klappt das eigentlich immer. Manchmal jedoch fehlen die passenden Stellen oder einige Abteilungen tun sich schwer sich rechtzeitig darum zu kümmern.
Auch ein berufsbegleitender Master oder ein Vollzeitmaster mit späterer Einstellung sind nach dem Studium kein Problem, wenn man den Kontakt hält und sich drum kümmert.
Arbeitszeiten
In den Theoriephasen je nach Unistundenplan. Ansonsten gelten die tarifliche 35h/Woche mit flexibler Arbeitszeit. Sollten Überstunden entstehen können diese ohne Probleme abgebaut oder in Urlaub umgewandelt werden. Das gilt bereits in der Ausbildung.
Ausbildungsvergütung
Um es kurz zu machen: Top!
Die Ausbilder
Immer für einen da. Sei es ein Problem, ein Verbesserungsvorschlag oder eine Idee. Man hat nie das Gefühl einen Nachteil zu erlangen oder negativ bewertet zu werden, wenn man kritisch Nachfragt oder Probleme anspricht.
Spaßfaktor
In der Ausbildung sehr groß! Abgesehen vom Ausbildungsteam und den Kollegen lernt man viele neue Leute kennen, von denen man sehr viel lernen kann.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man hat immer das Gefühl etwas zur Unternehmensentwicklung beizutragen und nicht nur beschäftigt zu werden. Neben den beruflich wechselnden Tätigkeiten und Aufgaben gibt es zudem immer wieder Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung und die eigene Interessen zu vertiefen (z.B. durch Messebesuche). Es besteht auch die Möglichkeit für ein Praxis-Semester im Ausland mitzuarbeiten. Potenzial gibt es in der IT-Infrastruktur vor Ort, aber die Probleme sind bekannt.
Variation
Für duale Studenten gibt es sehr viele abwechslungsreiche Aufgaben. Man kann sich seine Projekte und Abteilungen selbst aussuchen und direkt an der Verbesserung der Prozesse mitwirken. Dadurch das die europäische Gesellschaft und die Holding in einem Haus sitzen hat man zudem die Möglichkeit international zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen.
Respekt
Respektvoll und freundlich sind alle, ganz egal ob Angestellter oder Geschäftsführer. Wie man mit dem Potenzial und dem Können eines DH-Studenten umgeht hängt jedoch stark davon ab, ob derjenige das duale System kennt oder im Optimalfall selbst ein ehemaliger DH-Student ist.